Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Caroline von Holzhausen in Frankfurt/M. v. 21.8.1812 (Göttingen)


F. an Caroline von Holzhausen in Frankfurt/M. v. 21.8.1812 (Göttingen)
(BN 492, Bl 17-21, Reinschrift 2 ½ B 8° 10 S., tw. ed. H V, 54-58)

Am 21 August 12
Mich vor einigen Tagen aus dem Drucke erhebend, der seit Mon-
den auf meinen Geist geruht hatte, machte ich mir das lang
entbehrte Vergnügen wieder, Ihnen zu schreiben; und
schon waren fast drey dieser Blätter gefüllt, als ich den
Hauptgegenstand des Ihnen Ausgesprochenen einer ern-
stern und höhern Prüfung unterwarf, und es nun nicht
mehr würdig fand, es Ihnen noch mitzutheilen; dieses
auszusprechen halte ich für nöthig, um für diesen Brief
die Stelle anzudeuten in welcher er in meinem Leben
steht.
Jetzt da wir in unserer Vorlesung über die Geognosie
immer weiter vorrücken, jetzt da wir die interessan-
testen Gebirg[s]formationen[:] das Grund (Ur) Gebirge
und das Übergangsgebirge (die Secundäre Forma-
tion) beendig obgleich freylich nur in größter Allge-
meinheit beendigt haben, jetzt wünschte ich wohl
auch eine so interessante Reise zu machen als Sie
sicher, seit ich die Freude hatte Ihren letztern Brief
zu erhalten, gemacht haben. Wenn ich jetzt der
so äußerst mannichfaltigen Gegenden gedenke
ich welchen ich in meinem Leben, und oft unter
so günstigen Verhältnissen um mir über d[en] Bau
der Erde die mannichfachsten Erfahrungen zu sam-
meln - gelebt habe, so sehe ich mit Trauern mit
welcher Interesselosigkeit, der Mensch, selbst der,
welcher wirklich ernst nach Kenntniß und /
[17R]
Bildung, nach vollendeter Selbstfindung im All,
in der Natur strebt, vor die, an tiefer und
einfacher Belehrung reichen Naturerscheinungen
vorübergehen kann, oder wie er höchstens von
einem schwankenden unbestimmten Gefühle ergriffen
wird, was in dem Innern nur noch tiefere Sehn-
sucht zurücke läßt, wenn eine vielumfassende, tiefe
Kenntnis der Natur ihm ferne ist.- Wenn
ich auch wirklich zunächst nur die Bestimmung des Men-
schen einmal darein setzen will, daß er sich mit
dem klarsten und vollendetsten Bewußtseyn in der
Natur selbst finden soll, d.h. bestimmt klar und vollen-
det das Verhältniß angeben soll, in dem er zu
Allem steht was die Natur uns vor die Anschauung
stellte, so ist diese Bestimmung schon größer als die
meisten Menschen eine Bestimmung ihrer selbst
ahnden.
Überzeugt von den unaussprechlichen Einfluß
den eine tiefe und vollende umfassende Kennt-
niß der Natur auf die Erringung der Vollkom-
menheit unserer Natur, auf die vollendete
Selbsterringung unserer Selbst, als die erste
Stufe derselben hat (Geschichte und Kunst,
Kunst = Darstellung des Idealen stehen noch höher,
gehen <aber>, in ihrer höchsten Vollkommenheit aus jener
hervor, ruhen auf, stützen sich auf jene) kenne ich als
Mensch kein höheres Wirken als das Geschäft eines /
[18]
Jugendlehrers, allein der Unterricht desselben darf nie
beym Einzelnen Speziellen stehen bleiben, er muß bey
allen auf das Allgemeine deuten und so dem Knaben
schon die Einheit der Natur, wenn auch nur noch so
dunkel ahnden lassen. Je mehr dieses Ahnden an Tiefe und
Umfang gewinnt, einen desto vortrefflicher bearbei-
teten und fruchtbaren Boden findet einst das Bewußtseyn
dessen zarter Keim die tiefe leise Ahndung ist, und
desto schneller und kraftvoller wird es sich aus sich
erheben und im strahlend ruhigen Bewußtseyn wird
der Mann in seiner Höhe da stehen.
Mit diesem eben Ausgesprochenen will ich aber kei-
nes weges sagen: daß der Jugendlehrer (Erzieher) jenes
Anhden [sc.: Ahnden] in des Kindes Brust legen solle, nein! dieses
Ahnden der Einheit in der Vielheit ist absolut im Men-
schen als solchen und macht eigentlich das Wesen und
den Charakter des Menschen aus; nein! das Geschäft
und die große Kunst des Jugendlehrers besteht eigent-
lich streng genommen keines weges in etwas andern,
als in der Art und Weise der Vorführung, der Wahl
der Heraushebung der Naturgegenstände, an dem
die Jugend (:ich kenne kein besseres, allgemein Knaben u
Mädchen bezeichnendes Wort:) diese innere Ahndung
der Einheit in der Mehr- und Vielheit in sich entwickle.
Dieses erste Aufblitzen der Ahndung der Einheit in
der Mehr[-] und Vielheit sind für den Jugendlehrer
die höchsten die belohnendsten, und weit mehr als dieß,
die erhebendsten Momente.
Die Empfindung in diesem Momente gleicht dem freudigen Gefühle beym ersten Strahl der kommenden Sonne, der hohen Freude die uns in der Geburtsstunde Jesu erfüllt.-
Glücklich bin ich, und deß[-]
halb blicke ich mit einiger Beruhigung auf meinem [sc.: mein] /
[18R]
früheres Wirken zurück: jeder meiner Zöglinge, alle 4, keinen
ausgenommen zeigten mir jene Ahndungen obgleich in verschiedener
Zahl in verschiedener Stärke. An das Bewußtseyn dieser Ahn-
dungen hält sich mein Glaube an die Festhaltung und Erring-
ung ihrer Würde.
In dem Bemerken dieser Ahndung liegt das hohe elterliche
die aber eben als solche nie in der Jugend zum Worte
wird und auch nie zum Worte werden kann, und vor
dem beginnenden Bewußtseyn nie zum Worte wer-
den darf
d.h. zum Worte des Verstandes, wohl zum
Worte Laut der Empfindung des Gefühles werden darf. Hier
haben viele Fehler der Erziehung des Unterrichtes ihren
Grund: die Verstandesäußerungen des Kindes, die her-
vorgelockten
, herausgezogenen gleichen dann der keimenden
Pflanze keimenden Eiche und Buche deren tiefgreifende
Wurzeln der Erde beraubt sind um zu sehen ob die
Pflanze tiefe Wurzeln habe; die Wurzel ruht nun
auf der heiße trocknen Oberfläche und die heiße Sonne
des Lebens törrt [sc.: dörrt] sie aus.- In dem Bemerken
dieser Ahndung in dem Kinde liegt eben das unaussprechliche
Glück des elterlichen Lebens dem nichts auf Er-
den gleicht.
Da die Ahndung der Einheit in der Vielheit das Wesen,
den Charakter des Menschen zu nächst ausmacht,
so darf auch keinem sich entwickelnden werden Menschen, so darf dem Kinde
der Jugend in keinem Verhältniße des Lebens die
Gelegenheit mangeln jene Ahndung zu entwickeln.
So müssen alle Verhältniße des Lebens für die
Entwicklung dieser Ahndung wirken, - und sie /
[19]
thun es; - und hierinne spricht sich wieder die Ein-
heit der Natur aus.- Alles was außer dem Menschen
ist, strebt und wirkt zur Entwicklung dieser Ahndung,
und in dieser Entwicklung liegt eben der Zweck der
Außenwelt als solcher, und zur Außenwelt in
der Gesammtheit der Natur gehören für ein sich entfal-
tendes Ich auch die erziehenden, lehrenden Personen.
Diese nun wirken für die Entwicklung der Ahndung der
Einheit entweder mit oder ohne Bewußtseyn, aber
immer für diese Entwicklung; welchen beruhigenden
Blick können wir daher auf die kommenden Menschen
werfen: kein Mensch kann als solcher, geboren
werden, [ohne] daß nicht auch das was für ihn Außenwelt
ist, auch für die jene Entwickelung thätig wäre (:Versteht sich
in Graden und verschiedenem Gehalt:). Gehen Sie mit
mir in die ärmste Hütte wo nur Thätigkeit herrscht
und das Kind sieht immer Ursache und Zweck, und aus
der Gesammtheit der Zwecke geht ihn die Anschauung
eines Gesammtzweckes und so mit die Ahndung der
Einheit in der Vielheit hervor; warum wird ge-
graben, <gebukert>, gesäet, behackt, gejätet?- warum
jetzt geärndet [sc.: geerntet]?- warum diese Pflanze zum Futter
der Kuh gewählt?- warum hat das Instrument
diese, jene Gestalt?- warum wird dieser gescholten
jener gelobt, dieser geschlagen, bestraft, jener
belohnt? (Alles Erscheinungen der niedrigsten Hütte)
Antwort: Aus Mangel gegen Zur Erreichung des Gesammtzweckes.
Wegen Vergehung gegen Aus Streben nach der Einheit!- Welches
ist nun der Gesammtzweck, welches die Einheit?-
Freylich wird hier, auch nur in der Ahndung, selten
die absolute Einheit ergriffen; aber immer eine
Einheit, wenn auch nur eine relative, niederer /
[19R]
Ordnung.
Dieses ganz unbewußte rohe Wirken zur Ahndung
der Einheit erwähnte ich bloß um zu zeigen: daß
dieses Wirken durchgehends statt finde wo der Mensch
erscheine.
Aber wir steigen eine große Stufe höher zum edeln,
fühlenden u. empfindenden Menschen. Hier tritt dem sich entfaltenden
Ich überall das Streben, Frieden der Seele und Veredlung zu
geben entgegen; weil jedes als fühlend nach eigenen Seelen-
frieden nach eigener Veredlung strebt, und so entsteht in dem
entfaltenden Ich die Ahndung einer Einheit; sie ist ihm, wird
von ihm empfunden als Seelenfrieden, Veredlung, die Ahndung
dieser Einheit spricht sich wird in ihm geweckt durch alles
was ihm umgiebt: in der Wahl der Geschäfte in der Art
wie sie vollbracht werden.
Lassen Sie uns den Berufsstand als solchen einzig in die Augen
fassen, warum geschieht alles was geschieht, warum
wird vor dem Kinde dem sich entfaltenden Ich die mannich-
faltigste
Thätigkeit vorbey geführt?- daß das G[an]ze
erhalten werde; die Jugend sieht sich empfindet sich aber
ebenfalls als Theil dieses Ganzen, und so geht ihr auch
aus der äußern Welt ganz als solcher angeschaut
die Ahndung einer Einheit in der Mannichfaltigkeit
die erste Bedingung aller der Grund aller Veredlung
Ausbildung, hervor.
Merkwürdig höchst merkwürdig ist in der gesammten
Menschenwelt eine Erscheinung für die Ahndung der
Einheit in der Vielheit, die eben weil sie so ganz
allgemein verbreitet ist verdient besonders heraus
gehoben zu werden. Unter allen Menschen jeder Klasse
jedes Alters jedes Geschlechtes, unter und in welchem
Verhältniße sie auch nur immer leben mögen bemerken /
[20]
wir ein ganz allgemeines Streben nach Vorwärts (nach
einem Mehr, einem Besser, einem Größer, einem Vollkommner
als sie sind). Das Ziel wornach [sc.: wonach] sie streben ist ihr höchstes
Gut. Dieses ihr höchstes Gut ist nun zwar, oder besser: diese
höchsten Güter diese Preise die vom Ende des Vorwärts
herüber leuchten sind nun zwar so verschieden als es
Strebende selbst giebt aber keiner erreicht sein Ziel
seinen Preis sein höchstes Gut, aber alle kommen nun
darinne überein, daß sie sich sagen ich würde dieses
Ziel erreichen, wenn!, wenn diese oder jene Mittel
mir noch zu Gebote ständen, wenn ich schreiben, lesen
rechnen, Musik, Sprachen pp, rc, könnte (:Es spricht sich
also in der zahllosen Vielheit, die das sich entfaltende
Ich umgiebt eine Einheit aus sie heißt: Vorwärts:)
Bey dem in Familienverhältnißen stehenden Menschen
(und welcher Mensch steht nicht in solchen?) tritt nun so
bald dieses Wenn so deutl[ich] oder so dunkel es immer
zum Bewußtseyn gekommen ist, ein zweifaches Streben
ein: (hier spricht sich eine unendliche Tiefe der, von einer
hocherhebenden Seite die Einheit der Natur aus.)
einmal und zuerst strebt der Mensch für sich, sich per-
sönlich noch in dem Besitz jenes Wenn zu setzen
zweytens aber sobald der Mensch einsieht daß es für
ihn unmöglich ist, sich (auf dieser Erde) noch in dem Be-
sitz jenes Wenn zu setzen, so strebt er die, die zu
ihm gehören, die er wenigstens als Theile seines Ichs
weit am meisten aber als sein besseres Ich achtet
oder die er, wie er sich selbst als Theile eines
Höheren - nämlich seiner Familie (:was als ein
Ganzes als eine Einheit, wovon er sich selten Rechen-
schaft ablegt in ihm liegt) - ansieht, so strebt er /
[20R]
seine Kinder die Seinigen in den Besitz dieses Wenn
zu setzen: Erinnern Sie sich hier einiger täglichen Äußerungen:
wenn auch ich es nicht erlebe wenn es nur der Familie
wird;
Siehe Sohn Siehe Tochter du wirst erreichen was mir un-
möglich war;
und die gewöhnlichste Äußerung: was kann man
den Kindern besser hinterlassen als ihnen etwas ler-
nen zu lassen; dieser Ausspruch hat in dem Munde vieler
die Bedeutung: was kann ich besseres thun als meine
Kinder in den Besitz des Universalmittels zu setzen
wodurch sie gewiß erreichen werden was mir unmög-
lich wurde.
Aber lassen Sie uns zurückkehren und blos den bl rein empfin-
denden Menschen betrachten und uns seines Handelns in-
nig freuen; ein höheres ahndet sein Gemüth: die Erkenntniß der Überein-
stimmung (die wechselseitige Bedingung und Beziehung) des
Einzelnen unter sich und zu dem Ganzen, weil er
selbst die Einheit Übereinstimmung (und Bedingung) des Einzel-
nen in sich unter sich und mit der Einheit seines We-
sens empfindet; für die Erkenntniß dieser Überein-
stimmung in sich und durch [sich] wirkt nun zunächst alle seine Thätigkeit, allein er
erreicht sein Ziel nicht denn es
ist ein unendliches, da nun aber sein tief empfin[den]des
nach Einheit strebendes und folglich liebendes Gemüth
ihm sagt die Ahndung giebt: daß in jener vollendeten
Erkenntniß der Übereinstimmung des einzelnen unter
sich und mit dem Ganzen, und in dem Wirken, in dem
Schaffen und Bilden, in der Thätigkeit für diese Über-
einstimmung die Seeligkeit des Menschen liege, so strebt
er unwillkührlich, geleitet von der Empfindung: das /
[21]
das ihn umgebende sich entfaltende Ich zu der Ahndung jener
Übereinstimmung des Einzelnen unter sich und mit dem Ganzen
zu der Ahndung der Einheit in aller Vielheit zu erheben.
Was er dieser edle Mensch, diese liebende Mutter thut
wie wenig genügt es ihr, wie ängstigt sie sich das höhere
ahndend nur so wenig thun und geben zu können! Aber
das Wenige daß diese Mutter thut, ist dem sich entfal-
tenden Ich unendlich viel. Wer sahe nicht in jedem Stande
Väter, Mütter, Menschen die thätig waren das sie umgeben-
de sich entfaltende Ich an irgend einen Gegenstand, mit
mehr oder minderem Bewußtseyn zur Ahndung der Über-
einstimmung des Einzelnen unter sich und mit dem Ganzen zu
erheben?-
Aber auch dem sich entfaltenden Ich entging das doppelte
Streben der es Umgebenden nicht; unbemerkt ungesehen
sich selbst kaum bewußt strebt auch es in und mit seiner
noch ungeübten Kraft zum Erkennen und Darstellen dessen
daß [sc.: das] die ihn es Umgebenden in ihrem Streben so veredelt, und
trauernd von den Umgebenden hörend, daß sie ihr Ziel nicht
erreichen ist es sich in der Fülle seiner Kraft ahn wenn
auch noch kaum zu entfalten beginnenden Kraft ahndend
bewußt, daß es dieses jenen unerreichbare Ziel, sicher
erreichen werde. Dankend innig dankend, wenn auch
fast äußerungslos bemerkt dieses Ich die Bemühung
der Umgebenden es zu jener Ahndung zu jener Erkennt-
niß zu erheben, es empfindet wie wenig die liebenden
Umgebenden mit dem was sie thun zufrieden sind, und
- wenn nur nicht diese aus zu großer Sorge und Ängst-
lichkeit es mit zu vielen überhäufen, daß ihm Zeit
zu dieser Eigenthätigkeit, daß ihm Kraft zum Selbst
streben auch wirklich noch übrig bleibt, und wenn
dieses ist, wogegen freylich wieder auch sehr oft aus /
[21R]
zu großer Ängstlichkeit gefehlt wird, so bemüht es sich das
den Umgebenden wo es nur kann, wo seine Kraft nur
schon stark genug ist, seine Bemühungen darzustellen
den Streben der Umgebenden entgegenzukommen ihnen
ihr mühsames Geschäft zu erleichtern, aber fühlt
es daß es jetzt nicht mehr kann als [es] thut, dann sagt es
trauernd und bittend in seinem Innern: wartet geduldet
euch [sc.: Euch] nur, ich kann jetzt noch nicht in dem Umfange ahn-
den was Ihr wünscht daß ich ahnden erkennen möchte,
aber die Kraft die ich in mir empfinde sagt mir daß
ich es einst sicher ahnden erkennen werde.
(:Diese Auch dieses Empfinden des sich entfaltenden Ichs
ist wie alles bisher Ausgesprochene kein bloßes an-
schauen im Geiste, nein indem ich es niederschrieb habe
ich es tief empfunden daß ich ein Urtheil über mich selbst
als einst umgebend, niederschrieb:)
Also dem sich entfaltenden Ich tritt überall die Umgebung
zur Ahndung zur Erkennung der Einheit in aller Vielheit
entgegen, wir sahen dieses zuletzt da, wo es <von> Empfin-
d
in solchen Umgebungen lebt, welche diese Einheit em-
pfinden.
Erlauben Sie mir jetzt noch die Skizze einer Darstellung
aus den bis jetzt bezeichneten Umgebungen, wo dem
sich entfaltenden Ich die Umgebung, zur Ahndung der
Einheit in der Vielheit in ihrer höchster Reinheit entge-
gen tritt.- Es ist Skizze einer Wirklichkeit. [Text bricht ab]
[17R]
[Nachbemerkung:]
NB Erst soll der Mensch sich selbst finden selbst erkennen ehe er die Natur erkennt. Wie stimmt dieß mit jenem überein?? /