Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Wilhelm Middendorff in Berlin v. 25.7.1816 (Berlin)


F. an Wilhelm Middendorff in Berlin v. 25.7.1816 (Berlin)
(BN 277, Bl 3, hier: 3R, undat. Entwurf 1 Bl 8° 1 S. ohne Anfang und
Schlußfloskel. Datierung nach Wollkopf)

Middendorf[f] sprich mit Langethal über
unsere (d.h. L’s und meine Gespräche
und ihren Gegenst[an]d) höre was er sagt
veranlasse ihn das was er Dir von
mir sagt Dir aus sich klar deutl[ich] zu
machen; aber da wo Du glaubst
daß er mich nicht recht gefaßt habe
streite nicht mit ihm darüber
sondern wende Dich an mich.
An Middendorf[f] Ich hätte Dir in Bez[iehun]g
auf unser heutiges Gespräch viel
zu sagen und wollte es gleich thun doch
ich traf Dich nicht, nicht [sc.: nun] wird es mir
nicht mögl[ich] werden es so lebendig zu thun
wie es in mir lebte heraus hergeht
wie eigentl[ich] Pfleger u Pflegling
Erzieher u Zögling
Lehrer u Lehrling, Meister u Jünger
Bedinger u zu Bedingender immer zusammenleben sollten
NB Denker u Bauer
Ihr seit [sc.: seid] [Zeichnung:
              Kompaßnadel] ich bin der Magnet
NB Das Wirken der Pflanzen des Baumes /