Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an < ? > [ehemaliger Zögling; mglw. Carl von Holzhausen] v. zw. Mitte 1811 und 1816 (<Göttingen / Berlin>)


F. an < ? > [ehemaliger Zögling; mglw. Carl von Holzhausen] v. zw. Mitte 1811 und 1816 (<Göttingen / Berlin>)
(BN 707a, Bl 9) (Entwurf)
(Dat.: wegen "August" F. vor Keilhauer Zeit.- Adressat: die Zeit und "an Elternstelle" deutet auf ein Holzhausen-Kind hin, wegen "Niemand als Du beurtheilen" wohl das älteste.)

Wer von den Jahren der
eingetretenen Urtheilskraft
an sich nicht selbst erzieht, denn
kann kein <Golt> [sc.: Gott] erziehen. Diese
Selbsterziehung möglich zu machen
muß die Haupt- und eigentlich
die einzige Sorge des Erziehers
und jeder erziehenden Person
seyn, ob es die meine war seit ich
an der Stell Vater Elternstelle Dein
Erzieher gewesen bin, war
kann eigentl. findest außer Dir u Du es in mir eigentl. Niemand als Du beurtheilen.
findest Ich glaube es, findest solltest Du es auch in
Zukunft finden so denke
meiner
        A
August Fröbe.

August Fröb.