Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Verlag <?> in <Leipzig> v. 31.10.1819 (Keilhau)


F. an Verlag <?> in <Leipzig> v. 31.10.1819 (Keilhau)
(BlM XXVII,4,2, Bl 1-2, hier: 2R; dat. Entwurf 1 B 4° 1 S. Vom Bogen bei 1V u 1R untere Hälfte abgeschnitten, 2 vakat, Text auf 1 u 1R gehört nicht zum Briefentwurf)

[2R]
Beykommende Blätter wünschte ich zur verflossenen Messe
gedruckt zu sehen, die vorgerückte Zeit machte es
un[mö]gl[ich] u andere Gründe verschoben es bis jetzt.
Ich bin daher so frey bey Ihnen anzufragen ob Sie
so gütig seyen
Auch Sie ließen mir an Ostern aussprechen
daß die vorgerückte Zeit Sie daran hindere den Verlag
dieses Blätter Schriftchens zu übernehmen. Ich
bin daher so frey nochmals bey Ihnen anzufragen
ob Sie g es Ihre Geschäfte Ihnen dieß jetzt gestatten den
Verlag desselben z. Im Fall Sie dazu geneigt es dieses sey so
bitte ich Sie mir, der ich in dem VerlagsGeschäfte
ganz ununterrichtet bin, mir Gefälligst selbst die Bedin[gung]
mitzutheilen unter welche Sie dem Verlag zu übernehmen
gewiß wären. Ich spreche nur aus daß es was sich
eigentl so schon versteht, daß es bey mir bey dem Druck dieser [sc.: dieses] Schriftchen
nicht auf Speku hauptsächl. auf ein in Hinsicht auf
Form, Papier u Druck empfehlendes Äußere ankommt,
und daß ich wünsche als <einm[a]l> muß erstl. 6 Exempl auf Velin
Papier und dann noch eine namhafte ander[e] Anzahl Exempl aus dem gewählten
Papier zu meinem Gebrauch zu erhalten.
Keilhau am Tage des Reformationsfestes 1819.