Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Oberbürgermeister <Lauch> in Rudolstadt v.10.9.1820 (Keilhau)


F. an Oberbürgermeister <Lauch> in Rudolstadt v.10.9.1820 (Keilhau)
(BN 281, Bl 140, hier: 140V, undat. Entwurf 1 Bl fol ½ S., Datierung nach Tageblattkontext)

[140]
D.St.d.M. [Bogen] 67.
1e Fortsetzung vom 10 Septbr 1820.

[...]
An dHE OberbürgerMeister <Lauch>
Wohlgeb[oren] in Rl. [sc: Rudolstadt]
Ew: Wohlgeb[oren]
gütiger Erlaubniß zu Folge überschicke
ich den Überbr[in]ger dieses um mir wegen des
gestern Nachmittags besprochenen Geschäftes
Ihre mit ein Paar Worten gefälligst Nachricht von Ihnen
zu erbitten[.]
Zu mehrer Bestimmtheit wiederhole ich hier
schriftl[ich] das daß ich das gestern ausgesprochene erstl[ich] das
ich 80 bis 100 rth ich als das Darlehen von 50-100 rth gegen Handschrift u Interesse nur auf 4 Wochen
gegen zu haben erhalten wünsche [*] zurückzahlbar d 16 October 1820 [*];
die Jede cursirende Münzsorte ist gilt mir gleichgültig,
[*] und ich werde es in derselben Münzsorte wenn Sie es bestimmen
sollte[n] oder nach dem zu bestimm[en]den Cours in andern Münzsorten
dankbarlichst zurück bezahlen[.*]
Ich füge nur noch hinzu sollte Ew Wohlgeb[oren]
meinen Wunsch zu erfüllen geneigt seyn, daß Sie
dann auch gefälligst zugl[ich] bestimmen mögten ob sie es Ihnen lieber
sey das Geschäfte heute oder morg[en] früh ganz
abzumachen[.]
Mit wahrer Hochachtung habe ich die Ehre zu
sein Euer Wohlgeboren gehorsamer ergebenster.