Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Gustav Natorp in <?> v. <11.9>/<16.10.>.1820 (Keilhau)


F. an Gustav Natorp in <?> v. <11.9>/<16.10.>.1820 (Keilhau)
(BN 281, Bl 142, hier: 142R, undat. Entwurfsfragment ohne Anrede und Schluß, aber mit Nennung des Briefpartners auf linker Seitenhälfte, 1 Bl fol 1/3 S. - Hoffmann hat 1986 irrtümlich diesen Brief Caroline von Holzhausen zugeordnet, s. H V, 200, mit willkürlichen Abänderungen. Datierung: Der Briefentwurf an Natorp schließt an den Entwurf an Caroline v.Holzhausen v. 11.9.1820 an. Auf Bl 142R steht am Rand neben späterer Notiz als Datum „16 8br 1820“. )

[142R]
Du hast zwar, mein theurer Fr[eun]d in Deinem l[ieben] Brief
an uns, ich sage an uns darin kein besonderes Verlangen
mein l[ieber] Fr.[eund] nach einigen Zeilen von mir geäußert doch hat
mich Dein l[ieber] Brief zu sehr gefreut u in das Innerste
was mich bewegt u der Zweck meines g[an]zen Lebens
ist zu lebhaft eingegriffen daß ich es nicht auch ohne
Deine bestimmte Erlaubniß ja Aufforderung wagen sollte
Dir alles dasjenige auszusprechen was derselbe in
Hinsicht auf Dein und unser Leben in mir hervor[-]
gerufen hat.
Dein Fre[un]d Müller hat als Du ihm Deinen Brief an uns vor[-]
gelesen hattest geäußert daß [bricht ab]