Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Fürstin-Mutter Karoline-Luise von Schwarzburg-Rudolstadt in Rudolstadt v. 12.12.1820 (Keilhau)


F. an Fürstin-Mutter Karoline-Luise von Schwarzburg-Rudolstadt in Rudolstadt v. 12.12.1820 (Keilhau)
(BN 281, Bl 138-139V, undat. Entwurf 1 B fol 2 ½ S., Datierung gemäß Tageblattkontext; ThStA Rudolstadt, Schlossarchiv D Nr. 9, Bl. 2-9, Brieforiginal 4 B 4° 15 S.)

a) Entwurf

[138]
Fortsetzung von Das Streben der Menschen
Am 27sten Nov. 1820.[Bogen] Nr 67

[...]
An die Fürstin Mutter.
Doch die Darstellung mag in zu festem Vertrauen -
so einfach u klar ich mich auch die Sache
darzulegen bemühte rp auf die gute durch sich selbst sprechende Sache
welche zu unvollkommen
gewesen sey, [so]daß Sie [sc.: sie] auch nicht einer leichten Entwicklung
sich erfreute werden konnte [.] /
[138R]
Ich weiß es wohl daß in der letzten Zeit zu viel gründl[iche] u erschöpfende Erziehungs[-]
Versuche gescheidert [sc.: gescheitert] sind, daß der Mensch gegen dieselben
Mißtrauen an der [mißtrauisch] geworden ist und schon sobald irgend wo nur aber[-]
mals welche auftre[t]e schon an ihrer Zielerreichung [ge]zweifelt [wird.]
Doch ich darf u kann Ew: Durchlauchtigste Fürstin versichern daß dieß nicht Erziehungs Versuche
sondern Darstellung von in sich selbst ruhenden Erziehungsgrund sätzen [ist.]
Es ist dieß die Darstellung von Erziehungsgr[un]ds[ätzen] welche in dem Verhältniß
der Menschen zu Gott in dem Wechselverhältniß zwischen Mensch
u Gott welche darinne in der Wahrheit begründet sind, daß alle Dinge aus Gott hervorgegangen
begründet, daß ø [Gott] der Schöpfer u Vater aller Dinge ist.
Lassen Sie es uns nicht bedauern daß die Unternehmung
nicht in die Zeit Ihrer Regierung vfiel.
D[urc]hlauchtigste Fürstin sagen sie [sc.. Sie] nicht, nicht ruhen auf mir mehr die Lasten u
Pflichten der Landesmutter, nicht ruhen auf mir mehr Regenten Pflichten
bedenken Sie, groß ist es als Regent das Wahrhaft Große
u Gute im Vaterlande [zu] unterstützen u [zu] befördern, aber größer ist
es daß [sc.: das] Gute und Große zu befördern auch ohne Regentin zu seyn
denn dort fordert die Pflicht was hier aus Freyheit des
Geistes u Willens hervortritt[.]
Ich hoffte damit daß ich Ew: Hochfürstl Durchl. den gegenwärtigen
Stand der Entwicklung des G[an]zen vorlegen könnte so [bricht ab]
Unsere ErziehungsAnstalt soll keine gemeine einfache Erziehungs
Anstalt seyn, mein Ihr [sc.: ihr] Zweck soll nicht blos das Erziehungs
Resultat nicht die blose Erziehung der Einzelnen Zögling[e] nein
Ihr größerer Zweck soll seyn Verbreitung höherer, ja der
höchsten absoluten Erziehungs Grundsätze wie solche nicht allein
besonders in dem deutschen sondern sogar allgemein Menschl[ichen]
Charakter u Wesen absolut begründet sind sich aber
g[an]z besonders klar in den deutschen Charakter aus-
sprechen. /
[*] Die Juden wollten besonderes = einen König. (Die Juden wollten Äußeres) die Juden wollten ein Königreich; die Juden suchten einen Repräsentanten, gleichsam
Geschäftsträger, General øs [Gottes] welcher sie aus ihrer Noth führte, die Juden
erwarteten Hülfe von Gott (dieß ist höchst wichtig)
mein Volk will Allgemeines = freyen Gebrauch des Geistes, will sich selbst, wir
wollen eine Verfassung = Represäntation [sc.: Repräsentation] des Volks Geistes der Majus
Populi; wir Viele suchen eine Republik, wir suchen freyen Gebrauch der eigenen von Gott gegebenen Kräfte, wir erwarten (höchst merkwürdig) keine
Hülfe von Gott, wir erwarten Hülfe von Menschen vom Endlichen, vom Vergänglichen. Glaube an Gott ist bey uns Spott; die Menschen erwarten
jetzt höchst merkwürdig nur äußere Hülfen sie erwarten eine äußere Revolution erwarten Hülfe von menschlicher Einsicht, menschlichem Verstande
menschlicher Einsicht [.*]
[139]
Ew: würdigten beachteten schon vor mehreren Jahren gnädigst u
huldvollst mein vaterländisches erziehendes Streben
seit jener Zeit lag es allem meinem Handeln auch in den
verschiedensten äußern Verhältnissen ununterbrochen zum
Grunde seit jener Zeit prüfte ich es unter den
mannigfachsten Verhältnissen ununterbrochen auf
Zweck u Mittel u so läuterte sich die Er-
kenntniß beyder u immer mehr u mehr bestätigte
sich mein Vorsatz demselben mein g[an]zes Leben zu [widmen.]
Mein –unser Zweck ist Verbreitung
Darstellung Ausübung besserer absoluter
Erziehungs[-] u Unterrichts Gr[un]dsätze; Verbesserung aller Un[-]
terrichts[-] u Erziehungs Mittel; Darstellung
einer allgem[ein] deutschen Erziehung[.]
Lassen Sie sich d[urc]h den Jugend Muth d[urc]h die Jugendkraft
der sich in mein[em] Thun ausspricht nicht irren nicht schrecken, alles
was auch in Beruf, Alter nicht mit Jugend
Muth u Kraft begonnen u ausgeführt wird, wird
nicht gelingen, der JugendMuth der mich beseelt[e]
wird sich bereits als auch mit MannesErnst
Mannesfestigkeit, Mannesklarheit, Mannes
Einsicht gepaart [zeigen]; das Vertrauen in die
gute Sache u auf Gott giebt auch
dem <Sprechenden> Muth.

b) Brieforiginal

[2]
Durchlauchtigste Frau Fürstin,
Gnädigste Frau Fürstin und Frau.
Seit der ganzen Zeit hindurch, als ich das Wirken für Er-
ziehung ausschließend als meinen Beruf erkannte
und zur Erfüllung desselben hier in meinem Vater-
lande einen erziehenden Kreis um mich zu bilden
anfing, fühlte ich mich auch in meinem Innersten /
[2R]
auf das lebhafteste gedrungen und aufgefordert, Höchst-
Ihnen Durchlauchtigste Frau Fürstin, die HöchstSie
schon vor mehreren Jahren mein erziehendes Streben
auf das huldvollste und gnädigste beachteten,- das-
selbe in dem jetzigen Zustande seiner Entwicklung und Aus-
bildung unterthänigst vorzulegen, in der Hoffnung, daß
HöchstSie es als ein Streben, welches sich als wahr und
ächt bestätigt und sich HöchstIhrer Huld würdig erhal-
ten habe, erkennen möchten, und es als ein solches,
Gnädigste Frau Fürstin! Ewr. Hochfürstlichen Durch-
laucht fernerer Höchster Huld und Gewogenheit zu
empfehlen. So lebhaft aber auch jene Aufforderung
in meinem Gemüthe sprach, so suchte ich sie doch im-
mer gewaltsam in mein Inneres bis auf die Zeit zu-
rück zu drängen, wo mein ganzes Wirken innerlich /
[3]
und äußerlich seinen Grundsätzen und ihrer Anwendung
nach in Hinsicht auf Ausbildung sowohl der Lehre und
des Unterrichts als auch des gesamten Äußern sich
in der Vollkommenheit darstellen möchte, daß beyde
durch sich selbst für ihre Wahrheit sprächen; allein
hell und klar steht wohl bald ein Werk auch nach seinen
einzelnen Theilen im Allgemeinen ausgeführt vor dem
Geiste, doch langsam tritt es äußerlich hervor, lang-
sam gestaltet es sich, und dieß um so langsamer,
als es seinem Wesen nach umfassend ist; und auch
dem Gebrauche den klar erkannten Mitteln und den stärk-
sten Kräften stellen sich in ihrer Anwendung und in
ihrem Gebrauche, bey ihrem Heraustreten ins Leben
solche Hindernisse, solche Schwierigkeiten entgegen,
daß das Maaß ihrer Früchte dennoch nur sehr gering /
[3R]
erscheint; so entwickelte und bildete sich auch unser Werk
äußerlich langsamer, bedeutend langsamer und später
aus, als ich ahnete und steht äußerlich noch nicht mit
der Vollkommenheit und Ausbildung da, mit welcher
ich es, Durchlauchtigste Frau Fürstin! HöchstIhnen
darzustellen hoffte. Dennoch muß ich den Forde-
rungen der Umstände, dem ernsten Gebote der
Pflicht als Vorsteher und Mittelpunkt einer Ge-
sammtheit gehorchend mit demselben früher als ich
wünschte vor Ihnen, Durchlauchtigste Frau Fürstin!
erscheinen.
Vor allem zuerst ist es mir Pflicht, HöchstIhnen,
Durchlauchtigste Frau Fürstin! auszusprechen, daß
jemehr sich meine Lebenserfahrungen erweitern,
jemehr sie sich läutern, jemehr sich das Wesen der /
[4]
der Dinge, besonders das Wesen und die Bestimmung
des Menschen dem innern Blikke öffnet, auch um
so bestimmter mir es als unzweifelhafte Wahrheit ent-
gegen tritt: daß eine durchgreifende der Menschen-
natur ganz angemessene, in ihrem Wesen bedingte
Erziehung und Unterricht die Quelle ist, aus wel-
cher einzig die Befriedigung aller der wahren Be-
dürfnisse, die sich in unserm Volke klar zeigen und
laut aussprechen, fließt, daß eine solche Erziehung
alles hebt, was auf dem Menschen lastet, was die
Menschen in ihren mannigfachen Verhältnissen und
Beziehungen drückt und was namentlich auf uns
Deutschen lastet, uns Deutsche drückt; dieß geht nicht
nur aus dem Wesen einer solchen Erziehung hervor,
sondern bestätigt sich auch in der Anwendung in der /
[4R]
Ausübung derselben immer mehr.
Diese Überzeugung finde ich eins mit meinem Leben
und Seyn, und dieser Wahrheit, der Darstellung einer
solchen Erziehung mein ganzes Leben, alles mein
Denken und Thun zu widmen, erkenne ich als meine
Bestimmung.
Um die Prüfung jener Überzeugung und das Ver-
ständniß einer solchen Erziehung möglichst allgemein
herbey zu führen und möglichst allgemein zu begrün-
den, erschien es mir, da der Mensch seinem Wesen
nach sich nur für das bestimmt, was er auch äußer-
lich wirklich sieht, als ganz nothwendige Beding-
ung und nicht zu umgehende Forderung, alles
aufzubieten, alle meine Kräfte und Mittel dahin
zu vereinigen, die Möglichkeit und Darstellbar- /
[5]
keit einer solchen, einer der Menschennatur ganz
entsprechenden, unsere Bedürfnisse befriedigenden,
unsere Forderungen erfüllenden Erziehung durch die
That zu beweisen; ich unternahm dieses Werk,
weil ich von dessen Nothwendigkeit ganz durchdrungen
war, weil die Überzeugung dieser Nothwendigkeit
mich dazu zwang, im festen Vertrauen auf Gott
und die Sache, und bald wuchs auch mit dem Fort-
gang unserer bald mehrfach geeinten Tätigkeit
das Zutrauen zu der Unternehmung zu dem Werke,
und es bewährte sich sowohl durch diese Vereinigung
der Kräfte und Mittel, als auch durch die äußerlich
nur langsame Hervortretung des Werkes jenes
feste Vertrauen auf Gott und die gute Sache, in wel-
chem es mit Nichts begonnen hatte; denn was ihm /
[5R]
an Geschwindigkeit und Leichtigkeit der äußern Ent-
wicklung abging, gewann es dadurch an innerer
Einheit, Festigkeit und Klarheit, an innerer Ausbil-
dung. So bildete es sich bis auf dem Punkt aus,
wo es jetzt steht, wo es als ein im gemeinsamen
Geiste, im Geiste der Liebe und Eintracht, durch ge-
meinsame Kraft dargestelltes Werk bald auch als
ein gemeinsames Werk für gemeinsames Wohl
hervortreten könnte; denn unser Zweck ist nicht Darstel-
lung einer nur einfachen Erziehungsanstalt, worin
es blos und allein auf die Erziehung der Einzelnen
als solcher und nur auf das Resultat der Erziehung die-
ser Einzelnen ankommt; unser weiterer Zweck ist:
Darstellung, Ausübung und Verbreitung absoluter
Erziehungs-Grundsätze, der Erziehungs-Grundsätze, /
[6]
welche in dem Verhältnisse der Menschen zu Gott, in
dem Wechselverhältnisse zwischen Menschen und Gott,
welche in der Wahrheit begründet sind, daß alle
Dinge aus Gott hervorgegangen, daß Gott der Schö-
pfer und Vater aller Dinge ist; unser Zweck ist:
Darstellung solcher Erziehungs-Grundsätze, wie sie in
dem allgemein menschlichen Wesen begründet sind,
aber ganz besonders klar und bestimmt in dem
deutschen Charakter sich aussprechen; unser Zweck ist
noch ganz besonders Darstellung einer allgemeinen deutschen
Volkserziehung. Auf diesem Punkte nun, wo das
Werk jetzt äußerlich steht, scheint es noch gemein-
samere Kräfte, noch mehr und größere Mittel zu
fordern, als wir ihm jetzt zu geben, als wir ihm
jetzt zu verschaffen im Stande sind. /
[6R]
Streng suchte ich bisher ununterbrochen den Forde-
rungen nachzugehen, welche die Sache, der Geist und
der Zweck derselben mir aussprach. In diesem
Sinne und der Forderung meiner erkannten Pflicht
getreu legte ich daher schon vor einigen Monaten
unser Streben und unsern Zweck Sr Hochfürstlichen
Durchlaucht, dem gnädigst regierenden Fürsten zur
Prüfung für Höchste Beförderung vor, und in diesem
Sinne, und sobald als ich es als Forderung des Gan-
zen erkannte, suchte ich dieser Forderung willig fol-
gend meine Überzeugung öffentlich auszusprechen und
die Gründe derselben in zwey kleinen Schriften, wovon
die andere in gewisser Hinsicht zur Erläuterung der
ersteren und für ein größeres Publikum bestimmt
war, anzudeuten und zur Theilnahme an der Be- /
[7]
gründung und Ausführung einer allgemeinen Deut-
schen Volkserziehung einzuladen.
Genehmigen HöchstSie, Durchlauchtigste Frau Fürstin,
gnädigst die zweyte Schrift, welche durch Umstände
früher als die erste erschienen ist, HöchstIhnen, beylie-
gend unterthänigst und vertrauensvoll überreichen
zu dürfen. Mögen HöchstSie, Durchlauchtigste Frau
Fürstin! Sich durch die Unvollkommenheit der Dar-
stellung, so wie durch die Unvollständigkeit, welche
ihr aus ihrer getrennten Erscheinung noch besonders
erwächst, nicht gegen die ausgesprochene Wahrheit
selbst bestimmen lassen.
Es konnte sich aber durch dieses öffentliche Auftre-
ten, da besonders der unaussprechliche Drang und
Druck des äußeren Lebens, der äußeren Verhältnisse /
[7R]
an der Ausarbeitung einer umfassenden Darstellung,
der Ableitung und Ausführung der einzelnen Erziehungs-
und Lehrgegenstände aus und nach unserm obersten
Erziehungsgrundsatze, so sehr ich sie auch längst zu
geben wünschte, mich ununterbrochen hinderten,
nicht so bald und nicht in dem Maaße die allgemei-
ne Theilnahme und so die Mittel entwickeln, welche
das Werk jetzt schon seiner Ausbildung, seinem Ziele
und Zwecke nach fordert.
Hierin erkenne ich die Aufforderung, mich in
ehrfurchtsvoller Zuversicht, gnädigste Frau Fürstin
und Frau! an Ew: Hochfürstliche Durchlaucht zu
wenden. HöchstIhre Einsicht und Überzeugung von
der Wichtigkeit und Nothwendigkeit einer allgemeinen
und durchgreifenden der Menschennatur ganz genüg- /
[8]
enden Erziehung ermuthigt mich, den gegenwärtigen
Stand, die gegenwärtigen Forderungen des Ganzen
Ewr: Hochfürstlichen Durchlaucht vertrauensvoll
vorzulegen und auszusprechen. HöchstIhr Hoher
Sinn und fürstliches Wirken für wahre Begründung
bleibenden Menschenwohles und ächten Volksglückes
ermuthigt mich, Ew: Hochfürstlichen Durchlaucht die
Forderung des Werkes, der Unternehmung so offen
auszusprechen, als sie sich mir selbst ausspricht.
Es bedarf das begonnene Werk, es fordert dasselbe
zu seiner entsprechenden Förderung jetzt ein be-
deutendes Capital; doch kann die Unternehmung
selbst dagegen die völlig hinlängliche hypothekarische
Sicherheit geben; allein durch so vielseitigen Credit
von Einzelnen auch das Werk bis jetzt unterstützt /
[8R]
worden ist, so ist dieß doch nur der Credit der mittle-
ren der arbeitenden und Gewerbsklasse; doch die
Ausbildung des Ganzen fordert jetzt mehr und höhern
Credit, als diese zu geben im Stande sind, es fordert
den Credit der Capitalisten, doch dieser ist mir, obgleich
selbst nach dem Zeugnisse des Hochfürstlichen Amtes
meine consensualische Hypothek zu dem Capitale,
welches jetzt die Förderung des Ganzen bedarf, voll-
ständig hinreichend ist, zu erhalten bis jetzt nicht mög-
lich geworden, vielleicht weil das Bedürfnis der
Erziehung dem Capitalisten und Reichen nicht so
nahe liegt als der arbeitenden und Gewerbs-
klasse.
Nichts bleibt mir, nachdem ich dieß Bedürfniß
des Ganzen HöchstIhnen, gnädigste Frau Fürstin! /
[9]
Ewr: Hochfürstlichen Durchlaucht in ehrfurchtsvollem
Vertrauen offen ausgesprochen habe, noch zu sagen
übrig, als daß die Forderungen die das Ganze macht
sich mir dringend aussprechen.
Mit der tiefsten Ehrfurcht bin ich
Durchlauchtigste Frau Fürstin und Frau!
Ewr Hochfürstlichen Durchlaucht

         unterthänigster
Friedrich Wilhelm August Fröbel.
Keilhau,
am 12 Dezembr 1820.

[2V enthält Eingangsnotiz, 9R Notiz der Adressatin:]
[9R]
Den 6ten Juni 1821. habe ich Froebel 1000 Th: geliehen. u will alljährich 80 Th: davon abzahlen bis die Schuld all ist oder Froebel mir sie wieder gibt was denn weit im Felde ist.