Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Dr. Fleck in Rudolstadt v. 11.4.1821 (Keilhau)


F. an Dr. Fleck in Rudolstadt v. 11.4.1821 (Keilhau)
(BN 281, Bl 231: hier bei 231R liegender Zettel 16°, darauf links Namensliste, dann Motiv für Brief an C. v. H., sowie Briefentwurf an „Dr.Fl.“)

Die Angelegenheit
Fr[ey]Fr[auen] für das Interesse der
Menschheit zu gewinnen
Fr[auen] für Bewahrerinnen Besitzerinnen
Pflegerinnen der Menschheit

An dH Dr Fl[eck]
Sie haben gewiß empfunden
daß der Mensch für das was
er als unerläßl[ich] nothwendig u
wahr erkennt aus vollen Kräften
u unter allen Umständen handeln
muß daß er getrieben d[urc]h sein Inneres d[urc]h eine geheime
Stimme in seinem Innern getrieben wird
mit allen Kräften mit aller Hingabe dafür
zu wirken getrieben wird. Dieß findet
besonders bey u mit mir in Bezieh[un]g [auf]
Naturkunde als Erziehungsmittel [Resonanz]
Sagen Sie nicht wir haben [nun]
Lehr- u UnterrichtsAnstalten genug
die welche ich bezwecke ist g[an]z anderer Art[.] /
als die bestehenden [bricht ab] /