Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an <?>in <?> v. 29.8.1821 (Niederschönhausen)


F. an <?>in <?> v. 29.8.1821 (Niederschönhausen)
(KN 20,14, Reinschrift 1 Bl 4° 2 S.)

Niederschönhausen, den 29sten Aug 1821.


Hochgeschätztester Herr und Freund.

Ihr lebendiger Antheil an meinem und unserm Wirken
und Streben macht es mir zur Pflicht, Sie so voll-
kommen mit dem Geiste und Zwecke desselben bekannt
zu machen als es mir jetzt nur möglich ist, deß-
halb erlaube ich mir, beykommend das letztere
meiner Schriftchen, in welchem ich besonders den
Denkenden unser Streben zur Prüfung vorlege
und welches ich so eben von meinem Verleger er-
halte Ihnen auch zur Prüfung zu überschicken.
Möchten Sie in diesem und durch dieses Schriftchen /
[1R]
unser Wirken und Streben immer mehr als
ein solches erkennen welches der allgemeinen
und thätig befördernden Unterstützung jedes
ächten deutschen Mannes besonders werth
und würdig sey; möchte dieses Schriftchen in Ver-
bindung mit den vorigen im Stande S seyn Sie
zu einer besondernden Theilnahme zunächst durch
allgemeineres Bekanntmachenung unseres Strebens
und Wirkens in Ihren [sc.: Ihrem] Kreise und durch Ihre
Verhältnisse zu bestimmen.
Ich grüße Sie mit ganz besonderer Hoch-
achtung.
FWA Fröbel.