Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an den Hofrat und Leibarzt Dr. Hohnbaum in Hildburghausen v. 20.8.1823 (Keilhau)


F. an den Hofrat und Leibarzt Dr. Hohnbaum in Hildburghausen v. 20.8.1823 (Keilhau)
(BN 488, Bl 1-9, dat. Entwurf 4 ½ B fol 17 S., zit. Halfter 1931, 579f.; Halfter liest fälschlich "Hohebaum". - Das Bl 9 ist ein auf 8R als "Schlaufe" aufgeklebter Zettel; 9R /in der Schlaufe innen, ist leer mit Ausnahme einzelner Buchstaben, den Zeilenanfängen eines früheren Textes am Schnittrand. 8R enthält neben rechnerischen Notizen noch Liste von 34 (Vor-)Namen der Keilhauer Zöglinge u. Lehrer, die Liste dürfte von 1825 stammen):

Am 20 August
1823
Hofrath u Leibmedicus
Herr Dr. Hohnbaum, Wohlgeb.
in Hildburghausen


Hoch Wohlgeborner Herr
Hochgeehrter Herr Hofrath

Es wird Ihnen vielleicht auffallend gewesen seyn bis jetzt Gern hätte ich schon früher auf Ihre
geehrte Zuschrift v. 3. d. M. von mir noch keine Antwort erhalten geantwortet,
zu haben allein es drängten sich mir durch die Aufnahme Ankunft meiner Zöglinge
und durch andere Umstände in der jetzigen Zeit gerad so viele Geschäfte
zusammen daß ich es mir [un]mögl. war Ihren l. Brief eher zu beantworten, so
sehr es mir dieß Geschäft es auch Ihnen zu <entwerfen> auch am Herzen lag.
"Sie wünschen von mir zu erfahren was ich mit dem bewußten
Knaben zu machen gedenke, ob ich es mit ihm auf eine wissen-
schaftl. Bildung mit ihm absehe oder auf was sonst pp"[.]
Ich könnte Ihnen darauf sehr wahr antworten: ich gedenke
mit ihm u aus ihm zu machen, was er, kennt u versteht er
sich recht
, selbst aus sich zu machen gedenkt u machen muß;
ich sehe es mit ihm auf die Bildung ab zu [we]lch[e]r er Anlag
nicht allein Lust sondern auch die nöthigen Anlagen u
Kräfte hat; da ich aber fürchten muß daß diese Antwort
so entsprechend u genügend sie auch von meiner Seite gegeben
ist, doch Ihnen doch nicht genügen kann u wird, so sehe ich mich zu einer genügenden, auch das
Besondere u Einzelne, besonders namentl.
mein eigentliches persönliches Stehen zu den [sc.: dem]
Knaben erörternden Antwort freylich genöthigt
etwas weit läufig und zugleich allgemein auszuholen, damit so weit es d[urc]h Schwarz
auf Weiß möglich[e] Mißverständniß[e] vermieden werden.
Lassen Sie Sich aber durch diese größere Allgemeinheit mit welcher
das Ganze um eines doch ganz bestimmten besonderen Gegenstandes willen beginnt nicht von dessen Beachtung abhalten;
doch haben Sie gedacht das Ganze zu lesen verstehen wir
uns, so hoffe ich kann
daß wesentl. Gutes daraus hervorgehen. <  >
Gründliche u. bewußte, dem deutschen Wesen u. Charakter
ganz angemessene Erziehung und Untericht der mittleren
Stände oder dessen was man eigentl[ich] Volk nennt, dieß er-
kenne ich als das nun ei[n]zige Mittel so bald als es überhaupt nur möglich ist uns alles das
zu geben und alles da was wir bedürfen; Alle übrigen Mittel sie mögen
auch Namen haben wie sie wollen erkenne ich diesen [sc: diese]
als rationale Mittel einstweilen oder nur als Hilfsmittel unter als
als einstweilig
bey[-] und untergeodnet. Deßhalb
ist seit sehr langem fast 25 Jahren eine tüchtige gründliche dem Charakter
u Wesen des Deutschen angemessene Erziehung des deutschen
Volkes mein ernstestes Streben. Wie jeder soll, fing ich
beym Nächsten an bey, indem ich von jener Zeit an in steter Beziehung
auf meinen Zweck die man[n]igfachsten Verhältnisse durchlebte
und dann für ging dann zu den
vaterlos gewordenen und andern
Erziehung bedürfenden Knaben meiner Familie an
fing vereinigte dann damit solche welche durch Freundes Hand
mir zugeführt wurden und breitete so mein Wirken
aus, wie es Liebe, Freundschaft u. Zutrauen <erwarteten> /
[1R]
und so bewährt sich seit den 6-7 Jahren seit welchen ich <in>
meinem jetzigen bestimmten Wirken für mein Ziel u. Zweck
stehe immer mehr die Wahrheit meiner Erziehungsgrundsätze
u. die Richtigkeit meines Erziehungs[-] u. Lehrganges und
wenn Sie wachsende Theilnahme daran auch als ein Zeichen
dafür ansehen anerkennen wollen auch durch die steigende Theilnahme
von Jedem der sein mir geschenktes Zutrauen ge-
rechtfertigt u. erfül[l]t sahe, sich weiter ausbreitend
Theilnahme nahe und fern. Aber so sehr ich selbst
arm u. auf dem Dorfe geboren, gleich vom Beginn
meines Wirkens die Mittleren Stände vor Augen
hatte u. aus besonderer Liebe zu der Landschaft
meiner Väter und deren Bewohner zum Thüringer Wald zurückkehrte
jedes Günstigere was fernen Orte u. Gegend mir boten
gerne u. wenn auch mit großem Kampf lies und zum
Thüringer Wald zurückkehrte um von da aus mein
Wirken über seine verschieden[en] Länder auszubreiten und so sehr
ich mich bemühte die Bedingungen des Eintritts u. Urtheils der mittleren Stände - welche
ich aus sehr vielen, wohl hie u. da von mir angedeuteten,
aber hier öffentlich u. privat ausgesprochenen Gründen am erziehungsbe-
dürftigsten halten und erkennen muß, so sehr ich mich - angemessen
u. annehmbar zu machen, so nahmen doch nur wenige
aus diesen Ständen daran Theil und gegen meine Vermuth[ungen]
entwickelte sich eine Besondere Theilnahme in den
höhern Ständen. Durch die, von diesen nothwendig zu machenden
äußeren u. größern Forderungen sahe ich mich genöthigt die
Bedingung[en] des Eintritts zu erhöhen, da ich dadurch aber ansehe
daß dadurch auch die Theilnahme der Mittleren Stände an mein[em] Wirken welche noch etwas
zur tüchtigen Erziehung ihrer Kinder anwenden können immer mehr zurück
treten wird, und ich leider überhaupt sehe daß in diesem Stande
die Einsicht Nothwendigkeit u. das Bedürfniß einer tüchtigen
gründlichen Erziehung u. die Einsicht in das Wesen einer solchen
noch lange nicht so lebendig und allgemein ist als man
aus den obwaltenden Zeitumständen schließen sollte
mir aber das Erziehungsbedürfniß nächst den höhern
Ständen - wo es mir - ich muß es zum Lobe dieser
Stände gestehen mit einer hohen Klarheit u. Be[-]
wußtseyn und Resignation entgegen tritt, wie man es /
[2]
nur zur Bedingung einer segensreichen Erziehung
in der jetzigen Zeit, in der Wirklichkeit fordern
kann - und besonders Bildungstrieb bey den
Armen entgegen tritt, wovon Ihr erwähnter
Knabe wieder ein redendes Beyspiel ist; so
lebt dadurch der Entschluß in mir: die größeren
oder geringern Mittel, welche mir durch
die Erziehung der Söhne höherer Stände werden
wieder zu einer dem Deutschen Wesen entsprech-
enden Erziehung braver, wirklichen Bildungs[-]
trieb beweisenden u. Fleiß u. Ausdauer
zeigenden aber armen Knaben anzuwenden.
Wie ich dadurch den Winken des Schicksals
nachzugehen und der Rede der Umstände
zu hören glaube, was immer mir Gesetz ist, daß
so bin ich auch gewiß daß durch das u[n]mittel[-]
bare Wirken für lückenlose, Erkennen und
Thun in[n]igst einende Erziehung und Ausbildung
solcher Knaben ein vielseitger Zweck er[-]
reicht wird: einmal wird der Trieb solcher
Lehr- und Erziehungs dürftigen Knaben, - die dieß
als das höchste Geschenk erkennen indem sie ein[-]
sehen, daß sie ohne dieß schwerlich zu einer
vollständigen lückenlosen Ausbildung ihrer
selbst gekommen seyn würden - gestillt
und sie werden zu künftigen einst mit Einsicht
und Mitteln zum Wohle der Ihrigen, in [we]lchem
welchem [2 x] Stande u. auf welche Weise es auch
immer sey, wirkenden Männern gebildet,
dann, kommen dadurch nach u. nach auch in das
eigentliche Volk tüchtige und gründlich
gebildete Mannen, welche entweder mit-
tel- oder unmittelbar entweder als
Lehrer u. Erzieher von Beruf oder das
auch nur als die Ihrigen tüchtig erziehende
Hausväter und im letztern Fall durch
das zwar langsam, aber allmächtig /
[2R]
stumme Beyspiel zum ächten und bleibenden
Wohle des Ganzen, unseres Volkes
mit Ruhe, Ausdauer u. Aufopferung
wirken werden, ja bestimmt sich ein
solcher Knabe zum einstigen Lehrer
u. Erzieher so sind die Früchte davon dann
für das Ganze um so heilsamer und
vortrefflicher, denn tüchtige Erzieher Männer
welche mit gefundenem u. erkannten Be-
rufe mit Freude Hingabe und, kindlichen
Sinn und Durchgebildetheit erziehen und
lehren, deren bedarf jedes Volk deren
bedürfen besonders wir strebenden Deutschen
noch viel und ein solches Wirken
läßt sich von solchen Männern er[-]
warten; auch wirken solche Knaben
schon ehe sie nur Jünglinge geschweige
denn selbstständige Männer werden
in einem Kreise zum Wohle des Ganze[n]
für den Zweck ächter Menschen[-] u. Volks[-]
erziehung; denn die einfachen Wahr[-]
heiten:
wenn auch nicht sogleich einzusehenden
sich aber durch mein ganzes Leben bis diesen
Augenblicke bewährten Wahrheiten:
1 Jeder Mensch kann u. soll mittel[-] oder
unmittelbar, sich oder Andern, oder
auch keinen beyden bewußt, durch
einzelne Handlungen oder durch sein Er-
scheinen u. Daseyn an sich so viel
schaffen u. wirken daß dadurch sein
Unterhalt gesichert sey[;]
Jeder Mensch weis [sc: weiß] nur das was er
kann u. er kann eigentlich nur das
was er weiß. Daher die Wahrheit:
lehrend lernen wir u. schaffend
lehren wir
welche zu den Grundsteinen meines Wirkens gehören, machen jeden Zögling /
[3]
nur zur Bedingung einer segensreichen Erziehung
in der jetzigen Zeit, in der Wirklichkeit fordern
kann u besondern Bildungstrieb [links daneben: und besonders Bildungstrieb] bey wirklich Armen entgegen
tritt, wovon Ihr erwähnter Knabe wieder ein
redendes Beyspiel ist. [gestr.: *Wie ich nun gern und streng
in allem den wenn auch vorläufigen Winken des Schicksals und der Spr entgegen
kam u ihnen höre und die Sprache der Umstände
auch wohl des Zufalls wie man es nennt höre
und in ihnen das Wort u die Rede der Vorsehung Gottes er-
kenne*, so ist lebt nun jetzt dadurch der Entschluß in mir
die großen oder geringern Mittel, welche mir
durch mein Wirken für die Söhne höherer Stände werden
wieder zur Erziehung braver u wirklichen Bildungstrieb <ergreifender>
lebten und mit Fleiß u Ausdauer zeigender Knaben
armer Eltern anzuwenden.
Wie ich dadurch den Winken des Schicksals
nachzugehen und der Rede der Umstände
zu hören glaube, was immer mir <Geistiges> ist so bin Ich bin auch dadurch gewiß daß dadurch durch das unmittelbare Wirken für die lückenlose[s] Erkennen u Thun <innigst ei[ni]gender>
Erziehung u Ausbildung solcher Knaben diese Erziehung solcher Knaben einen dem Einzelnen u dem Ganzen gleichwichtigen vielseitigen Zweck
zu erreichen werden wird: erstl. einmal wird der Trieb der solcher Lehre
u Erziehungsbedürfenden Knaben gestillt was ich diese als das höchste Geschenk erkennen welche indem sie einsehen daß sie ohne dieß schwerlich zu einer vollständigen u lückenlosen Ausbidlung
ihrer selbst gekommen seyn würden u sie werden
durch <dies> zu künftigen einst mit Einsicht u Mitteln einst zum
Wohle der ihrigen in welchem Stand u auf welche Weise
es auch immer sey gebildeten wirkenden Männern
gebildet, zweytens dann bekommen dadurch das 2 nach u nach
tüchtige Männer in das Volk welche entweder
Mittel- oder unmittelbar, d.h. sey es entweder wirklich als Lehrer
und Erzieher im Beruf oder doch wenigstens als tüchtig die Ihrigen tüchtig erziehende Haus[-]
väter - und so im letzten Fall durch das zwar langsam aber allmächtig
wirkende Mittel das stumme Beyspiel zum Wohl ächten u bleibenden Wohle
des Ganzen, unseres Volkes mit Ruhe, Ausdauer und Aufopferung wirken werden, ja; auch
wirken solche Knaben wirken schon ehe sie nur Zöglinge geschweige denn selbst-
ständige Männer werden
[Einschub:]
ja bestimmt sie sich ein solcher Knabe was zum einstigen Lehrer und Erzieher
so ist der Erfolg, so sind die Früchte dann für das
Ganze um so heilsamer vortrefflicher, denn
Erzieher tüchtige Erzieher Männer welche mit gefundenem
Beruf, mit Freude u Lust Hingabe und kindlichem Sinn erziehen
kann deren bedarf ein Volk, können deren bedürfen wir Deutsche noch zu
viel haben, wenigstens noch lange nicht und ein solches Wirken läßt sich von solchen Männern erwarten.
wirken sie schon sei es auch nur
durch ihr Leben in meinem Kreise zum Wohl
des Ganzen, für den großen Zweck der
Menschen[-] u Volks-Erziehung den ich hier nur
andeutete welcher mir einziger Lebens Zweck
ist. - Einzige Denn die einfache wenn auch nicht sogleich einzusehende
sich aber durch mein ganzes Leben bis diesen
Augenblick bewährte Wahrheiten: [gestr.: *von denen hier nur ein
nach Forderung u Zweck dieses Briefes nur ein Paar
stehen, sollen <die> Grundstimmen meines Wirkens*]
1) Jeder Mensch kann und soll mittel[-] oder unmittelbar
und soll mittel- oder unmittelbar bewußt oder bewußt, sich oder nur Andern bewußt oder auch keinem von
Beyden bewußt durch einzelne Thaten u Handlungen oder durch sein Erscheinen
u Daseyn an sich so viel schaffen u wirken
als er zur Sicherung seines Unterhaltes u Daseyns
[am linken Rand; möglicherweise Postscriptum zum ganzen Brief oder in Schlußpassage einzufügen:]
Ich war so weitläufig damit
sie [sc.: Sie] mein[en] Zweck und die Klarheit mit
welcher er in mir liegt die Sicherheit mit welcher
ich ihn zu verfolgen mich bemühe prüfen können
damit sie [sc.: Sie] besonders die Quellen meines Handeln[s]
nachgehen und finden können daß kein anderer Eigennutz u Absicht mich treibt
als der das Gute und zwar auf
den schwierigsten aller Wege zu befördern /
[3R]
nöthig hat
Jeder Mensch weiß das nur was er kann
und kann eigentlich als Mensch nur das was er
triftig klar weiß. Daher die Wahrheit lehrend
lernen wir u. schaffend darstellend, thuend
lehren wir
welche gehören zu den Grundsteinen meines
Wirkens gehören
Und durch die reine u klare, bewußte Anwendung
dieser beyden Wahrheiten wird jeder Zögling

so bald er in meinen Kreis tritt u. wahrer
Sohn meines Wirkens wird, Mitglied
u. Theilnehmer meines Wirkens, denn jeder
Zögling soll u. muß wieder erziehen mit Bewußtseyn erziehen ja
er erzieht unmittelbar durch sein gutes oder
übles Beyspiel
, jeder Zögling soll deswegen
was er kann so frühe als er nur immer
kann wieder andere jüngere oder wenigstens
unentwickelnde lehren, nicht daß er es
sich mechanisiere, oder in irgend einer Sache
Maschine werde sondern daß er es sich durch
die Fertigkeit hindurch zu möglichst klarem Bewußt[-]
seyn u. Beherrschen bringe und, da jede
Sache auch die einfachste bey jeder neuen
Anwendung soll eine segensreiche Frucht
daraus hervorgehen eine neue Modifica-
tion bekommt - sich auch diese immer <von>
wiederkehrende Modification
was er kann
so aneigne daß er es den in jedem einzelnen
Fall angemessenen nothwendigen Bedingungen gemäß zu sicherer
Zielerreichung anwende. Dieß[e] für das Leben so überauß wichtige Wahrheit
läßt sich nun bey den Ärmeren
am leichtesten in Anwendung bringen ob auch
gleich schon die Söhne der begüter[t]sten
bey mir [sc.: meiner ?] Darst[ellung] eingehen. Hierdurch wird endlich
So wird dann so nach ein dritter Zweck
erreicht dessen Früchte nur auf den ersten
oberflächlichen Blick mich mir allein zu gute treffen zu kommen
scheinen die aber wirklich allgemein
so indem sie auf ein Wirken fallen welches
jetzt dem Volke gehört, und als
dem Volke zu gehören

und dieses mein erziehendes Wirken gewinnt dadurch
aushelfend und miterziehende Gliedern.
Ich sage die Früchte davon treffen nur scheinbar
mich allein, denn einmal jemehr ich Gehülfen ein Wirken wie das meine dem Volke aber gehörige /
[4]
habe an einem solchen, dem Volke u.
dem Ganzen gehörenden, das ganze
Volk zum Zwecke haben[den] Wirken
Gehülfen stehen
[we]lche mit gefundenen Beruf mit Lust u. Liebe
arbeiten um so mehr kann ich können von diesem Wirken aus die Hoffnungen
die sicheren Erwartungen der Eltern befriedigt,
erfüllt werden, denn ältere Zöglinge stehen immer
zu den jüngeren wie ältere Brüder zu jüngeren
und ich habe noch immer gefunden daß sowohl die
älteren als jüngeren Zöglinge dabey einer solchen geistigen Wechsel[-]erziehung gewinnen
hinzu ko denn die älteren Zöglinge bringen
in den Fächern u Lehrgegenständen wo
es überhaupt junger Unterricht zu geben
mögl[ich] ist
es oft der Fassungskraft der jüngeren näher
und die jüngeren fassen um so mehr Muth
auch zur Bearbeitung des schwierigeren weil
sie sehen daß doch schon mehr gleichaltrige
dieß auch gelernt haben und mit Lust behalten
u. aus Überzeugung der Nothwendigkeit pp wie[-]
der
andern wieder lehren, Aber eine noch so schreiten
die uns anvertrauten Zöglinge gern u. mit Lust
weiter zum Segen für sich zur Freude u. zum
Seegen des Volkes; Aber ein dem Volke
noch näher liegender wichtigerer ihn [sc: es] näher treffender Gewinn ist der: Wer
auch nur wenig erzogen hat u. sollte es <auch nur>
sich seyn der weiß was Erfahrung u. Übung
vermag und [we]lch ein Schutz sie sind; widmen sich
nun solche armer Knaben der Lehre u. der Erziehung
sey es in [we]lchem Umfange es wolle, so bekommt
einst die Familie oder Ort oder die Landschaft
schon Erfahrungsreiche nicht erst an den ihnen an[-]
vertrauten Kindern herum versuchende
Lehrer u. Erzieher. Wer seine Kinder hat
von Anderen erziehenlassen oder noch von
Anderen erziehen lassen muß der weiß
[we]lch ein unschätzbarer Gewinn solche Erzieher
u. Lehrer sind. Diese hier angedeuteten
Gründe u. Ansichten nun sind die ich bey weitem
noch tiefer begründen auch noch weiter ausführen u. verzweigen könnte
sind es nun welche mich bestimmen so viel tüchtige und bildungsdurstige /
[4R]
und bedürftige Knabe[n] in meinen erziehenden
Kreis aufzunehmen als nur immer meine
schwachen Kräfte u. geringen beschränkten
Mittel mir möglich machen und so habe ich die
Freude gehabt schon einige mir durch nichts als
durch jenen Bildungstrieb, durch jenes Sehnen u. Daseyn
des eigenen Geistes u. Gemüthes verwandte
Knaben in meinen Kreis als Söhne meines
Wirkens aufnehmen zu können und zwar still
u. bescheiden aber herrliche Früchte blühen u. reifen
davon schon, mir blühen u. reifen <darinn[e]> [dem] Vaterlande
noch mehr u. eigentlich u. <keimen> [Früchte dem] Volke <daraus> entgegen; nicht etwa dadurch daß
ich sie alle zu Lehrern stempeln wollte ohne
ihren innern Beruf dazu in Berathung zu ziehen
Nein! jeder Stand u. jeder Beruf ist mir gleich
wichtig der Schneider u. Schuster der mir aus
Grundsatz mit Bewußtseyn ein tüchtiges dauerhaftes Kleidungs[-]
stück für billigen Lohn zur Ausführung meines Be-
rufsgeschäftes macht ist mir an seinem Platze
so achtbar u. ehrenvoll wie der der mich über
die Pflichten desselben belehrt u. für die Erfüllung derselben
belebt.
[Leseanweisung Fröbels: "folgt Bogen 4a und 4b", gemeint: Bl 5-6 u. 7V oben]
[5]
Da ich wie ich oben aussprach, ich mein unmittelbares Wirken für die
gründliche Ausbildung und Erziehung mehrer[er] armen
aber fähigen u. tüchtigen Knaben und Jünglinge
unseres Volkes wirken möchte über so viele
als meine Verhältnisse und Lage, meine
Kräfte u. Mittel mir nur immer erlauben
ausdehnen möchte, und unter mehre[re]n Zöglingen
welche bey mir unentgeldlich durch die ausge-
sprochenen Gesinnungen unentgeldlich erzogen
werden, und jüngst noch ein armer junger Bürger
aus Schwarzenbach an der Saale, welchen
von Freunden deutscher Volkserziehung von seinem Bildungstrieb pp überzeugt bis jetzt
zu meiner Freude und großen Hoffnung
vom Webstuhl in meinen erziehenden Kreis
gebracht haben wurde, so war es nöthig
mir die Bedingung klar aus zusprechen
und festzustellen unter welchen ich mich
der Erziehung solcher Knaben annehme in
meiner ErziehungsAnstalt annehmen kann[.]
Diese Bedingungen nun sind.[:]
- Der Knabe oder Jüngling tritt mit völliger
     Freyheit mit Zutrauen zu mir u. mein[em] Wirken
     in meine Anstalt, fühlt sich als Kind u.
     Sohn des Ganzen u. wird als solcher be-
     handelt, übernimmt aber auch stillschweigend
     alle die Pflichten eines guten Sohnes, wie
     das in jeder unverdorbenen Familie der
     Fall ist wo man sich kindlich u. brüderlich
     zu gleichem Zweck vertrauend u. liebend
     die Hand reicht.
- Dagegen empfängt der so eingetretene
     von uns freyen Aufenthalt in Beziehung
     mit Lehre, Kost, Waschen [sc: Wäsche], und es
     wird väterliche u. brüderliche Sorge /
[5R]
dafür getragen, daß er sich die Aus[-]
bildung u. Mittel aneignen und so auch
seine noch geringe u. schwache Kraft
möglichst bald zu einem selbstständigen
Leben anwenden lerne und sich so
durch sich selbst durch seine Thätigkeit seine Bedürfnisse zu-
nächst zur Erhaltung, später aber auch
zur Anschaffung seiner Bedürfnisse selbst
verschaffe[.]
Mit der, der bestehenden Einrichtung
nach, schon auf das Minimum ge[-]
setzten, nöthigen Klei und wenigstens
ganzen Kleidung, Wäsche, Schuhwerk
und Bettwerk muß jeder ein[-]
treten. Doch leben wir sämtlich
in Beziehung auf Kleidung so einfach
daß dieß kein Hinderniß ist, denn
die gewöhnliche Kleidung nicht allein
aller Zöglinge ohne äußerliche Rücksicht
auf äußere Verhältniße, sondern
auch der Lehrer ist eine Jacke und
lange Beinkleider von ungebleichter
Leinwand oder besser Drillich (:sogenannte
Turnkleidung:/; und in Hinsicht des Bett-
werks so schlafen mehrere selbst
Söhne begüterter Eltern auf bloßem
Strohsacke ein Federkissen unterm
Kopf und einer dicken wollenen aber
überzogenen Decke zur Bedeckung,
für den Winter wer es bedarf
ein Kissen auf die Füße. Doch
darf die Wäsche, Hemden Strümpfe /
[6]
Taschentücher, Handtücher wegen
der bestehenden Einrichtung im Ganzen
weil jedes Waschen außer den festbe-
stimmten Zeiten in einem streng geordne-
ten Hauswesen wie das meine, große
Stöhrung im Ganzen verursacht, deßwegen
kann von dem in der Beylage Verzeichneten
in dieser Hinsicht eigentl[ich] nichts fehlen
<Da nun so gering auch diese letztere
Bedi>
So lange bis nur der Aufgenommene
für irgend etwas bestimmte Anlage
hat und so lange bis er sich nach der in meinem
Hause bestehenden Ordnung noch nicht
in
den Stand fühlt zur Erhaltung seiner
Kleider, Schuhwerk Wäsche selbst
beyzutragen, welches jedoch, nach
der in meinem Hause bestehenden
Ordnung u. Grundsätzen wo jeder dem
Ganzen geleistete Dienst, auch noch
so klein, vergütigt wird, bald
möglich wird, und wie dieß schon
bey einigen meiner Zöglinge die
noch sehr jung sind der Fall ist
so muß für die Erhaltung in Kleidern
Wäsche Schuhwerk anders woher
gesorgt werden.
Da nun, so gering auch diese letzteren
Bedingungen sind, sie doch auch talentvolle
Knaben, bey zu großer Beschränk[t]heit
äußerer Mittel von meinen Bestrebungen
ausschließen können, so trage ich
zu Gunsten solcher Knaben längst /
[6R]
einen Gedanken in mir, der auch
still wirkend im Stillen schon hier und
da ins Leben getreten ist, nämlich der
edle deutsche Frauen u. Jungfrauen für
deutsche Volkserziehung, durch die Er[-]
ziehung talentvoller deutscher Knaben
u. Jünglinge zu gewinnen. Begüterte oder
im Besitz äußerer Mittel lebenden
Frauen geben gewiß gern für zur Unterstützung eines
ihnen bekannten, braven, bildung suchenden
Knaben oder Jünglings irgend ein Material
z.B. Wolle Garn welches von minder
begüterten für denselben zu Strümpfen
verstrickt würde oder eine biedere
Land- u. Bauernfrau gebe gewiß einige
Ellen Hauslinnen zu einem Hemde welches
von minder begüterten in der Stadt
geschnitten und ihm genähet würde.
Für diesen Zweck zu stiftende Frauen[-]
vereine erscheinen mir höchst zweck[-]
mäßig und einzelne Frauen den[en] der
Gedanke mitgetheilt wurde haben ihn
lebendig aufgefaßt u. festgehalten und
gewünscht daß er nur von irgend[-]
einen [sc: einem] Punkt aus hervortrete[.] Ja hier
und da ist auch jener Gedanke gleichsam
wie von selbst und zwar bey sehr
einfachen deutschen Bauernfrauen
hervor[-] und ins Leben getreten
und unser Zweck erfreut sich von
daher schon, zwar stiller, aber
namhafter fortlaufender Unter[-]
stützung. /
[7]
Sie haben in einem außerordentlichen
Umfange wahr, wenn Sie in der
Anzeige Ihres armen Knaben sagen:
daß in der Erziehung gründlichen Erziehung u. Unterricht[ung] armer talentvoller
Erziehungs[-] u. Lehrdurstiger Knaben für
uns arme Deutsche noch Schätze
zu heben wären, Schätze für das
ganze Volk die sich in sich selbst
steigern und welche kein anderes
Volk als das Deutsche zu würdigen
versteht. Möchte das treffend was in dem von
Ihnen gebrauchten treffende[n] Bilde
eines herauszufordernden u. zu
beweisenden Schatzes
liegt recht ge[-]
würdigt werden, möchte sich Ihnen
aber auch dadurch in dem Sie um-
gebenden Kreise edler deutschge[-]
sinnter Frauen Gelegenheit darbiethen
zu Gunsten Ihres Schützlings von
den Ihnen mitgetheilten Gedanken:
auch des unmittelbaren Wirkens
deutscher Frauen zur Beförderung
deutscher VolksErziehung durch
Erziehung anlagsvoller aber armer deutscher Knaben u.
Jünglinge ja durch Errichtung von Frauenvereinen dafür - Gebrauch machen zu können[.]
Diese Gesinnungen und Grundsätze pp.
[Leseanweisung Fröbels: "(hier geht es auf Bogen 3 fort:)", gemeint: Bl 4R unten, dann Anschluß 7V unten:]
[4R]
(wieder 4R)
Diese Gesinnungs-Grundsätze sind es nun auch
welche mich bestimmt haben auf Ihre Anzeige
in der Dorfzeitung einzugehen. Ich hoffe daß
Ihnen nun klar u. wahr werden u. seyn wird
was ich gleich am Eingang [dieses Briefes] sagte, daß ich mit
dem Knaben nichts anders will, als was er
wenn er sich nur recht klar erkennt selbst
würde aus sich machen wollen u müssen u. wollen.
Erscheine ich dabey eigennützig oder selbstsüchtig
so liegt dieß nur darinne daß wir beyde
den reinst menschlichen Zweck vor Augen hätten
u. so ist natürlich sein Zweck der meine, so
wie umgekehrt mein Zweck der seine, doch wer
jenes nur von mir denken könnte der trennte sich schon nothwendig dadurch von mir
denn der rein menschliche, der ächt Vaterlande [sc.: vaterländische] Zweck <wär> nicht der seine, so wäre auch mein Zweck nicht der seine
/
-----*-----
[7V]
(wieder 7V)
In Beziehung auf die Aufnahme Ihres
armen Knaben in meine ErziehungsAnstalt bleibt mir nun noch
übrig mich bestimmt zu erklären[:] /
[7R]
1. Ich zweifle keinesweges daß
ich [ihn] durch sein Wesen bestimmt
gern u. willig aufnehmen werde.
2. Lieb wird es mir seyn wenn
er mich vielleicht vor den [sc.: dem] völligen
Eintritt besucht; doch kann er sich
dann vielleicht, wenn Sie im Ganzen
mit mir einverstanden sind gleich
so einrichten daß er gleich hier bleibe;
jedoch bestimmen hier immer wohl
am besten die augenblicklichen Umstän[-]
de.
3., Was er von mir und durch
mich zu erwarten hat ist freye
Wohnung, freye Kost, freyes Waschen [sc: Wäsche]
freyen Unterricht, freye Unter-
richtsmittel eine fortlaufende Ausbildung
bis zur Universitätsreife
oder für jeden Beruf welchen
er als den seinen erkennt
und mein Bemühen
ihn zum selbstständigen Wirken für
sein Bestehen geschickt zu machen[.]
4[.] Dagegen tritt er mit dem nöthigen
Bettwerk, so einfach es auch sey, aber
rein u. ganz, mit solchen Kleidungs[-]
stücken, besonders mit der nöthigen
Wäsche Hemde[n], Strümpfe, Taschen-
tücher, Handtücher, alles ganz und
rein von welchem Schnitt u. so einfach
es auch sonst sey, - versehen ein[.]
5. Sucht er durch sich, und besonders
durch die sich ihn [sc: ihm] in meinem Kreis
eröffnenden Mittel, sich in
Kleidern zu erhalten. Dieses werde
ich ihm auf die anständigste, ihn un-
mittelbar zu sein[em] Zweck führende
Weise möglich machen, wie sie
selbst von Zöglingen wohlhabender
Eltern entweder zur Bestreitung
ihrer kleinen Ausgaben oder auch
aus reiner Anerkenntniß der
Sache angewandt werden.
6. Übrigens wird der Knabe von mir
und jedem andern als Kind u. Sohn vom /
[8]
Hause [angesehen], er ißt mit mir und uns
allen an einem Tische; nennt mich
als seinen Vater Du und seine Lehrer als ältere
Brüder, nennt jeden seiner Mitzög[-]
linge Du u. wird so von jedem
angeredet, Rücksicht auf äußere
Verhältnisse und äußern Stand
finden bey mir nicht statt nur
der reine Mensch gilt; daher wird
keiner meiner Zöglinge bey seinem Ge-
schlechtsnamen genannt, wo leicht der
höhere Stand der Eltern - /:denn unter
meinen Zöglingen sind Söhne der ersten adl[ige]n
Familien:/ - hervortreten könnte sondern
beym Taufnahme[n]. Dagegen sucht
auch der Knabe als treuer Sohn
alle[m] dem nachzukommen, was ich
als liebender u. sorgender Pflege[-]
vater für ihn, nach väterlicher
Berathung mit ihm für gut u. heilsam
für ihn finden werde. Genug
er komme mit den Gesinnungen u. [dem] Zutrauen
eines Sohnes zu mir, und ich
werde ihn dann wie alle mit
den Gesinnungen mit Liebe u. Sorgfalt
eines Vaters aufnehmen und
gemeinsam wollen wir dan[n] zu er-
kennen und durch die uns von Gott
gegebenen Kräfte u. Mittel auszu[-]
führen suchen was sein Lebenszweck,
sein Beruf erfordert.
7. Seit In den 1sten Tagen [des] October[s] werden
wir den Unterricht für das /
[8R]
Winterhalbjahr beginnen, lieb
wäre es mir, sollte er eintreten,
wenn es wenigstens 8-14 Tage
vorher eintreten könnte um
ihn da ihn [sc: ihm] doch manches in Hinsicht
auf Unterricht neu seyn wird
darin einzuführen. Kann u. will
er früher eintreten so soll es mir
nichts verschlagen und er soll
sogleich zweckmäßige Beschäftigung
finden[.]
[9V oben]
[weiter auf 9V, ein zu einer "Schlaufe" aufgeklebten Zettel:]
Damit Sie mich in dem bisherigen besser verstehen
können, damit Sie auch Ihren Schützling aus Über[-]
zeugung sagen können daß keine Seite seiner
begonnenen Ausbildung sey sie gut, unausgebildet
bey mir bleiben werde, so lege ich Ihnen dasjenige
bey was ich über mein Wirken öffentl[ich]
ausgesprochen habe und was so weit als
mögl[ich] ein treues Bild desselben ist, Sie werden
darinne irre ich nicht mehrmals ausgesprochen /
[9V unten]
finden daß das Ziel unserer Lehre für die
Studierenden die Universitäts Reife ist; wollen
sie [sc: Sie] die Güte haben u. das I[h]rem Schützling erklären
so wird er hoffentl[ich] keine Ursache zur Furcht
haben, auch lege ich die Lehrpläne verschie[de]ner
Semester bey, so daß damit er auch diesen
u. jenen Lehrgegenstand, den er vielleicht
nicht vermissen möchte schon als an der Tages[-]
ordnung seyend erblicke.
Nun die Bedingungen der Aufnahme und die
Bestimmung dessen was ich eigentl[ich] dem
[8R]
(wieder 8R)
Nun bleibt mir nichts mehr
zu sagen übrig als Sie erg[eb]enst
zu bitten so gütig zu seyn mir
wo möglich innerhalb auf jeden Fall Ihre Entscheidung
gefälligst mitzutheilen.
Mit wahrer Hochachtung unter[-]
zeichne ich mich
[keine Unterschrift] /

[8R enthält neben rechnerischen Notizen noch Liste von 34 (Vor-)Namen der Keilhauer Zöglinge u. Lehrer, die Liste dürfte von 1825 stammen]:
Jul[ius] [Fröbel]
Carl [Fröbel]
Theodor [Fröbel]
Ferdinand [Fröbel]
Wilhelm [Fröbel]
Albert [sc.: Bernhard von Bibra]
Adolph [Macheleidt]
Johannes [Pfeiffer]
Heinrich [Benker]
Oskar [v. Ketelhodt]
Christian [Langethal]
Albertine [Fröbel]
[Heinrich] La[n]get[hal] /
Anton [v. Arnswald]
Bernh. [Bähring]
Carlmann [v. Vitzthum]
Tony [v. Vitzthum]
Günther K. [v. Ketelhodt]
Günther S. [Schwartz]
Elise [Fröbel]
Ernestine [Crispini]
[Carl] Herzog
Johann [Schmidt]
Friedrich [Pöhlmann]
Ernst [Goller] [erst 1824 eingetreten]
Luis [Blumberg]
Gustav [Adolph v. Seebach]
Eugen [Fillion]
Andreas [Laue] [erst 1824 eingetreten] /
Gottfried [Rockstroh]
Hermann [Schmidt]
August [Voigt]
Guido [Reinsch]
[Wilhelm] Middendorff