Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Henriette Wilhelmine Fröbel in Berlin v. 22.9.1830 (Keilhau)


F. an Henriette Wilhelmine Fröbel in Berlin v. 22.9.1830 (Keilhau)
(BN 445, Bl 46-47, Brieforiginal 1 B 8° 3 S.; auf demselben Bogen: F.: Gedichtentwurf für Wilhelmine F. zum 16.9.1831 [Bl 47V]; Liste von Kleidungsstücken u.ä. [Bl 47R]

Keilhau am 22sten Septbr 30.


Meine theure Frau.

Der Überbringer dieses ist
Herr Cramer, durch welchen
uns die Freude werden soll,
Dich nun bald wieder bey uns zu
sehen. Gott der Dich immer so
liebend väterlich leitet führe
Dich glücklich und zufrieden zu
uns, zu mir
Deinem Getreuen
FrFröbel
Anliegend empfängst Du den
Medaillonschein für 1813/14; ich erbitte
ihn zurück. Die herzlichsten Grüße von allen
an alle. /
[46R]
Das Fuhrlohn ist wie ich Dir schon
schrieb, alles in Allen zu
Rth. 24 Pr. Ct bedungen,
wogegen der ganze Wagen
zu Deiner Verfügung steht
und Herr Cramer Niemand
und Nichts zur Fuhre mitneh-
men darf ohne Deine Beystimmung.
FrFr. /

[47]
[enthält Entwurf zu einem Gedicht für Wilhelmine F. zum 16.9.1831; eigens transkribiert] /
[47R]
[enthält folgende Notizen (Packliste?):]
Wegen Kleider
      Strümpfe wollen[e]
      2 starke gefütte[rte] Ja[c]ken
      Hemde[n].
      rothes Halstuch.
wollen[e] Handschuh[e].
      Wollne Schuhe wenn noch herzustellen
      gem[e]i[n]er Kittel
      Taschentücher
      Halstücher
      ? Handtücher Einige Ex. vielleicht 3 v. Jede[r] aller Anzeigen
      ? Tellertücher
*
      Wegen den Anzeigen
*
      Wegen Feuer
*
      Zeichnung d[urc]hgezeichnet
*
      Schweitzer Vorschriften
*
      Nächstens Briefe an die Zögl[inge]