Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an die >Keilhauer Gemeinschaft< v. 20.2.1832 (Wartensee)


F. an die >Keilhauer Gemeinschaft< v. 20.2.1832 (Wartensee)
(KN 35,3, Brieforiginal 1 B 4° 3 S. Aufgrund 1V datiert dieser Brief den Briefentwurf an Fröhlich aus BN 708, Bl 1-2 auf den 14.2.1832.)
(Verhältnis Originalzeile : Transkriptionszeile nicht 1 : 1)

Wartensee am 20en Februar 1832.·.


           An mein liebes Haus in Keilhau!
Der Eintracht und des Friedens Gruß zuvor.

Eure jüngste Briefsendung mit dem Postzeichen Rudolstadt den 7en Februar haben wir Mondtag am 13en Abends nach 6 Uhr also am 7en Tag erhalten. Ich schreibe Euch dieses damit Ihr Euch genau die Postabgänge merket mit welchen die Brief[e] am schnellsten hier eintreffen.- Tags vorher also Sonntags am 12en Februar habe ich in Luzern wieder eine Rolle an Euch auf die Post geben lassen, enthaltend Manuscripte und Lithographien. Wenn der Postenlauf wirklich so ist wie ich mir es denke so müsset Ihr genannte Rolle ein paar Tage früher als diesen Brief bekommen. Vielleicht daß dieser Brief Mittwochs zu Euch kommt, die Rolle aber Sonnabends vorher bey Euch eingetroffen ist. Ich halte es für gar sehr wichtig über den Postenlauf recht klar zu seyn, deßhalb schreibe ich Euch darüber so ausführlich.- Sobald Ihr Zeit und Veranlassung habt könnt Ihr mir Eure Rückbemerkungen schreiben.- Dieser Brief wird morgen - Dienstags den 21n Febr: früh nach Luzern geschickt, wo er dann morgen Mittag 12 Uhr nach Zürich abgeht.- Dieser Posttag soll die Briefe ununterbrochen zu Euch bringen.
Sogleich nun wie ich Eure jüngste Briefsendung [erhielt,] setz[t]e ich und Ferdinand mich noch an demselben Abend [hin,] um die früher von Euch erhaltenen drey Dokumente für den Herrn Prof: Fröhlich nach Aarau abzuschreiben. Tags darauf Dienstags den 14en sandte ich alles mit der Post an ihn ab und mit der Bitte, wenn es sonst der Bestimmung seines Blattes nicht entgegen wäre auch die drey Dokumente in dasselbe, vielleicht mittels Beylage, aufzunehmen; auf diesen Fall würde ich mich dann mit dem Verleger wegen einiger Hunderte besonderer Abdrucke dieses Artikels zu verständigen suchen, auch verstünde ich mich sonst gleich wie Ihr zu sonst wegen der Einrückung etwa nötigen Vergütungen.-
Veranlaßt theils durch Euere Sendungen, theils durch eine eigene Anfrage der Fräulein Salesie hatte ich dieser verflossenen Dienstag geschrieben, daß ich noch immer keine Abschriften der bey dem Erz.Rathe von Euch eingegangenen Dokumente erhalten habe, sie möchte doch gelegentlich zu erfahren suchen wie es mit der Erfüllung meines Gesuches um diese beglaubigten Abschriften stehe. Verflossenen Sonnabend (den 18en) nun erhalte ich von Ihr [sc.: ihr] einen Brief d.d. Luzern Freitags den 17en d.M. In diesem Briefe schreibt sie mir nun unter anderem: "mein Onkel (:der so oft genannte Staatsr. Schwytzer:) "wird Ihre eingegangene Bitte um die Erhaltung der Abschriften am gehörigen Orte in Erinnerung bringen, und somit hoffe ich durch dieses Verwenden werde man nicht länger säumen diese Papiere nach W. verabfolgen zu lassen. Es thut mir übrigens so leid, Sie haben stets Unannehmlichkeiten zu erdulden." pp.- Nach Eingang dieses Briefes war mir nun besonders lieb daß von Eurer Seite alles so gehandhabt und gestellt worden war wie es gestellt ist.- Erwähnen will ich nur noch das [sc.: , daß] Ferdinand bei seiner jüngsten Anwesenheit in Luzern Sonnabend am 11en Febr: eine Abschrift des Briefwechsels zwischen Euch und Herzog in Luzern bey dem Fräulein zurück gelassen hatte, damit sich wenigstens einstweilen durch Privatmittheilung kund thäte, daß es bey Herzogs jüngsten Aufsatz in der App. Ztg. hieß: viel Geschrey und wenig Wolle. Nach dem was Ferdinand hatte erfahren können hatte Herzog neuerdings noch nichts weiter von sich verlautbaren lassen. So stand die Sache, da erhalte ich heute Abend 6 Uhr folgende Zeilen: - "A[a]rau den 17en Febr: 1832." "Verehrtester Herr und Freund. Ich habe Ihre sowohl als die Zusendungen Ihrer Freunde von Keilhau erhalten, und einen Theil davon lasse ich in dem morgen d. 18en erscheinenden Blatte abdrucken. Das Ganze ist zu groß um es auf Einmal zu geben; es wird auch ohne dieß noch eine Beilage füllen. Wollen Sie dann besondere Abdrucke, so melden Sie mir bestimmt in welchem Format und wieviele. Dafür werden Sie dann natürlich die besonderen Druckkosten zu zahlen haben."- "Daß Ihre Schule schon eine so bedeutende Anzahl von Zöglingen hat, freute mich zu vernehmen. Bei uns geht es im Alten d.h. im neuen Wirrwarr; die trüben Elemente wollen sich noch nicht setzen. Für Wahrheit und Recht fahre ich fort zu streiten und achte die Anfechtungen wenig der Zukunft getrost." "Von He. Schnyder wissen wir auch nichts. Grüßen Sie mir ihn und empfangen Sie Grüße von meinem Bruder und Ihrem ergebensten" "Fröhlich, Prof."
Nach dieser Nachricht ist mir nun sehr lieb daß ich die beglaubigten Abschriften von Luzern bis jetzt noch nicht erhalten habe, so wie ich überhaupt finde daß sich so alles auf das Beste geordnet hat. Dadurch daß die Regierung ganz außer dem Spiele ist haben wir nach jeder H Seite hin freye Hand, so wie /
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besonders wir hier in Wartensee, weil das Ganze von Euch ausgeht in unserm Wirken gar nicht gestört war. So lang dieß ferner noch möglich ist, ist dieß gewiß für Wartensee sehr heilsam. Ich komme noch darauf zurück.
In Hinsicht der besondern Abdrücke war und ist nun meine Ansicht und Meinung diese.- Ich will 300 Ex. besondere Abdrücke machen lassen und zwar in dem Euch bekannten Format der N. Aargauer Zeitung. Wie Ferdinand und ich es überschlagen haben, so wird der Abdruck des Ganzen 3/4 Bogen betragen.
Von diesen 4 300 Abdrücken hatte ich nun 200 150 für Keilhau, 100 für Wartensee und 50 für Frankfurt bestimmt und zwar so daß die Sendungen nach Keilhau und nach Frankfurt auch gleich von A[a]rau aus und mit der Post gemacht würden.- Nachdem ich es nochmals genau überlege meine ich doch daß 300 Ex. besondere Abdrücke genügen können, also 150 Ex. für Keilhau.- Gern hätte ich freylich erst Eure Bestimmung gehört doch sehe ich nicht ein wie es möglich ist; denn wenn auch dieser Brief noch so schnell nach Keilh. kommt und Ihr sogleich nach A[a]rau schriebt, so vergehen doch immer 14 Tage; bis dahin muß aber in Arau schon alles gedruckt und auch wohl versandt seyn. Ihr schreibt nun freylich in Eurer Bekanntmachung sehr bestimmt daß die drey an den Erz. Rath in Luz: gesandten Dokumente gedruckt werden würden, aber nicht wo und wie, wenn Ihr mir nur ein Paar Worte darüber geschrieben hättet; so aber weiß ich wirklich nicht besser zu handeln als ich eben ausgesprochen habe. Alles was Ihr sonst zu thun willens waret bleibt Euch ja ganz unbenommen[.] Die Druckkosten für diese wenigen Abdrücke werden nicht gar bedeutend seyn. Schreibt mir was Ihr ferner zu thun Willens seyd, oder was Ihr schon gethan habt.
Von He. Schnyder habe ich seit dem letzteren Briefe, welchen ich Euch mitgetheilt habe keine Nachricht, welchen Gebrauch er nun von den drey Dokumenten gemacht haben wird, welche ich ihm durch den He. Leg: R. v. Hlzh. zugesandt habe und er durch diesen erhalten hat, - davon weiß ich noch gar nichts. Der von ihm angezeigte voluminöse Brief ist also noch nicht bey mir angelangt.-
Nach dem Briefe des He. Prof. Fröhlich muß sein Zeitungsblatt vom verfl. 18en nun wohl in Luzern seyn. Leider kann ich nun vor Abgang dieses Briefes an Euch von dorther nicht erfahren, wie man dessen Erscheinung aufgenommen haben, welchen Eindruck es gemacht haben wird.
Ich hatte mir viel vorgenommen Euch mit diesem Briefe zu schreiben allein ich bin am Geiste wie am Körper gar zu müde deßhalb muß es für heute bleiben höchstens kann ich es mir äußerlich aussprechen.
Das erste was Barop der Physiker wissen und den Übrigen deuten wird ist: daß wenn eine angefangene Bewegung beschleunigt d.h[.] mit sich stets steigernder Geschwindigkeit fortsetzen soll daß dann die Bewegung nicht gehemmt werden darf; daß [sc.: das] zweyte was Barop der Chemiker weiß und den Übrigen deuten wird, ist, daß ein begonnener Chemischer Prozeß nicht unterbrochen werden darf wenn es zu einem klaren und sichern Produkt kommen soll und daß ein Gährungsprozeß von der fauligen Gährung durch die saure zur weinigen Gährung aufsteigt. Also die Anwendung: Einer [sc.: Ein] h Vorsatz die Herzogische Geschichte bis zur Spitze klar und fest hinaus zu führen der muß festgehalten werden. Wie auch der Gedanke Barops, daß jetzt die Zeit der Einsaat ist; eine solche Zeit kommt Euch so leicht nicht wieder, laßt sie ja nicht ungenutzt vorüber gehen. Alles was Ihr mir in Eueren verschiedenen Briefen geschrieben habt ist sehr gut, es hat mir vieles gegeben und ich danke jedem Einzelnen für seine besondere liebe Gabe, ob ich gleich jetzt nicht darauf eingehen kann; nur bitte ich Euch haltet mir fest was Ihr ausgesprochen habt und in so fern es sich auf das gegenwärtige Leben bezieht, führt es kühn hinaus. Mich braucht Ihr bey dem Ganzen wenigstens in so fern ich Schmerz empfinde dieß sind Schmerzen eigener Art und kann sie Niemand von mir nehmen. Wenn ich mich darüber ausspreche so geschiehet es nur in historischer Beziehung und um der Wahrheit willen und damit niemand meine ich könne nur so wie ein Stein hindurch schreiten. Ich habe mir von jeher vorgenommen Leid und Freud, Lust u Schmerz zu ertragen wie es dem Menschen geziemt. Ich weiß daß ich kein Zeus und kein Diogenes bin und daß ich nicht in Kleinasien lebe. Mir geht es mit gewissen Erscheinungen u gewissen Menschen so, wie es andern Menschen mit gewissen Thieren u.s.w. geschiehet, wenn die Erscheinung und der Eindruck kommt so ist er immer schmerzlich was auch der Verstand sich vorher darüber ausgesprochen haben mag. Bei höheren errungen[en] Lebensstufen fällt zuletzt alles wie welkes Laub ab, ohne daß ich Ursache habe gegen jedes Einzelne zu kämpfen. So hat es für mich Menschen gegeben die für mich einen wahrhaft satanischen Eindruck gehabt habe[n]. Nach Erringung gewisser innerer u geistiger Entwicklungsstufen, ist alles in seiner Wirksamkeit abgefallen. Also nicht Mit-Leiden will ich dadurch wecken, sondern Mit-Handeln, Mit-Wirken. Mit[-]Leiden würde mich nur noch mehr drücken, ich würde dann doppelt u mehrfach Leiden. Eben weil ich so leicht Mit-Leide ist es mir lieb wenn die Menschen um mich sich freuen und nichts ist mir lieber als wenn ich Schmerz u Leid allein trage und die Andern /
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um mich im Besitz eines höheren reineren Lebens weiß. Also bitte ich in den vorliegenden Lebensverhältnissen nie die schmerzhaften Eindrücke im Auge zu behalten welche irgend Lebenserscheinungen auf mich machen könnten noch sich etwa durch diese sogar abhalten zu lassen was die Nothwendigkeit, Wahrheit und Recht fordert. Ich will mich schon - wenn es nöthig ist - durchschlagen; ich hoffe meine gedruckte Erklärung - meine Antwort an Schnyder - und mein Echo auf des Appenzellers e. W. [sc.: einige Worte] - sollen es beweisen.
Also nur kühn der Lüge, der Verleumdung, der beleidigten Selbstsucht u.s.w. die Larve abgestreift und nicht dabey an die Wirkungen gedacht die darauf für mich und auf mich als Person hervorgehen, wenn nur die Wahrheit und Allgemeinheit siegt.
Ich sehe mich und mein Leben immer gestaltet oder vielmehr in Bildern und es gehört dieß zu der großen Eigenthümlichkeit meines Lebens. So sehe ich mich unter einer Quecksilberkugel an: Man kann sie bis in das Kleinste zertheilen die kleinsten S Theile bleiben immer dasselbe was das Ganze war: Kugeln mit ihrem Lichtpunkt auch wohl Sonnenbilde und so wie die kleinsten Kugeln sich nur wieder nahe kommen und berühren, gleich einen sie sich wieder zur ursprünglich großen Kugel. Gleiches zeigt auch, doch schwieriger, ein Thautropfen. Also kann das Zerschlagen meiner mir nicht schaden. Darum nochmals geht so kühn und fest als besonnen, umsichtig und klar durch denn wer weiß wohin sich das Ganze wendet eben weil es so klein und vor allem weil es so persönlich beginnt; dieß persönliche Beginnen kann machen daß es einen allgemeinen Charakter gewinnt; und wer kann denn wissen und voraussehen wohin es seine Richtung nimmt jede Seite steht ihm offen nach jeder Seite hat es Aufforderung, kann es Aufforderung finden sich zu wenden - nach der häuslichen u FamilienSeite - nach der Seite des practischen bürgerlichen Lebens u Gewerbes - nach der Seite der Schule u Lehre - nach der Seite der Religion - nach der Seite der Politik - nach der Seite der Wissenschaft u Kunst, indem der Gegenstand die Erziehung alles Höchste in die Familien- Lebens- und Menschenfamilien einzuführen sich bemühet. Von allen Sei[ten] kann man darum dem, für welches wir auf den Plan treten, den Krieg ankündigen. Es nützt uns gegen unsere Gegner denn w[enig], daß wir das Höchste und Beste wollen, denn eben dieß ist es vielleicht was uns den Stab in [ihr]er Hand über unserm Haupte, wenigstens dem Meinen brechend macht.- Nach meiner Überzeugung muß nun aber ich welche Richtung und welche Größe auch die Erregung nehme und gewinne ganz ruhig und still seyn gleich dem spitzen Holzstückchen oder Grashälmchen an welchem sich der Reif und Duft in schönsten Festgestalten an- und festsetzet. Damit vielleicht das überall verbreitete neue geistige Leben, welches im Ganzen nicht erst geschaffen zu werden braucht sondern als geschiedenes Einzelne schon mehrfach da ist seinen Punkt der Festgestaltung finde an den und durch den es eigentlich anschließe sich ansetze. Barop wird mich verstehen und kann es Euch klar machen. Ihr selbst könnt es Euch klar machen durch den Reif und Duft im Winter: Der Stoff ist in der klaren Luft verbreitet; Erregungen vom Spitzigen und von der Bewegung aus geschehen der gespannte Zustand wird erschüttert und die Gestaltung am Spitzen und durch das Spitzige aber ruhige beginnt. Du, Middendorff hast ganz recht: daß es vom Persönlichen und Individuellen ausgehen und sich daran anknüpfen müsse. Weil es in einer Zeit der höchsten ausgebildeten selbstsüchtigen Persönlichkeit nur das Individuelle und Persönliche wieder zu sammeln im Stande ist. Du Wilhelmine hast recht es ist ganz besonders wichtig in der jetzigen Zeit die Doppel-Ansicht des Menschen: - Als Zweck u Mittel - sich recht klar zu machen u fest zu halten.-
://: Obgleich mehrere von unsern Schülern wie Ihr wißt so erwachsen sind, daß ich glaubte sie würden, um Ihre Eltern während des Sommers im Landbau zu unterstützen, im Sommerhalbjahr den Unterricht aussetzen so wird dieß doch wie ich jetzt höre bey Wenigen nur der Fall seyn, namentlich werden die Töchter des Mannes welcher seines ganzen Charakters u.s.w[.] [wegen] wohl das meiste Bestimmende für die Übrigen hat - die Kinder des Herrn Körner [-] den Unterricht fort besuchen.- Die Art und Weise wie man die jetzigen Mittheilungen in der A[a]rgauer Zeitung aufnehmen wird, dieß dünkt mich ist aufs höchste entscheidend, besonders wie man Euere Darstellung meiner aufnimmt. Die Nothwendigkeit einer entschiedenen und baldigen Klärung des Ganzen bestimmte mich Eure Darstellung ungehindert sogleich jetzt mit ins hiesige Publikum treten zu lassen. Nach Verlauf dieser Prüfung der hiesigen Verhältnisse will ich auch nach Berlin an die theuern Verwandten schreiben also ohne Zweifel schon mit nächstem Briefe.- Da Barop meint das [sc.: daß] jetzt die Zeit der Saat sey so wiederhole ich nur nachdem ich euch das Echo gesandt habe nochmals ob es nicht gut ist bey Gelegenheit des jetzigen Streites des Lichtes u der Finsterniß und von demselben Einiges ins Publikum zu schicken. Wollt Ihr über die Wahl noch die Urtheile Anderer so habt ihr [sc.: Ihr] ja d[en] He. Adj[unkt] in Remda - Dr. Fleck - Dr. Martin - Fr v. Arnim - Fr. v. Ahlefeld - und vielleicht Zeh. 5 Bogen vom Echo habe ich wieder geschrieben mit nächsten können sie folgen.- Ich schreibe dieß jedoch ohne alle Bestimmung u Willen von meiner Seite. /
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(Seitenrand)
Wir sind Gott sey Dank ganz gesund. Ferdinand trug mir vorm Schlafengehen noch die herzlichsten Grüße auf. Ich grüße Alle und Jedes mit der innigsten Liebe und Treue namentlich die lieben Kinder und Dich meine liebe Frau. Euer Fr Fröbel. /
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[Adresse:]
Die allgemeine deutsche Erziehungsanstalt
in
Keilhau
bey Rudolstadt in Thüringen.