Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Emilie Barop in Keilhau v. <1.> 4.1833 (Keilhau)


F. an Emilie Barop in Keilhau v. <1.> 4.1833 (Keilhau)
(KN 45,2, undat. Brieforiginal 1 schmaler Zettel 16° 1 S. Auf den Inhalt dieses Zettels
geht F. im Brief an Barop v. <1.>4.1833 ein; daher Datierung.)

Emilie! Pflege doch ja Dein so theures Leben, pflege es durch Deinen Körper. Ich werde
mich bemühen es Dir immer möglich zu machen; hättest Du Dich mir nur mit mehr
Vertrauen darüber ausgesprochen. Aber ich bitte Dich doch auch recht dringend
daß sich Dein lieber Sohn nun nach und nach auch mit Ernst an außermütterliche
Nahrung gewöhne. Emilie! es ist ja nicht zu seinem Nachtheile, wenn er auch
durch Hungern dazu gebracht werden müßte. Du bist ja in dieser Hinsicht mit
so erfahrenem Rathe umgeben. Gott stärke Dich bald wieder