Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Gustave Gascard in Neuveville v. 11.1.1835 (Willisau)


F. an Gustave Gascard in Neuveville v. 11.1.1835 (Willisau)
(BN 449, Bl 5, datierter Entwurf 1 Bl 4° 1 S.)

Am 11en Jan 1834 [sc.: 1835].
Ihnen den Eingang Ihres < ? > beystimmenden Briefes
vom 7en dieses Monats anzeigend sehe
Mit der heutigen Post habe ich Ihren beystimmenden
Brief vom 7en d. M. erhalten. Aus dem vorsteh-
enden ersehen werden Sie ersehen haben, daß ich schon
auf die Mittheilungen Ihrer Wünsche durch Herrn
Pfarrer Schnell, be sie erfüllend eingangen
bin, Sie werden sich zugleich daraus überzeugen, wie achtend
pflegend ich und wir alle, so weit es uns möglich
ist, auch auch in die äußern Lebensverhältniße
der sich mit uns zum höchsten Lebenszweck verbindenden Glieder eingehen.
Eines nur bleibt mir noch zu erwähnen übrig, daß
es mir nemlich um der GesammtVerhältnisse willen
wohl lieb wäre wenn sich Ihre Abreise schon in der
Mitte Febr[uar] bewerkstelligen ließe, da doch wohl
fast 2 Wochen zur Reise nöthig seyn werden.
Meine liebe Frau, welche gern jeden Menschen
und besonders die Freunde des Kreises für [sc.: vor] jeder Lebens-
teuschung bewahren möchte, fordert mich noch auf
Ihnen Sie darauf aufmerksam zu machen, daß
in unsern ganzen Lebensverhältniss in Keilhau der
ländliche Zuschnitt herrscht.-
Sie werden uns erlauben Ihnen später eine kleines Päckchen zur Besorgung nach Keilhau zu überschicken.
Ich Nochmals freue ich mich ISie nochmals versichern zu
können, daß meine und unser aller Achtung Sie bey Ihren Eintritt
in unsern Kreis begleitet.
[Text bricht ab]