Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an die Kanzlei des Erziehungsdepartements der Republik Bern, Abteilung für die Verwaltung der Landschulkasse, in Bern v. 25.2.1835 (Willisau)


F. an die Kanzlei des Erziehungsdepartements der Republik Bern, Abteilung für die Verwaltung der Landschulkasse, in Bern v. 25.2.1835 (Willisau)
(StAB: BB III b 1928, Brieforiginal 1 Bl fol 2 S., ed. Geppert 1976, 86f.)

An die löbliche Canzley des Tit: Erziehungsdepartementes der Rep: Bern,
Abtheilung für die Verwaltung der Landschul Cassa zu Bern.


Hochgeehrter Herr.

Erstlich übersende ich Ihnen angeschlossen dankbar die längst schuldige Quit-
tung über den richtigen Empfang der mir unterm 4' Decbr v. J. übersandten
Kost- und Unterrichtsgelder für die Schullehrer Beck, Fuhrer, Räß u. Gyger,
dann Schläfli und Meyer, welche im verflossenen Jahre auf Kosten der Hohen
Regierung zu Bern während sechs Wochen zum Theil hier in Willisau, zum
Theil hier in der Anstalt lebten, und an dem Unterrichte in derselben Antheil zu
nahmen; betragend die Totalsumme         Schwzfrken 193. 69 rp.
Zugleich füge ich die Quittungen über das
schon mit dem 7en Decbr vor: J. verfallene Kost- und Unterrichtsgeld
für den Schullehrer Zögling Caspar Scheidegger aus Huttwyl, auf
das 4e Vierteljahr vom 7en Decbr 1834 bis 7en März 1835 bey;
über den Betrag von                   Schwzrfrkn 76.-.
und über das
schon mit dem 1en Jan. d. J. gleichfalls verfallene Kost- und Unterrichts[-]
geld für den Schullehrer Zögling He. Schäfer aus Sumiswalde, auf
das 4e Vierteljahr von 1en Jan bis 1 April d. Jahres bey; ebenfalls
über den Betrag von                   Schwzrfrkn 76.-.
Ich wollte die, Eingangs dieses gedachte Quittung immer zugleich mit diesen
beyden übersenden; wurde aber leider stets durch den Drang der Arbeit daran verhindert.
Noch erlaube ich mir weiter die Quittung über das
mit dem heutigen Tage zahlbare Kost- und Unterrichtsgeld für die Schullehrer
Staub und Lehner auf das 4e Vierteljahr vom 25' Febr bis 25' Mai d.J.
über den Betrag von                   Schwzrfrkn 152.-.
anliegend zu überschicken.
/
[1R]
Da einer meiner Freunde und Mitarbeiter Herrn Langethal, eine
Geschäftsreise nächsten Mondtag Vormittags durch Bern führt, so
ersuche ich die löbliche Canzley ergebenst mir zu erlauben den Gesammt[-]
betrag der drey letztgenannten Quittungen, durch Herrn Langethal
selbst auf dem Büreau in Empfang nehmen zu lassen.
Achtungsvoll unterzeichne ich mich
      ergebenst.
Willisau
am 25en Febr
      1835.
Friedrich Fröbel.