Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an >Keilhauer Gemeinsamkeit<v. 28.2.1835 ( Willisau)


F. an >Keilhauer Gemeinsamkeit<v. 28.2.1835 ( Willisau)
(KN 51,9; Brieforiginal 1 Bl 4° 2 S.)

Willisau am 28en Februar 1835.


An die liebe Keilhauer Gemeinsamheit.

Zu allseitiger Begrüßung empfanget Ihr durch diesen freundlichen Jünglings-
und Frühlingsbothen, welchen wir Euch senden:
1. seinen Einführungsbrief von uns, welchen er Euch schon persönlich
übergeben haben wird, wenn Ihr dieses leset.
2. Einige Zeilen von Langethal an Euch.
3. Einen Brief von meiner Frau an die Großmutter, dazu gehört
a. ein Taschentuch für Barop b. ein Hemd für Felix c. ein Paar
nach Keilhau gehörende Unterbeinkleider; alles zu gefälliger Abga[be.]
4. Einem Brief von derselben an ChristianFriedrich, dazu gehören:
a. vier Paar blaue baumwollene Strümpfe
b. ein Wollschal, c. Eine Anzeige des Luzerner MaskenUmzugs[.]
5. Ein Brief von derselben an Wilhelm “Clemens” nebst einem Vorhemdchen.
6. Ein rothes Käppchen von derselben für ihren Pathen Johannes Barop
7. Ein Wollschal für ihren Pathen Wilhelm Bähring
8. Ein Brief von Ferdinand an seine Mutter
9. Ein Brief von Ernestine Langethal an Albertine, nebst ein Paar woll-
nen Hosenträgern für ihren Pathen Wilhelm Middendorff d.j.
10. Ein Brief von Titus an seinen Bruder
11. Ein Brief von Langethal an die Fr: von Ahlefeld}
12. Ein Brief von Frankenberg an Hausmann in G[öttingen]}
[geschweifte Klammer hinter Pkt. 11 und 12:] zu gefälliger Besorgung
13. Abschrift eines Briefes des RR. Schneider, nebst L[an]g[e]th[a]ls Antwort darauf
14. Abschrift des Briefwechsels zwischen Fellenberg und mir einen Zögl. bet[reffend]
15. dabey voranstehend Abschrift einer Eingabe Fellenbergs an den G. R. zu B. [Bern] /
[1R]
16. Einen Brief von mir an ChristianFriedrich.
17. Einen Brief von mir an meine Pathe Allwina
18. Blätter der häuslichen Erbauung für Emilien der glückseeligen
Mutter der kleinen Maria.
Nehmt dies Wenige freundlich auf, gern hätten wir mehr
und besonders noch manch herzliches Wort beygefügt doch war
dazu die Zeit jetzt zu beengt.
Denket dabey mit Liebe unser und Eures
FriedrichFröbel