Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Langethal in Burgdorf v. 17.2.1837 (Blankenburg)


F. an Heinrich Langethal in Burgdorf v. 17.2.1837 (Blankenburg)
(UBB 22, Bl 52, Brieforiginal 1 Zettel 8° quer 1 ½ S., ed. KG 1884, 161f. Die Edition KG 1884 ist irreführend, dort wird dieser Brief fälschlich in den Brief v. 22.2./24.2.1837 integriert abgedruckt. Tatsächlich ist dieser Brief ein Beibrief zum Brief F.s an Langethal v. 12.2.-16.2.1837, der zusammen mit dem v. 15.2./16.2.1837 an Ernestine Langethal übersandt wurde.)

Blankenburg am 17/II 1837. Nachmittags 3½ Uhr
Ich war so eben auf dem Wege nach Keilhau um dort den Inhalt meiner Briefe zur Prüfung
mitzutheilen und dann von dort nach Rudolstadt zu senden, da begegnet mit [sc.: mir] Barop welcher
in gleicher Absicht hierher zu mir wollte. Du siehst daraus La[n]gethal daß wir alles in schnelle
und gemeinsame Berathung nehmen. Nun Dir noch ein Paar Worte.- Erstlich hat Barop mit der
heutigen Post nach Willisau geschrieben; er hat mir den Inhalt mitgetheilt er ist so vortrefflich als wichtig[.]
Barop sagt Du möchtest Dich, ehe Du handeltest, den Brief ja mittheilen lassen; er ist die 2e Seite zu dem meinen
an Dich.- Ebenso habe ich den [sc.: dem] Barop den Inhalt meines Briefes an Dich und besonders meinen Auftrag
hinsichtlich Willisau mitgetheilt, er stimmt demselben ganz bey, nur empfiehlt er Dir Milde und Vermeidung
von schroffer Trennung der Sache.- Langethal es handelt sich blos darum die bestimmte Entscheidung aus Luzern /
[52R]
zu wissen damit wir ein festes Fundament bekommen wonach wir handeln können. Darum
muß die Verhandlung den Geschäftgang gehen und schriftlich geschehen.
[keine Unterschrift]