Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Langethal in Burgdorf v. 24.3.1837 (Blankenburg)


F. an Heinrich Langethal in Burgdorf v. 24.3.1837 (Blankenburg)
(UBB 26, Bl 63-66, Brieforiginal 1 ½ B 4° 6 S. , Großteil [ohne Nachsatz] ed. KG 1885, 25-29)

Blankenburg bey Rudolstadt, am 24/III 37.


Alles Leben ein Einiges,
und der Mensch ein Schöpfer
Dir zum Gruß.

Da ich zufällig gehört hatte, daß in Keilhau aus der Schweiz ein
Packet angekommen seyen, da ich vermuthete daß es aus Burgd[or]f
komme und auch mir Briefe bringen würde, so gieng ich ge-
stern nach Keilhau um solche dort abzuholen. Zuerst meinen
herzlichen Dank im Allgemeinen für alles das Liebe u. Gute
was der Brief und die Beylagen enthalten.- Was du mir nun
wegen Gyger schreibst, thut mir recht leid nicht früher ge-
wußt zu haben so hättest Du schon mit vorigen Briefe deß-
halb bestimmte Antwort von mir erhalten. Lieber Lange-
thal! Anfragen welche eilen muß man nie mit der Fahrpost
oder gelegentlich mit Packeten an den Ort seiner Bestimmung ge-
langen lassen. Ich würde nun bey der Anfrage Gygers an Dich
ganz anders verfahren seyn: augenblicklich hätte ich nach Deutsch[-]
land geschrieben und in 12 bis höchstens 14 Tagen hättest Du Ant[-]
wort und gewiß noch zeitig genug [gehabt]. Von Rudolstadt aus muß
immer am 5n Tage früh der Brief in Burgdorf ankommen.- Siehe ob
es sich auch mit diesem wieder bestätigt.- Doch ich freue mich daß ich
der Forderung meines Gemüthes gefolgt bin und Dir vor einigen
Tagen geschrieben habe ohne vorher Antwort von Dir u Spieß zu
erwarten, so ist doch nun meine bestimmte Entscheidung wegen Gyger
in Deiner Hand; ob ich nun gleich wünschte daß Du sogleich
auch meine von Dir gewünschten ökonomischen u pecuniären
Bestimmungen dabey wären [sc.: gelegt hättest], so hoffe ich doch, daß dieß der
klaren und festen Abschließung des Vertrags mit Gyger
keinen Abbruch gethan hat.
Um Dir jedoch auch hierin sobald als nur möglich Deinen Wünschen
entgegen zu zu [2x] kommen so schreibe ich Dir sogleich bald als mit nächster
Post über diesen Punkt.- Erstl. Reisegeld. Ferdinand brauch[-]
te nach der Schweiz zu Fuß zu reisen 24 Schwzrfrkn.- Dem
Titus Pfeiffer bestimmte ich als er vor nun 2 Jahren nach
Deutschland zurück kehrte 30 Schwzrfrkn und er war damit
zufrieden; Herrn Gascard jun. sind, irre ich nicht sehr 40 Sfr
Reisegeld ersetzt worden Herr Gascard sen empfieng
80 Schwrfrken.- Ich dächte also 40 Schwzrfrkn als eigentl. /
[63R]
Reisegeld dem Gyger - (so wie auch später dem Spieß jun) zu[-]
zusichern, das wäre ordentlich. Rechne ich nun noch daß er
einen Cntr [sc.: Zentner] Effecten hat und diesen durch Fracht sendet, und
zwar mit der Schnellfracht (durch die Vermittlung des He. Bury)
so beträgt die Fracht ca. 12-14 Schwrfrkn. Also betragen
Reisekosten und Transportkosten der Effecten ca. 52-54 
Schweizerfrken. Hiernach dünkt mich nun hättest Du hierfür
einen bestimmten Maasstab, 50-60 Schweizerfrken Reise-
geld nebst Fracht für die Effecten.- Sie möchten nun wohl
etwas billiger reisen wenn sie gemeinsam reisten; doch ist
es mir auch lieb wenn erst nur einer kommt; ich kann mich
erst mit dem einen einarbeiten.- Nun wegen des Jahrge[-]
haltes.- Um Dir hierfür ein Maaß zu geben sagte ich Dir in
meinem jüngsten Briefe daß der neu eingetretene Lehrer
Cand. Hartman[n] aus Schwarza jährlich 60 rth also ohngefähr 150 
Schweizerfrken empfing. Doch da ich auch weiß daß weder
Gyger noch Spieß jun. dafür als Gehülfe eintreten wird
so hatte ich in mir für jeden jährlichen Gehalt nebst freyer
Station, oder Wäschegeld besonders bezahlt 200 bis 250 
Schweizerfranken gedacht. Da ich aber gar sehr das Ganze endlich
ins Werk gesetzt zu sehen und gefördert wünsche, so scheue ich
auch nicht 50 Schwzrfrken mehr oder weniger, also auch einen
Jahrgehalt von Schwzfrken 300 zuzusichern; dies thue ich freylich
nur um endlich das Werk ausgeführt zu sehen; mehr aber
könnte ich, um das Ganze durch pecuniäre Gehaltsleistungen gleich Anfangs
nicht zu sehr zu drücken nicht <wohl> als jährlich
Gehalt u. für die erste Zeit z.B. das erste Jahr oder ½ Jahr
zu zu sichern; allein ich verspreche so wie ich nur leise aus der Thatsache
sehe daß die Unternehmung im Leben Wurzel
faßt die Gehalte den Leistungen und den Forderungen des
Ganzen ganz angemessen zu erhöhen. Die Gehalte sollen pünkt[-]
lich am Schlusse jedes ¼ Jahres oder nach Wunsch - nach
Bedürfniß auf Rechnung ausgezahlt werden.
Also - bey der Bestimmung des Reisegeldes kommt es mir
auf 10 Frken mehr, und bey der Gehaltsbestimmung auf
50 Frken mehr nicht an. Du mußt auch sehen ob einer oder
2 können. Einen könnte ich wohl 350 Schwzfrn wenn er sich
ganz der Ausführung des Gr[un]dgedankens hingiebt zu sichern - eben
weil ich endlich das Werk begonnen sehen will. Für jeden
von zweyen wäre es aber ein wenig viel und doch scheint es mir /
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wenigstens für den Anfang nicht gut zu sein wenn beyde doch unter
gleichen Verhältnissen eintretend verschiedenen Gehalt bekämen. Auch
erinnere ich mich so eben daß Gascard sen. jährlich nur 300 Schzfrken
Gehalt hatte und Gascard jun. jetzt nicht einmal so viel, ich glaube
gar nur 250 Schfrken Gehalt hat; doch weiß ich letzteres nicht gewiß
Middendorff weiß darüber genaue Auskunft zu geben. Und
beide Gascard's sind ganz zufrieden gewesen. Du weißt die
hiesigen Verhälltnisse fordern wenig Nebenausgaben. besonders
für den welcher sich innerhalb des Kreises erfreut und erfrischt
wie dieß ganz namentlich mit d[em] He. Gascard jun der Fall ist welcher
sich sehr befriedigt innerhalb des Kreises findet. Ein Gleiches hier
herbey zu führen ist mir erste Lebensaufgabe. Nun dünkt mich
müßtest Du zu allem was Du wünschest die nöthige Bestimmung
von mir haben. Eins nur bitte ich Dich noch den Gyger darauf
aufmerksam zu machen daß es zunächst hier keine Lehrer
Wirksamkeit, sondern die des gemeinsamen Ausarbeitens
von Lehr- und Erziehungsmitteln ist, welche die Menschheit auf ihrer
jetzigen Entwickel[un]gsstufe fordert.-
Ich erwarte nun also bestimmt durch Deine Vermittelung bald einen
Gehülfen aus der Schweiz und nach den vorliegend[en] Umständ[en]
zuerst den Gyger. Besonders halte ich diesen jetzt fest weil ich in
mir die Ueberzeugung trage er wird das Ganze mit tiefem
regen Gemüthe erfassen. Von Spieß jun. vermuthe u hoffe ich es
nun nach Mittheilungen von Dir über die Theilnahme desselben
an Deinem Leben und Wirken. Und Theilnahme an, Eingehen
und Aufnahme des Ganzen mit, durch und im Gemüthe, das ist
es warum ich so sehr einen schweizerischen Gehülfen suche, wenigstens
einen welchen das schweizerische Leben nicht fremd ist. Sonst könnte
ich hier z.B. durch ein Wort den Sohn Neffen d[es] He. Pfarrer Korn, welcher besonders
im mathematischen Zeichnen auch in mechanischen Arbeiten sehr recht
brav seyn sollte [haben]; allein ich fürchte daß er mir schon zu stark von dem
Welttreiben durchdrungen ist.-
Was ich bis jetzt mit Friedrich Bock gearbeitet habe erfüllt mich mit großer
Freudigkeit und Hoffnung; allein es fehlt mir nur an Hülfe zur Ausführung
denn Friedrich kann nicht mehr machen als ihm genau vorgegeben ist.
Auch der Stand der Willisauer Verhältnisse so wie der Burgdorfer
drängen mich gar sehr, denn in Beziehung auf die ersteren trage ich
eigene Gedanken der Mitwirkung meiner Unternehmung in mir.
In Beziehung auf Burgdorf wünschte ich Dir gleich vom Beginne
besonders Deines Wirkens in der Kinderpflegschule mehrere /
[64R]
Beschäftigungs- und Bildungsmittel zunächst zur prüfenden An-
wendung und wenn sich diese rechtfertigt zur bleibenden Einführung
zu überschicken. In all diesen Beziehungen sehne ich mich so sehr nach
Hülfe.- Vom 1n April ab ist schon das Local für Arbeit ge-
miethet, doch kann ich es schon jeden Tag beziehen. Ich würde
darum ohne Weiteres das Reisegeld sogleich in preußischen Cassen-
Anweisungen beylegen wenn ich nicht dabey auf den Thaler zu viel
verlöhre, denn wie ich Dir schon im vorigen Briefe darlegte, so müßte
er, weil 12 Xr = 3 Batzen und auch hier = 3 <gl > sind, in der Schweiz 26
Batzen stehen; allein ich glaube nicht daß Du ihn höher als zu 24 Batzen
würdest umsetzen können. Sprich doch darüber mit Bury;
will u kann Bury das Geld zahlen so ist mir es am liebsten
wenn dann die Anweisung in Rheinisch[en] Gulden; oder nach 24 fl
Fuße {gestellt / gemacht[}] wird.-
Was Du mir über den jetzigen Stand von Willisau geschrieben
hast so wohl über die Aufnahme des Ganzen im Wechslerschen
Hause als auch über das jetztige Stehen von Roda hat mich
gar sehr erfreut. Ich bitte Dich was Dir nur von Dir aus zu thun mögl[-]
ich ist die Gesinnungen im Wechslerschen Hause zu
pflegen. Eben so empfehle ich in jeder Hinsicht, Dir die wahre Pflege
und sorgliche Beachtung Rodas. Er hat mir wie[-]
der einen Brief geschrieben; wäre die Zeit nicht zu kurz so
würde ich ihn Dir mittheilen, so wie meine Antwort darauf;
doch jetzt ist es au kann es nächstens geschehen.- Middendorff
hat Dir wohl auch die Quittarbuch geschichte mitgetheilt?-
So wie uns hier das Ganze vorliegt, so bil billigt Niemand
d.h. auch Emilie u Albertine mit eingeschlossen. Middendorffens
Auffassung der Sache und Benehmen dabey - Middendorff
hätte mir in seinem ganz übel angebrachten Eifer Willisau
ganz zerstöhren, wenigstens noch mehr als er kurz vorher
schon gethan hatte in seinen tiefsten Wurzeln lösen können
wenn Roda nicht von sich aus den Riesenschritt gewagt hätte
sich vertrauend u offen an mich zu wenden. Die Art wie
er sich in seinen Briefen ausspricht hat ihm auch in Keilhau, so
weit sie ein allgemein Gut wurde, aller Achtung erworben.
Ich bitte Dich nochmals pflege und beachte Roda und suche ihn besonders
für die menschenbildende Ansicht, und Beachtung und Behandlung der Musik,
besonders des Gesanges zu gewinnen; erzähle ihm viel von der
Wirkung nicht allein des Gesanges an sich sondern auch einzelner
Übungen z.B. der rhytmischen (taktischen) auf das Kindesgemüth ja das /
[65]
Kindesleben. Leute u Männer! Ihr wißt es alle aus eigenen
Erfahrungen wie nöthig es ist, ein Gemüth in seinem Vertrauen und
besonders in der ersten Äußerung seines Vertrauens zu pflegen
und Ihr wißt welchen großen u schweren Lebenskampf es
kostet wenn das Gemüth wähnt darinn nicht erkannt, ja
nicht anerkannt zu sehen; nicht alle Gemüther sind gleich stark
und noch weniger haben alle Menschen schon einen gleichen Schatz
von leitenden und ermuthigenden Lebenserfahrungen. Je früher
sich in Beziehung auf das Alter solches Vertrauen zeigt um so mehr
muß es gepflegt werden. Mich dünkt Dein Antonen eine
so sehr verschiedene Natur er von Roda ist, könnte Dir doch
zur richtigen Erfassung Roda's noch manchen Wink geben.
Roda steht wahrhaftig auch in seinem Innern noch sehr jugend-
lich wie auch rein.- Ich halte es für das Ganze höchst wichtig
daß Roda sich von dem innersten Leben gepflegt fühlt um so
das Innerste unseres Lebens zu erfasse[n] und Zeuge davon, ein
es durchlebt habender Zeuge davon bey all den aus Schwäche
und Eigensucht Ausgetretenen zu seyn, mit welchen er noch so viel[-]
seitig in Verbindung steht.- Denke dabey an Xaver Wechsler[s]
Wort[:] "Was würde man sagen, ja zu sagen Ursach habe[n]" rc
rc rc -. und wende dieß ganz auf die Gesinnung[en] u den Geist
unseres Lebens, auf unsere Bestrebungen an.
Aber Lieber Langethal! Du hast ja von dem Gascardschen
Rechenbuch den wesentlichsten Theil nehmlich die Auflösungen
[(]Resolutions) vergessen mitzuschicken.- Und nun ist das
Ganze unbrauchbar denn wer kann denn jedesmal jede Auf[-]
gabe nachrechnen beym Gebrauch solcher Tabellen? Sage mir
wie das wieder gekommen ist? Hat Dir denn Middendorff nicht
das Ganze abgegeben es ist ihm doch von Gascard ganz zur Be-
sorgung übergeben worden. Dem Gascard ist diese wiederkeh[-]
rende Stöhrung u Hemmung in dem Gebrauche dieses Buches sehr
unangenehm, so wenig empfindlich er sich auch darüber äußert.
- An wem es nun auch liege Freunde! wenn Euch etwas, besonders
von noch mehr Fernstehenden zur Besorgung übergeben wird, müßt
ihr [sc.: Ihr] ja sorgsam seyn, es wirft ein schiefes Licht auf uns allen.
- Jetzt kann der Fehler vielleicht d[urc]h Gyger gut gemacht werden
kann, welcher es am besten selbst mitbringt.-
Auch ich wünsche einige Bücher d[urc]h Gyger zu erhalten z.B.
<Götzinger> Sprachlehre die beyden Ausgaben alte u neue; dann
Duden Europa von Amerika aus u Amerika von Europa aus
        gesehen den ersten Band, der 2e ist schon hier. /
[65R]
Dann das in einzelnen Heften in Frankfurt a/m erschienene Werk, welches Kunst- und
Naturdarstellungen aus den verschiedenen Ländern, z.B. Griechenland
Italien, Deutschland rc. enthält, dessen Titel mir aber ganz
entfallen ist und den ich auch obgleich ich mir denselben ange-
merkt hatte doch jetzt nicht finden kann. Die Hefte sind in
graues Papiere eingeschlagen.
Weiter, <Wolte> über die menschlichen Nahrungsmittel; (gehört der
Frau und diese wünscht es zu haben.)
Es sind noch mehrere Sachen welche ich von meinen Büchern zu
haben wünsche doch kann ich mich daran in dem Augenblicke nicht
einzeln namentlich erinnern, ich stellte als ich von Burgdorf
gieng alle meine Bücher von welchen ich voraussetzte,
daß ich mir solche aus der Schweiz nachkommen lassen werde
<ehe> in den Schreibschrank, ich glaube in die unteren Fächer[.]
Hast Du solche lieber Langethal gesondert gelassen oder hast
Du sie wie ich aus einigem fürchte wieder mit den ausge-
sonderten Büchern vermengt?- Schreibe mir doch darüber
ein bestimmtes Wort. Können die obengenannten Bücher
(außer Gascard's Auflösungen) nicht mit Gygers Effecten an
mich gelangen so lasse solche zurück bis ich mich auch über
noch mehreres was von mir noch in Burgdorf ist bestimme[.]
Bald hätte ich aber das Wichtigste vergessen Dir noch ein
Wort wegen Spieß jun zu sagen.- Zwar weißt Du recht
gut daß wir weder in Keilhau bisher keiner strengen
polizeylichen Aufsicht, wenigstens so viel uns bewußt, un-
terworfen waren, auch glaube ich es hier in Blankenburg
zu seyn doch thut mir gar sehr leid was Du mir wegen
Spieß und der ihn zur Last gelegten Amerikanischen Ver[-]
bind[un]g schreibst. Er muß sich freylich prüfen; Sicherheit
kann ich ihm - wenn er sich verwickelt fühlte gerad zu nicht
verbürgen, doch sehe ich wenigstens keine Gefahr, allein dieß
soll ihn nicht veranlassen sich in Gefahr zu setzen. Wie steht
es denn mit seinen Pässen, etwaigen Heimathsschein?- Ich er-
warte bald darüber von Spieß bestimmte Auskunft.- Ihm
jetzt von uns die herzlichsten Grüße; ich freye [sc.: freue] mich gar sehr seines
alten Frohsinnes.
Nun zum Schluß noch ein allgemeines aber wichtiges Wort:
- Es kommt bey unserm Wirken keinesweges blos auf die Leistung[en]
an, sondern auf die Grundsätze, den Geist in welchem sie geschehen,
auf die höhere Lebensüberzeugung an, welchem ihm zum Grunde liegt.
Dieß muß Euer Studium seyn. In Keilhau geht es gut. Lebe wohl
DFrFr

An alle unsere Grüße; meine Frau hast Du besonders durch Deinen Brief erfreut; auch sie grüßt herzl. /
[66]
[leer] /
[66R]
[Adresse:]
Herrn Heinrich Langethal
Vorsteher der Waisenhauserziehungs-
Anstalt
zu
Burgdorf,
Canton Bern,
Schweiz.