Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Langethal in Frankfurt/M. v. 4.5.1838 (Blankenburg)


F. an Heinrich Langethal in Frankfurt/M. v. 4.5.1838 (Blankenburg)
(UBB 59, Bl 185-186, Brieforiginal 1 B 8° gr 1 S.+Adresse)

Blankenburg bey Rudolstadt am 4 May 1838.


Gott zum Gruß l. Langethal
Ich hoffe daß Dich dieser Brief noch in Frankfurt a/m trifft
darum was ich im vorigen Brief vergessen hatte allem
zuerst das Erkennungszeichen Deiner Kiste sie ist gezeichn[et]
[*Zeichnung: Dreieck mit
                Buchstaben A, B, B, C,*] HL [*H-förmiges Zeichen*] 12
enthält     10 Ex. S. B-           6 Ex Probe Bl.
 2 Ex. math. W.
 2 Ex. SprachW.
 6 Ex. 1e Gabe
 6 Ex. 2e Gabe
und einige andere Kley[nig]keiten
Zweytens und dieß ist die Hauptsache dieses Briefes: Ein
gewisser Candidat Wilh. Hermann (aus dem Gothaischen)
jetzt Hauslehrer bey dem Pfarrer Münch in Ulfa
bey Nidda im Großherzogthum Hessen (Irre ich nicht
auch ohnweit Friedberg nächst Frankfurt[)] hat sich theil[-]
nehmend über das S B. und förderlich für dasselbe aus[-]
gesprochen. Ich wünschte nun daß Du diesem von Frkfurt
aus 1 Ex. des S. B. Jahrgg 38 unter X Couvert schicktest
und dem hier angeschlossenen Brief beylegtest, auch eine
Anzeige des 1sten Spieles aus dem Bernervolksfreunde von Dir beyfügtest.
Kannst Du einen gewissen Gruner
(der welcher früher Oberlehrer an der Musterschule in Frkf.
war und [we]lcher mich für das Erziehfach rief[)] zufällig sprechen
so thue es. Er lebt gewöhnlich in Wiesbaden. Dr Bagge
den ich zu grüßen bitte, kann Dir Kunde von ihm geben, viel[-]
leicht ist er gerad in Frankfurt dann grüße ihn herzlich von
mir. Gott geleite Dich bald zu uns. Schreibst Du uns
noch einmal oder hast Du es schon gethan?-
D.Fr.Fr. /
[185R/186V]
[leer] /
[186R]
[Adresse:]
Sr Wohlgeboren
Herrn Heinrich Langethal,
Abzugeben bey dem Herrn Dr Bagge
Director der Musterschule
         zu
Frankfurt a/m

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