Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 20.5.1838 (Blankenburg)


F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 20.5.1838 (Blankenburg)
(KN 54,27, Brieforiginal 1 B 16° 2 S.)
(Verhältnis Originalzeile : Transkriptionszeile nicht 1 : 1)

Blankenburg am 20' des Blüthemonats 38
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Das hohe einige Leben, welches sich im
Ganzen kund thut, pflege und behüte
jedes Einzelleben und so auch all
die Eurigen und Eures und unsern
Neugeborenen.

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Da es sich mit dem Wetter so eigen macht, daß ich nicht weiß ob ich heut zu Euch kommen und vom jungen Leben des einigen Gesammtlebens mir sagen lassen, von ihm vernehmen kann, und da ich glaube daß es Dir und Euch doch lieb ist etwas von unserem /
[1R]
Reisenden Langethal zu hören, so sende ich Dir und Euch allen beyliegend das Briefchen welches ich von demselben aus Frankfurt a/m gestern Abends erhalten habe. Auch aus diesem Briefe spricht es sich durch Lgethls Äußerungen klar aus wie wenig die Burgdorfer Bestimmungen wegen Elisen meine Beystimmung haben noch weniger aber durch Wünsche von mir aus herbeygeführt worden sind; sondern daß von dem allen das Gegentheil ist.
Gottes Schutz walte über Mutter und Kind wie über uns allen.
D.E.FrFr /
[2VR]
[leer]