Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 11.7.1838 (Blankenburg)


F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 11.7.1838 (Blankenburg)
(KN 55,1, Brieforiginal 1 Bl 8° 1 S.)

Blankenburg am 11' Tage im Lilien- und Rosenmonate 1838.


Zuerst Dir theurer Barop,
Deiner treuen Emilie der glücklichen Mutter Deiner lieben Kinder,
und mit Diesen Euch allen herzinnigsten theilnehmendsten
Herzens- und Seelengruß zu Euerm heutigen
vielseitigen Lebensfeste.-

Seit Wochen und Monaten habe ich mich mit der Feyer dieses lieben
lieben Festes in mir getragen, allein Nichts, Nichts wollte
sich mir zu einer schönen Feyer desselben in mir zusammen
ordnen und äußerlich gestalten. So eben sendet mir der Drucker
No 14 u 15 des S. B. darf ich es Dir, Deiner Emilie und Deinen
geliebten Kindern zur Feyer des heutigen Tages hinsichtlich
seines Inhaltes wohl zuschicken?- Hätte ich Besseres, gäbe
ich besseres, doch welcher Wunsch kann höher seyn als der
daß die Liebe, der Glaube die Hoffnung die uns alle ins
Leben einführten Dich und die geliebten Deinen ungeschwächt
in demselben und einst aus demselben begleiten mögen,
daß Du und Ihr alle Euch stets der höchsten Gottesgaben
des Lebens, des Lichtes und der Liebe in höchster Reinheit
und ganzer Fülle erfreuen möget, und so nehmt diesen
seelenvollen Wunsch als unscheinbare Gabe zum heutigen
Tage gütig auf von
D. u. E. FrFr.-