Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in <Dresden> v. 9.9.1838 (Blankenburg)


F. an Johannes Arnold Barop in <Dresden> v. 9.9.1838 (Blankenburg)
(BlM VII,3, Bl 89, Brieforiginal 1 Bl 4° 1 S. Der vermutete Adressatort ergibt sich aus dem Gesamtplan der Keilhauer Herbstreise 1838 s. Brief v. 4.9.38)

Blankenburg Sonntags am 9. Septbr Mittags.


Wie wir Euch auf der ganzen Reise zu allen Tageszeiten mit den
besten Wünschen und den herzlichsten Grüßen begleiten, so
jetzt Dir lieber Barop und Euch allen unsern besondern schriftlichen
Gruß.

Gestern habe ich einen Brief d[.] d. 1 Septr von Burgdorf erhalten ich
beeile mich Dir aus demselben mitzutheilen was für Dich, besonders
für Deinen Aufenthalt und Dein Wirken in Leipzig wichtig seyn kann.
Auch die Anzeige aus dem Eidgenossen vom Pfyffer von Neuene<ck>
lege ich bey; es kann doch da oder dort eine Anregung geben. Du
Barop kannst sie von He. Ratzenberger 2-3 mal sauber ab-
schreiben lassen um wenn es Veranlassung u Forderung wäre sie
irgendwo abzugeben.- So hätte ich Dir nun nichts wesentliches
weiter zu melden als daß in Keilhau alles gesund und wohl ist
die Schwägerin und Wilhelm sind gestern hierher gekommen; Unger
zeigt sich noch immer hoffnungsvoll; Noch ist kein Gothaner in Keilh.
eingetroffen; - daß Mittwochs nach Eurer Abreise Mittags Herr Ruck
kam wirst Du aus den Briefen wissen welche Du in Chemnitz von
ihm vorgefunden haben wirst, er hat mich hier besucht.
Gott gebe zu Deiner Reise zu Euerm Reisen seinen Seegen auch
in Beziehung auf unsere neue Unternehmung. "An den betreffenden
Orten meine achtungsvollen Grüße. In Liebe u Treue
Dein und Euer
FriedrichFröbel.