Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 13.12.1838 (Dresden)


F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 13.12.1838 (Dresden)
(KN 55,13, Brieforiginal 1 Bl 8° 1 S., tw. ed. Heerwart 1905, 237)
(Verhältnis Originalzeile : Transkriptionszeile nicht 1 : 1)

Dresden Donnerstags den 13/XII 38


GzG. [sc.: Gott zum Gruß]

Gott gebe daß meiner Frau Gesundheitszustand sich täglich bessert. Seelengrüße Ihr [.]
Die Zeit drä[n]gt, der Erfolg spricht.
Ich möchte daß Middendorff so schnell als möglich mit der Eilpost über Waimar nach Leipzig reiste dort bey Dörf[f]ling nach mir fragt. Bin ich noch hier sogleich hieher kommt jedoch unabhä[n]g[i]g von mir als fänden wir uns zufällig zusammen. Im alten großen Rauchhause in der Schittelgasse könnte er mich erfragen. Valentin würde sich sehr freuen. Ordnet alles auf das schnellste; es ist mir um die weitere Begründung zu thun, dann würde die Zukunft alles zum Besten führen[.]
Du Barop suche es möglich zu machen. Die Reise bis Leipzig u von dort hierher 15 Rth prßCt bis 20 würden aber wohl dazu nöthig seyn doch Ihr könnt alles berechnen. Nur eilig still ohne Aufsehn. Sein Paß lautet nach Sachsen[.]
Es schl[ä]gt lebt wohl
        bald ein Wort

EFrFr
Adresse Houpe
Der Prinzeß sehr dankende Grüße