Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an <Hofrath Reichenbach>/<O Byrn> in Dresden v. <vor> 7.1. 1839 (Dresden)


F. an <Hofrath Reichenbach>/<O Byrn> in Dresden v. <vor> 7.1. 1839 (Dresden)
(BN 292, Bl 23, undatierter Entwurf 1 Bl 8° 1 S. F.s erster Vortrag in Dresden über Spielpflege fand am 7.1. 1839 im Zwinger im Saal der Naturwissenschaften statt. Die Königin war anwesend. Für Dresden spricht die Anrede „Exzellenz“, der zeremonielle Tenor des Schreibens sowie die Notiz „Neustadt“ auf dem Briefbogen. Der Adressat könnte Hofrath Reichenbach sein, der F. der Königin am 7.1.39 vorstellte. F. berichtet darüber im Brief an seine Frau vom 9.1.39. Es könnte aber auch Kammerherr O Byrn sein s.F. an Barop v.27.12.1838)

Ew. Excellenz
überreiche unterthänigst die Einladung dem Publikum bereits übergebene
Einladung zu den beabsichtig[ten] Vortrage. Wenn in derselben
nach der ersten Absicht von 3-4 Vortrag die Rede ist so hat dieß jetzt,
wie ich mich [sc.: mir] erlaubte mitzutheilen, die feste Be-
stimmung erhalten, daß das Allgemeine davon des Gegenst[an]des möglichst
in eine einen Vortrag oder Stunde zusammengedrängt
werden soll und dann aber wenn es anders noch gewünscht gwerden
sollte noch 1 oder vielleicht 2 Vorträge folgen könnten
welche deren Zweck dann seyn würde, das Besondere
derselben des Gegenst[an]des darzulegen.
Dieß Ew: Exz mittheilen um ja Mißverständ[-]
nissen vorzubeugen auszusp[rech]en erschien mir als Schuldigkeit.
Der weitern höchsten Bestimmung durch Ew: Excellenz
unterthänig entgegen sehend, verharre ich ehrerbietigst
Ew Ex
unterthä[ni]ger Fröbel