Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 29.1.1839 (Dresden)


F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 29.1.1839 (Dresden)
(KN 55,17, Brieforiginal 1 Bl 16° 2 S.)
(Verhältnis Originalzeile : Transkriptionszeile nicht 1 : 1)

Dresden am 29 Jan: 1839.


Barop,

Über den Stand der hiesigen Dinge bekommst Du demnächstens ausführliche Nachricht; genug es wird sich wenn auch nur ein Ankerpünktchen und ein Keimfleckchen oder Plätzchen finden. Genug für Fr[an]kenberg der, wenn ich auf einige Zeit mit Middendorff nach Leipzig gehe, einstweilen hierbleibt und mit Löwe rc rc alles pflegt. Von Leipzig werde ich auf einige Tage hierher zurückkehren, sehen wie alles steht das Nöthige ordnen und dann zu meiner Frau eilen. Middendorff wird schon von Leipzig aus zu seiner Familie zurückkehren. Theile dieß meiner Frau mit ich hatte dazu weder Zeit noch Platz.
Das wichtigste aber ist - Deine Briefe habe ich beyde erhalten; noch hatte ich nicht Zeit weiter hier das Nöthige zu besorgen[.] Dank, Dank.
Weiter damit Du und der Bruder und so alle hört wie es hier geht schicken wir Euch die Briefe nach Frankfurt offen. Du wirst sie schleunigst lesen; meiner Frau mittheilen dann couvertieren und vielleicht jeden besonders zur Post geben, damit jeder dem andern etwas neues mitzutheilen habe; zwey Worte kannst Du /
[1R]
Du [2x] vielleicht dazu fügen. Doch besorge ja die Briefe schleunigst damit die in Fr[an]kfurt wissen woran sie sind für Gascard zeigt sich vielleicht hier Gelegenheit selbst Blochman[n] möchte auf ihn reflectiren nur müßte er sich dann wenigstens auf 2 jahr fest angagiren [sc.: engagieren]. Blochm[ann] wird sich auch sonst für ihn verwenden,
In den nächsten Tagen erwarte ich noch hier ein[en] Brief von Dir, meine [sc.: Deine] nächsten Briefe nach Leipzig[er] Adderesse am besten bey Vogel gieb auch meiner Frau die klare Adderesse. Auch geht es wohl an Dörf[f]ling.
Die seelenvollsten Grüße an alle. Ich schicke die Briefe an Dich weil ich es so für das kürzeste halte.
Wir müssen hier wie die Drescher u Holzspalter arbeiten ich kann kaum <auftuchten> so alle 3 so viel giebt es zu thun, festzuhalten zu pflegen rc r.
Dein FrFröbel

No An al
Leider ist dieses Briefchen in der Eile vergessen worden einzuschließen; deßhalb muß er besonders folgen.