Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an <Hofrat Reichenbach> in <Dresden> v. <1839/1840> ( Dresden)


F. an <Hofrat Reichenbach> in <Dresden> v. <1839/1840> ( Dresden)
(BN 294, Bl 31 8° 1 ½ S. undatierter Entwurf ohne Adressatangabe.
Sicher ist lediglich: Der Entwurf wurde in Dresden geschrieben. Wenig wahrscheinlich ist der Adressat Hofrat Reichenbach, den F. ja bereits Anfang 1839 kennengelernt hat, für die Datierung „Ende 1840“. Oder die Datierung wäre „Anfang 1839“ )

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Ew Excellenz
werden es gnädigst u gütevoll verzeihen
daß der Unterzeichnete es wagt
ich es als ein
Unbekannter ohne besondere ohne empfehlende alle Empfehlung es wage
Hoch<selbst> Ihnen anliegende Blätter u Spiele und mit demselben
den Gedanken
kleine Kinder vor u bis zu den Jahren ihrer Schulfähigkeit besonders
durch sorgsame u entsprechen[d]e Pflege ihres Thätigkeits[-]
u Beschäftigungstriebes u so d[urc]h Spiele u Be[-]
schäftigungsmittel, ihrer <wünschlichen> u <sichernden>
<besondern> persönl[ichen] Bestimmung entspr[echend]
zur Prüfung vorzulegen. –
Sollte der Gedanke dessen Ausführung
seit vielen Jahren mein Leben gewidmet ist
welchem auch die beyliegenden
Blätter bestimmt sind
Ew <Exc> Aufmerksamkeit
dessen Veröffentlichung u Einführung im Leben
zu sichern im Stande seyn, so darüber <noch>
weitere mündl[iche] Auskunft wünschen so würde
ich <dann bey desfallßiger Befehlung> in den einigen
Tagen meines hiesigen Aufenthaltes mit Ver[-] /
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gnügen entgegen kommen. –
Ew Excellenz

        unterthäniger

        Friedrich Fröbel Erzieher

(Gründer u Vorsteher der Erziehungsanstalt
Keilhau bey Rudolstadt wie anderer
dergleichen Anstalten in der Schweiz)