Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 11.1.1840 (Blankenburg)


F. an Johannes Arnold Barop in Keilhau v. 11.1.1840 (Blankenburg)
(KN 55,28, Brieforiginal 1 Bl 8° 1 S.+Adresse)

Blankenburg am 11' Januar 1840.


L. Bp.

Leider, leider! habe ich in Deinen Zeilen übersehen, daß
es möglich ist, daß auch Du hierher kommen könntest.
Daß [s.: Das] ändert nun in mir die Sache so, daß sie dadurch
eine Bestimmtheit bekommt. Im Fall[e] es also noch
möglich und Dir zusagend und gelegen ist, so halt[e]
ich es für das angemessenste wenn Du und Kohl
kämest. Grimme dann noch mitzubringen möchte
doch zu viel seyn; doch habe ich nichts dagegen.
Aber so durch Dich, Kohl, (rc.) wäre Keilhau
gegenwärtig. Hier wäre dann Middendorff
und ich, Scheider stände in der Mitte, so dünkt
mich wäre ersetzt was wir durch den Gesang
durch das Gesang Quardett vermissen und
wir ständen so als Ganzes einem Ganzen
gegenüber. Ein Ganzes, der geistige Aus[-]
druck eines Ganzes ist es der wirkt auf
den Einzelnen wie auf das Ganze und so
hatten [sc.: hätten] wir es erreicht. Alles ist nun
in Deine Hand gegeben ich bin mit allem zu[-]
frieden; (? dann könnte es wohl seyn daß wir
auch als ein Ganzes eine gewisse Anerkennung
fänden - ?)-
DFrFr. /
[1R]
[Adressat auf Rückseite:]
He. J. A Barop
         Keilhau