Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an G. Fischer in Kahla v. 27.5.1840 (Blankenburg)


F. an G. Fischer in Kahla v. 27.5.1840 (Blankenburg)
(BN 735, Bl 24-25, hier: 24V, dat. Entwurfsfragment 1 Bl fol 1 S.- Auf dem Rest des Folio-Bogens, der zur "Konzeptmappe des Vereins [...]" gehörte, findet sich anschließend auf 24V-25R der Briefentwurf an L. von Pfaffenroth vom selben Tag. – Zu diesem Fragment gehört F.s Brief an Amalie Müller v. <vor 25.>11.1839, der eine Anfrage von Johanne Fischer, Schwester von G. Fischer, dem Bürgermeister in Kahla, beantwortet.)

<3> Briefentwürfe.
Aufruf ins Kahla[e]r Mo[r]genbl.
27/Vt[e]r May 1840.

Sr Wohlgeboren HE[.] Bürgermeister
            Fischer in Kahla

Ew. Wohlgeboren haben, wie wir früher durch Ihre Frau,
<und> Schwester [Johanne Fischer] u später bestätigend durcheinen [sc.: durch einen] unsrer
Freunde vernommen, in engerer Beziehung auf die An-
wendung in Ihrer lieben Vaterstadt Cahla, sehr regen Antheil
an unserm Bestreben genommen, an den Bestrebungen durch
bessere Beachtung des Lebens der Kinder u vor allem durch
angemessene Pflege ihres Thätigkeitstriebes ein wirklich
besser[e]s Geschlecht ganz besonders im Volke heraufwachsen
zu machen. Sie selbst haben aber, wie wir hören, dab[e]y
die Erfahrung gemacht, daß das Besondere nur dann auch
förderlich gedeiht, wenn es in dem Allgemeinen einen
Grund u Boden hat, gleichsam in demselben wurzelt,
von demselben getragen und von einer entsprechenden
Atmosphäre umgeben wird. pp [Text bricht ab]