Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an „hochverehrte Frau“ <?> in <?> v. 31.10.1840 (Blankenburg)


F. an „hochverehrte Frau“ <?> in <?> v. 31.10.1840 (Blankenburg)
(BN 294, Bl 5-6, hier: 6V-5R, tw. datierter Entwurf ohne Angabe der Adressatin. Mit „K“ könnte Prof. Kandler in Hof gemeint sein, vgl. F.s Brief v. 18.11.1821/BN 282, Bl 155-162R. Datierung: Die fehlende Jahresangabe verifiziert durch die beiden „beyliegenden Schriftchen“. Es handelt sich um die 1840 erschienenen Broschüren „Entwurf eines Planes zur Begründung und Ausführung eines Kindergartens“ und „Der 28. Juni 1840. – Ein vierfacher Festtag“.)

[6V]
M.[ein] Fr[eun]d. <K> hat mir so viel
Vortreffliches von Ew Ihnen
hochverehrte F[r]au gesagt d[a]ß
ich nun mir nicht versagen konnte
Ihnen meine Verehrung nicht nur aus[-]
zusprechen sondern sie auch an
eine Thatsache zu knüpfen.
Empfangen Sie darum als geringes
Zeichen hoher Achtung die beyden
beyliegenden Schriftchen. Es wird
mich freuen wenn Sie dieselben Ihrer
D[urc]hsicht würdigen und nach derselben
werth finden irgend in [einer] edlen
Frau dad[urc]h den Geist der neu
erstehenden Menschheit zu wecken
das erste besonders für die edle Mutter
eines Säugl[ings] letz[er]es besonders
für die gebildete Mutter ihre
anwesende Tochter ist wird /
[5R]
Ihnen bald entgegen treten;
wollen sie [sc.: Sie] die Beachtung in einem
Lesekreis edler Frauen, <wie
rührig auch wichtig>
zum Bewußtwerden edler
Frauen[-] und Mutterwürde [werden lassen.]
Bl[an]k[en]b[ur]g 31 Oct am Reformations[fest]
Fr Fr

[NB] es ist alles Ihrer Einsicht anheim
gegeben: Suchen Sie dad[urc]h nur edles
Mütterwirken u Frauenwürde
zu wecken, daß die Frauen und
Kinder u die Erd[e] was sie [seyn] soll
ein Paradies ein Gottesgarten
werde, durch die Ahnung des einen allen
gegenseitigen
Vaters alle
seine Kinder was Jesu Sterben war[.]
       Mit tiefer Achtung
Fr