Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an <?> in <?> v. 2.6.1843 (Blankenburg)


F. an <?> in <?> v. 2.6.1843 (Blankenburg)
(BlM F 10, Bl 23 1 Bl 8° 2 S. datierter Entwurf ohne Adressatangabe,
Wollkopf gibt als Daten an: „Bl 22R-23, unbekannter Empfänger, 14.6.1844“.
Fraglich, ob Briefentwurf. Inhaltlich gehört der Text zu den „Mutter- und Koseliedern“.)

2 Juny 43
Es kann nichts anderes seyn, wenn es
bey irgend einer Sache um die Erfassung
des Wesens derselben zu thun ist muß [man]
zum Anfang, zur Einheit <zum> Ausgangs[-]
punkt derselben zurückkehren, wie viel
mehr bey der Erziehung des Menschen. Dieß em[-]
pfanden wir auch durchweg bey unsern Arbeiten
u Bemühungen für dieselbe, u darinn wieder
wie auch <sind> die letzten <Mittheilungen> in
diesem Blatte <anwesend> und dieses <Innere>
weiteten wir auf dieß Ziel unseres Unternehmens
<aus>. Alles in der Natur der
Geschichte u Bestrebungen weißt [sc.: weist] /
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auf die Erfassung der ursprüngl[ichen] Einheit jedes Dinges
hin u so konnten wir uns
auch nicht befriedigt fühlen bis wir
diese Einheit (Mutter u Kind
Gott Mutter u Kind; Gott Eltern Kind [)]
gefunden hatten. Dieses einige Leben
mußte uns der Ausgangspunkt aller
ächten Erziehung werden seyn u bleiben, u mit
der daraus hervorgehenden <ausbeachtung> [sc.: Ausarbeitung]
begannen wir den neuen Jahrgang um
nun ununterbrochen die Folgen daraus
hier vorzuführen[.]