Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an <einen Frauenverein> ["Verehrteste Fräulein"] in < ? > v. 1844 (<Frankfurt/M.>)


F. an <einen Frauenverein> ["Verehrteste Fräulein"] in < ? > v. 1844 (<Frankfurt/M.>)
(BN 707a, Bl 31) (Entwurf)
(Das Blatt enthält anschließend einen weiteren Briefentwurf, an "Verehrteste Frau"; beide Entwürfe sicher von einem Tag. Es handelt sich sicher um zwei Begleitschreiben zur Übersendung der Mutter- und Koselieder, also wohl 1844. Besonders der Brief an die einzelne Frau zeigt, daß sich F. am selben Ort wie die Adressatinnen befindet, beide Briefe daher wohl nicht in Blankenburg geschrieben, sondern vermutlich während der Reise nach Frankfurt/M. und durch den Süden Deutschlands zwischen Juni 1844 und Januar 1845. Die Erwähnung Schneiders im Brief an die einzelne Frau [vermutlich Karl Schneider] deutet auf Frankfurt/M. als Abfassungsort.)

Verehrteste Fräulein. Mit dem freundlichsten Morgen Gruß des heutigen schönen Tages sende ich Ihnen erlaube ich mir hier ein
Büchlein zu geneigter einstweiliger Einsicht zu übersenden welches Andeutungen enthält wie ich die frühe <Kindes> Pflege der Mutterspiele der Mutter durch liebendes Kosen Mutterspiel und Lied
gleichsam in einem klaren Spiegel zeigen möchte um es so zum Seegen für das Kind wie der Mutter zur Einsicht u
Bewußtseyn so dem Kinde für sein ganzes Leben bleibend fortwirkend zu machen. Ich hoffe es wird sich mir in
diesen Tagen Gelegenheit zeigen Ihnen die Erläuterungen zu geben welche vielleicht das Buch nöthig macht
u Sie wünschen sollten. Möge [ich] die Ehre haben Ihnen persönlich meine vorzügl. Hochachtung zu bezeigen
erlauben Sie mir solche einstweilig hier schriftl. auszusprechen zu dürfen.