Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Friedrich Hofmann in Hildburghausen v. 16.3.1848 (Keilhau)


F. an Friedrich Hofmann in Hildburghausen v. 16.3.1848 (Keilhau)
(Entwurf BN 487, Bl 3-4, 1 B 8 ° 4 S.; Brieforiginal Landesbibliothek Coburg, Ms 300/2, 1 Bl fol. 2 S. Der Brief wurde gemeinsam mit dem vom 18.3.1848 übersandt.)

a) Entwurf

Keilhau am 16 März 1848 [*Jahreszahl eingekreist*]
     Mein theurer Freund.
Wenn ich auf den Reichthum und das Wesen der Darbie-
tungen der jüngstverflossener Woche zurück blicke, so
muß ich Deiner mit der innigsten Dankbarkeit Deiner gedenken
der Du mir solche so vielfach bereitetest. Wie dankt nun a-
ber der Mann dem Manne, der Freund dem Freunde
und der Deutsche dem Deutschen?- Ich denke dadurch,
daß er das Wohl seines gemeinsamen Volkes und Va-
terlandes im Großen wie im Kleinen und Kleinsten
auf die Weise fest zu begründ[en] und lebenvoll zu fördern
sich bestrebt, wie ihm sein Geist und Gemüth die Art und der Grad seiner Ausbildung dazu Mit-
tel und Wege zeigt; ein solches das Mittel nun welches
Kopf, Herz und Erfahrung mir dazu nennt, ist die Volks- u.
NationalErziehung
ist für uns ächt deutsche V. u. N. Erziehung,
denn ein Jeder ist dabei auf das lebenvollste betheiligt.
Gestatte mir darum, mein geliebter Bruder, daß ich Dir hier
einen Plan mittheilen und für dessen Verwirklichung mir
von Dir Deinen Rath und Deine Mitwirkung erbitten darf,
einen Plan welchen ich mit kommenden Monat Mai seit
42 Jahren in stets steigenden Stufen der Ausbildung
pflegend in mir trage und welcher gerad in diesen Ta-
gen, - was für mich höchst merkwürdig und mir der sorgsamsten
Beachtung wie der treuesten Pflege werth erscheint, - ich
möchte sagen, gleich einer durchaus reifen Frucht von
meinem Lebensbaume abfällt.- Ich strebe nemlich
"eine Anstalt für urgeistige deutsche Volks- u Nationalerziehung"
(überhaupt für ächte Menschheitserziehung)
in irgend einer geeigneten Gegend, an einem einer solchen
entsprechenden Orte und unter derselben günstigen Gesammt-
Verhältnissen unseres lieben Vaterlandes, und dieß zwar
so bald als nur immer möglich zu begründen u. auszuführen,
d.h. meine ganze auch persönliche Wirksamkeit in dieser Beziehung dahin zu verlegen.
[Einfügung von 3V weiter oben:]
Und ich fühle wie ich durch die Förderung dieser nicht nur meine Schuld u Dankbarkeit
gegen Dich sondern gegen mein ganze[s] gr Vaterland und alle[n] in demselben welchen
ich dankbar verbunden bin abtrage[.] /
[3R]
Der Plan dazu liegt nach Mittel und Weg, Zweck u Ziel
in allen seinen Theilen und nach allen seinen Beziehungen
so klar durchdacht als vielfach klar dargelegt vor mir;
und mehrjährige praktische Ausführungen nach den ver-
schiedensten Seiten hin beweisen ihn so tief in dem Wesen und der Na-
tur des Menschen wie auch in den Zeitforderungen
begründet, als auch einfach und - unter den geforderten
günstigen Umständen leicht ausführbar und Zweck wie
Ziel sicher erreichbar.
Dieser Plan welchen ich in mir trage nun ist ein, durch die Sache
selbst mit Nothwendigkeit gegebenes organisch in sich ge-
gliedertes lebens- und geistvolles Ganzes.
Die Anstalt f. urg. deutsche V. u. N. Erzhg, soll neml. bestehen:
1. aus einem, in allen Beziehungen musterhaften
deutschen Kindergarten.
2., aus einer, sich an jenen lebenvoll anschließenden theoretisch-praktischen
Bildungsanstalt für Kinder-
pflegerinnen, Erziehungsgehülfinnen für Familien,
wie für Kindergärtnerinnen.
3. Zu stets lebenvoller geistigen Einigung und zu solcher
Fortbildung dieser, wie zum klaren Verständniß
mit den dieses Streben theilenden Eltern, Kinderfreun-
den und Erziehern aus einem "Organ", einem "Blatt" für die klar
bezeichnete Familien, Volks- u. Nationalerziehung.-
4. Aus einer, alle Theilnehmenden wie technisch und ästhetisch
so intelligent und moralisch fortbildenden, somit auf
den humansten und zeitgemäßen Grundsätzen
beruhenden "Industrieanstalt für Anfertigung
der
, durch jene bezeichnete Volks- und National-
(überhaupt urgeistigen Menschen-) Bildung geforderten
entwickelnd-erziehenden Anschauungs- und Beschäf
- /
[4]
tigungs- resp. Spiel- und Belehrungsmittel. Diese An-
stalt ist ganz unerläßlich nothwendig, so unentbehrlich
wie Wasser, Brot und Salz, wenn wir eine wahrhaft
deutsche Volks- und Nationalbildung erreichen wollen;
denn durch Spiel wird das heraufwachsende Geschlecht ge-
bildet und das herangewachsene fortgebildet. Endlich
5., soll diese Anst. f. urg. d. V. u. N. Erzhg. (überhaupt für
ächte MenschheitsErziehung) in ihrer vollendeten Aus-
bildung noch aus einer Anstalt für literarischen und
Kunstverlag, im Geiste des angegebenen Zweckes
und für denselben bestehen, um so die deutsche Volks-
und Nationalerziehung nach allen Richtungen hin mit
den verschiedenen Volklichen, National- und Vaterlands-
Interessen in Einklang und Ausgleichung zu bringen;
besonders aber auch um den rechten Geist, den Geist, welcher
einem freien, selbstständigen, in und auf sich selbst
ruhenden industriellen, intellectuellen, moralischen
und ästhetischen Volke gebührt, in unser Volksschul-
in unser NationalunterrichtsWesen und in diesen Bildung[s]gang
zu bringen.
Du wirst mir hoffentlich, mein theurer Freund, ver-
zeihen, daß ich Dir meinen Plan mit so vielen Worten
aussprach; allein ich konnte mich nicht entschließen
Dir blos das einfache todte Gerippe der 5 Nrn desselben zu geben, als:
Anstalt für urgeistige V. u. N. Erzhg, bestehend
1., aus einem Kindergarten
2., aus einer Bildungsanst[alt] für Kinderpflegerinnen
     und Kindergärtnerinnen.
3., aus einem "Organ", einem Tagesblatte für die bez. Erzhg.
4., aus einer IndustrieAnstalt für entspr. Spiel Besch. Mittel.
5., aus einem litter. u. Kunstverlag im gleichen Geiste pp. /
[4R]
Ich fürchtete, daß dadurch der Zweck, wie der Geist mei-
nes Planes ganz verkannt und derselbe mit einem
gewöhnlichen Speculations-Unternehmen auf gleiche
Linie gesetzt werden möchte, wovon derselbe so weit
wie man zu sagen pflegt, wie der Himmel von der Erde
nach <gewöhnl.> Sprichwort entfernt ist: Gott hat mein edles, zartes Weib zu sich ge-
nommen wie er mir keine Kinder geschenkt hat; ich finde
jetzt in beiden Beweise seiner Vatergüte, denn ich kann
nun mit ganz ungetheilter Kraft und ohne häusliche und
Familiensorge der Ausführung des dargelegten Planes
leben, welcher nicht etwa die Marotte zum Grund hat
eine Idee, eben als eine neue, ins Leben einzuführen un-
bekümmert ob sie Halt in sich wie Nutzen für den Men-
schen hat; nein! ich bin seit Jahren schon zur Ausführung
derselben und bis noch in die jüngste Zeit aufgefordert
worden; habe theilweise schon seit Jahren dessen Ausführung begonnen doch scheint es, wie Gedanke Idee und Plan
in der jüngsten Zeit erst seine wahrhafte vollendete
Reife erhielt, so scheint auch gerad jetzt erst die rechte
Zeit zur klaren u. allseitigen vollkommenen Ausführung des Ganzen erschienen zu seyn. Auch
nicht einmal Sorge um persönliche Subsistenz treibt mich
zur Ausführung, denn Keilhau, die allgem. d. Erz. Anst.
ist mit ihrem Grundbesitz mein persönliches Eigenthum; bei
der täglich steigenden Frexenz [sc.: Frequenz] dieser Anstalt wie deren Führung spezielle Führung seit Jahren vielfach <[durch] das Leben geeinte Männer führen>
damit es mir mögl werde meinen großen allgem Volks u Menschheitserziehungsplan auszuführen könnte ich per-
sönlich das behaglichste Leben führen, wenn ich es des Menschen u Mannes für würdig hielt.
Nun meine Bitte um Deinen Rath: Wo finde ich zur Ausführung
dieses Planes im l. Vaterlande die geeignete Gegend, den ent-
sprechenden Ort, die günstigen Verhältnisse?- Ich habe man-
chen in Gedanken doch hat es bei jedem sein Aber, sein Wenn?-
Darum will ich durch ihr Nennen nicht störend in Ihre Ansichten
eingreifen; nur einiges Allgemeine glaub ich ist zu berücksichtig[en]
1., daß die Umgegend eine miterziehende sey. 2, daß der Ort den
Weltverkehr erleichtere also an der Eisenbahn liege. 3. daß
die Bewohner desselben, wenn auch einfach doch strebsamen
Geistes und regen schaffenden Sinnes sind; ists möglich daß sie eine Wirksamkeit für eine volksthümliche
Vaterlandswohl bezweckende Idee würdigen, auch zu Förderung derselben wohl mitwirken können
[Einfügung von 4V Seitenrand:]
4. daß vor Allem die Magistraten der Stadt einem solchen Streben und Unternehmen gewogen
sind, daß sie den Willen, die Kraft, die Ausdauer und die Mittel besitzen, die Ausführung eines solchen Planes, auf [sc.: durch]
[Einfügung von 3R Seitenrand:]
jede ihnen zu Gebote stehenden rechtlichen Mitteln und selbst wenns nöthig seyn sollte mit
Opfern zu sichern. Die Anstalt strebt zwar aus dem Kleinen emporsteigend, sich ganz
[Einfügung von 3V Seitenrand:]
in und durch sich selbst zu sichern; aber eben die Befestigung solcher Sicherung könnte selbst
zeitweilige pecuniäre Unterstützung - jedoch gegen baldige Zurückerstattung - nöthig machen;
[Einfügung von 3V unten:]
daß, wenn dieser Fall dann einträte, die Anstalt durch Dar-
bietung solcher Mittel in ihrer gesunden Frucht, und seegensreichen
[Einfügung von 3R unten:]
Entwickelung nicht gehemmt würde.
Dem Industriellen Unternehmen hoffe ich, wenn für die Ausführung
des ganzen schon in diesem Frühjahr gewirkt werden könnte, was ich wünsche,
[Einfügung von 4V unten:]
solchem in diesem künftigem Jahre ausländische und selbst überseeische Märkte
zu eröffnen. Die Anstalt selbst aber - ganz abgesehen von ihrem erziehenden vaterländischen Werthe hält aber jede Cuncurrenz aus
[Einfügung von 4V oben:]
indem sie auf ein so entwickeltes moralisch-intellectuelles
Princip gegründet ist, welches sich in seiner umfassenden An-
wendung nicht sogleich sich aneignen, noch weniger aus sich selbst
[Einfügung von 3R oben:]
hervorbilden läßt, daß wenn die Concurrenz sich heut eines
Industrie Erzeugnisses bemächtigt; morgen ein Neues ausgebildeteres
an dessen Stelle tritt.
[Einfügung von 4R oben:]
Was ich sonst noch über das Ganze wie über Einzelnes aus zu sagen
hätte, das sagen die l. Verzeichniß beigefügten Drucksachen
welche ich mir aber bis auf die einzelnen Blätter zurück erbitten muß. [Text bricht ab]

b) Brieforiginal

[1]
Keilhau bei Rudolstadt am 16' März 1848. [*Jahreszahl eingekreist*]

Mein theurer Freund.

Wenn ich auf den Reichthum und das Wesen der Darbietungen jüngstverflos-
sener Woche zurück blicke, so muß ich mit der innigsten Dankbarkeit Deiner gedenken,
der Du mir solche so vielfach bereitetest.- Wie dankt nun aber der Mann dem Manne,
der Freund dem Freunde und der Deutsche dem Deutschen?- Ich denke dadurch, daß er das
Wohl seines Volkes und seines Vaterlandes im Großen, wie im Kleinen u. Kleinsten
auf die Weise fest zu begründen und lebenvoll sich zu fördern bestrebt, wie ihm sein
Gemüth und Geist, die Art und der Grad seiner Ausbildung dazu Mittel u. Wege zeigt.
Das Mittel nun, welches mir Kopf, Herz und Erfahrung dazu nennt ist: - ächt
deutsche Volks- und NationalErziehung; denn ein Jeder, wer es auch sey, ist dabei
auf das lebenvollste betheiligt.-
Gestatte mir darum, mein geliebter Bruder, daß ich Dir hier einen Plan mittheilen
und für dessen Verwirklichung mir von Dir Deinen Rath und Deine Mitwirkung er-
bitten darf, einen Plan welchen ich nun seit 42 Jahren in stetig fortschreitender Aus-
bildung pflegend in mir trage und welcher gerad in diesen Tagen, - was für mich
höchstmerkwürdig und mir der sorgsamsten Beachtung, wie der treuesten Pflege werth
erscheint - gleich einer durchaus reifen Frucht von meinem Lebensbaume abfällt.-
Ich erstrebe nemlich "eine Anstalt für urgeistige deutsche Volks- und NationalErziehung",
unter dazu günstigen Gesammtverhältnissen an einem dazu geeigneten Orte unse-
res l. Vaterlandes zu begründen. Dieselbe ist ein durch die Sache selbst gegebenes
organisch gegliedertes Ganzes und soll demnach bestehen
1., aus einem, in allen Beziehungen musterhaften deutschen Kindergarten.
2., aus einer, sich an diesen lebenvoll anschließenden theoretisch-praktischen
Bildungsanstalt für Kinderpflegerinnen, Erziehungsgehülfinnen für Familien,
wie für Kindergärtnerinnen.
3., aus einem "Organ", einem "Zeitblatte für die klar bezeichnete Familien-, Volks-
und Nationalerziehung, zur Einigung und zur Fortbildung jener, wie für Eltern
Erzieher und Kinderfreunde.
4., Aus einer Industrieanstalt zur Anfertigung aller der, durch die bezeichnete Volks[-]
und National- (überhaupt Menschen-) Bildung geforderten entwickelnd-erzieh-
enden Anschauungs- und Beschäftigungs-, resp. Spiel- und Belehrungsmittel;
alle daran Theilnehmenden wie technisch und ästhetisch, so intelligent und mora-
lisch fortbildend, somit auf den humansten wie zeitgemäßen Grundsätzen
beruhend.
5., in ihrer vollendeten Ausbildung noch aus einer Anstalt für literarischen und
Kunstverlag im Geiste des angegebenen Zweckes und für denselben.
Dieß alles in einem sich gegenseitig fördernden Einklang u. Zusammenhang. /
[1R]
Du mein theurer Freund weißt nun, wie alle, welche meine Stellung im Leben ken-
nen, daß diesem Plane und dessen Ausführung auch nicht die kleinste eigennützige
und egoistische Absicht zum Grunde liegt, so wie, daß ich mich dieser Ausführung mit
ungetheilter Kraft und einigem Geiste hingebe indem weder häusliche noch Familiensor-
gen mich in Anspruch nehmen, und die Anstalt hier, obgleich mein Eigenthum, doch
ihren speziellen Führer hat, damit es mir möglich werde meinem allgemeinen Volks-
und NationalErziehungsplan ungestört leben zu können.
So Dir nun das Ganze dargelegt vorgeführt habend, möchte ich von Dir Deinen Rath, Deine Meinung
hören: - Wo findet sich zur Ausführung des dargelegten Planes im Vaterlande die
geeignete Gegend, der entsprechende Ort und die günstigen Verhältnisse?- -
Ich habe wohl manchen in Gedanken, doch will ich durch das Nennen derselben nicht
störend in Deine Ansicht eingreifen. Nur Einiges glaube ich ist bei der Wahl
des Ortes zu berücksichtigen:
1. daß die Umgegend desselben miterziehend sey.
2., daß die Lage des Ortes den Weltverkehr erleichtere, also derselbe an einer
Eisenbahn liege
3., daß besonders die Bewohner desselben, wenn auch einfach, doch strebsamen
Geistes und regen schaffenden Sinnes sind, auch eine Idee, welche nicht allein in
ihrer Ausführung das Wohl des Ganzen, sondern auch das, des Einzelnen förderte,
würdigen, auch wohl zur Förderung derselben mitwirken können.
4., daß vor Allem die Magistraten der Stadt einem solchen volksthümlichen Stre-
ben gewogen sind, daß sie den Willen und die Kraft, die Ausdauer und die
Mittel besitzen die Ausführung eines solchen Planes wenn es nöthig seyn sollte
durch Unterstützung zu sichern. Jedoch trägt die Anstalt ganz abgesehen von
ihrer vaterländischen Bedeutung, ihre Sicherung in sich selbst, indem sie jede
Concurrenz dadurch aushält, daß sie auf ein so entwickeltes moralisch-intel-
lectuelles Princip gegründet ist, welches in seiner umfassenden Anwendung
sich schwierig leicht aneignen, noch weniger aus sich selbst hervorbilden läßt, so, daß
wenn die Concurrenz sich heut eines Industrie Erzeugnisses bemächtiget hat
morgen ein neues ausgebildeters an dessen Stelle tritt.
Doch über die innere Bedeutung, wie über den äußeren Werth des Ganzen möge
eine genauere Prüfung desselben entscheiden, zu deren Herbeiführung ich hier
einige Druckschriften laut anliegendem Verzeichnisse beifüge, sie sind aus den
verschiedensten Jahren wie von den verschiedensten Personen und zeigen wie vielfach
und gründlich der Gegenstand schon behandelt und geprüft worden ist.
Was die Ausführung des Planes selbst betrifft so glaube ich, sollte keine Zeit
verloren werden solche ins Werk zu setzen, denn was im Frieden aufgehen soll
muß im Kriege gesäet werden, und - unausprechlich Seegensreiches knüpft sich
an diese Saat; theile darum theurer Freund mir möglich[st] bald Deine Ansicht vom
Ganzen mit. Und somit ist denn auch das
Ganze im vollsten Vertrauen Deiner treuen Mitpflege empfohlen v. Deinem FriedrichFröbel
welcher jung werden wird wie ein Adler, wenn ihm zunächst nur die
Ausführung dieses seines schönsten Lebenswerkes gelingt
und dann denn dazu beitragen soll es, daß unser Volk werde wozu es im Gebiete der Menschheit im
Reiche der Geister bestimmt ist, unser Vaterland
ein Garten der Menschen auf der Erde.-