Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Karl Hagen in Heidelberg v. 17.7.1848 (Keilhau)


F. an Karl Hagen in Heidelberg v. 17.7.1848 (Keilhau)
(Autograph nicht überliefert, ed. Hermann Hagen 1882, Nachdruck Hoffmann 1948, 87-94, Seitenangaben nach Hoffmann)

Herrn Professor Dr. Karl Hagen aus Heidelberg in Frankfurt a. M.
Keilhau bei Rudolstadt am 17. Juli 48.

Teurer Freund!

Haben Sie bei der jetzt allgemeinen, neuen Gestaltung aller Lebens-
verhältnisse nicht auch zu Zeiten ein wenig unserer freundlichen Kinder-
gärten, der beglückenden Kinderspiele und der froh entwickelnden
Kinderbeschäitigungen gedacht, welche Sie zwiefach so allgemein an-
sprechend und befriedigend ins Leben eingeführt haben? Haben Sie
nicht der lieblichen Kindheit gedacht, deren so kräftiger Anwalt der
Jugend- und Volksspiele, deren Vertreter Sie in eindringlicher Rede
waren? 0, Ich habe deren viel, habe dabei ebensoviel Ihrer gedacht, /
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und ich hätte mich gern mit Ihnen ausführlich über den jetzigen
Gesamtstand unterhalten! Allein wer konnte bis jetzt, wo die Lebens-
verhältnisse wie die Wogen des brausenden Meeres sich drängten, zu so
etwas kommen? Doch wie nach einem heftigen Gewittersturm, als eben
in sonnigem Glanze sich noch der Friedensbogen am Himmel zeigte, sich
schon die Lerchen wirbelnd im Gesang zum blauen Himmel erheben, so
kommen auch unsere lieben Kindlein und unsere rüstige Jugend mit
ihren frohen Hoffnungen hervor! Und es ist wahr, teuerer Freund, sie
dürfen mit frohen Hoffnungen kommen, unsere Kindheit, unsere Jugend!
Die sämtlichen Lehrergenossenschaften, im Herzogtum Meiningen zu-
nächst und bald nachfolgend im Herzogtum Koburg, ihnen beiden
vorangegangen die im Königreich Sachsen, erkennen die „Kinder-
gärten" in ihren betreffenden Behörden als wesentliche, lebenvolle Glieder
der gesamten deutschen Volkserziehung, der Organisation des ganzen
deutschen Volksunterrichtes. Ich kann leider als offenkundige Tatsache
nur das Programm zu der Petition an das königlich sächsische Ministe-
rium von dem königlich sächsischen Lehrerganzen hier beifügen. Die
heute bei dem Herzoge von Meiningen zu Altenstein von einer Deputa-
tion im Namen des Volkslehrerganzen des Herzogtums eingereichte Peti-
tion spricht die Notwendigkeit der Begründung der deutschen Volks-
erziehung durch die "Kindergärten" – im Geiste Fröbels, setzt diese
Petition noch ausdrucklich hinzu - also nicht minder bestimmt aus.
Daß es dem Volkslehrerganzen des Herzogtums Meiningen mit der Durch-
führung ihrer Überzeugung ein tiefer Ernst ist, geht daraus hervor, daß,
wie sie die Petition an das Präsidium des Meiningischen Landtags zum
Verteilen an alle Mitglieder desselben gesandt hat, so auch nach Frank-
furt a. M. an den Vertreter Meiningens bei dem Nationalparlamente, um
zur geeigneten Zeit auch bei der Nationalversammlung und deren Ver-
handlungen davon einen dem ganzen deutschen Volkserziehungs- und
Volksunterrichtswesen förderlichen Gebrauch zu machen.
Daß nun so, teuerster Freund, die günstigste Zeit mindestens zu einer
Besprechung und Beratung über deutsche Volks- und Nationalerziehung
und einen solchen Unterricht gekommen sei und daß diese Zeit um
keinen Preis unbenutzt vorübergelassen werden darf, darüber sind Sie
ganz gewiß mit mir und vielen rüstigen und wackern, echt strebsamen
deutschen Volkserziehern und Lehrern einverstanden. In und mit dieser /
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Überzeugung sprach sich aber auch unmittelbar das Bedürfnis eines bal-
digsten Zusammentrittes einer Versammlung deutscher Volkserzieher und
Volkslehrer möglichst aus allen Landen und Gauen des lieben, schönen,
neuerstandenen, einigen Deutschlands aus. Allein, wo echtes Bedürfnis
ist, da muß sich auch bald die Befriedigung desselben finden. Darum
traten ein Teil der vielen rüstigen, wackern und strebsamen oben ge-
dachten Volkslehrer mit mir zusammen (ganz namentlich Julius Kell,
Redakteur der Sächsischen Schulzeitung) , um in Nr. 25 der ebengenannten
Zeitung eine "Einladung zu einer Versammlung von Volkslehrern und
Freunden deutscher Volkserziehung, besonders von Kindergärten" an die
hier genannten ergehen zu lassen.
Daß die Ausführung des Gedankens ein wahres Zeitbedürfnis, eine
echte Zeitforderung war und ist, sprach sich ganz besonders darin aus,
daß nicht nur Rudolstadt, welches wegen seiner günstigern Lage
zum Versammlungsorte erwählt ist, sondern selbst Nachbarstädte, so
namentlich Saalfeld, sich zur gastfreundlichen Aufnahme der Teil-
nehmenden gern erboten haben. Besonders aber von seiten der Volks-
schullehrer und ihrer Freunde und Vertreter kommt man der Einladung
mit freud- und hoffnungsvollem Herzen entgegen. Es ist eine große
Erhebung, dadurch in das frische, frohe, kräftige, strebende Jugendleben
dieser Erzieher und Pfleger des aufkeimenden und heranwachsenden
Geschlechtes zu schauen ! Aber auch ihre bisherigen Obern, d. h. ihre
echten Leiter, freuen sich dieses regen, tatfertigen Lebens; einen Beweis
gibt die Anzeige unserer Versammlung in Nr. 131 der Dorfzeitung vom
5. Juli,. welche von einem solchen (wie ich vermute, im Meininger Lande)
herrührt.
Dies alles ermutigt, ja, ich möchte sagen, verjüngt nun auch mich.
Mut aber bewirkt Vertrauen, Vertrauen zu sich und anderen, und so
komme ich denn auch mit solchem doppelten, alten und aus ihm ver-
jüngt hervorsteigenden Vertrauen mit einigen Bitten zu Ihnen: möchten
Sie mir zur Erfüllung derselben geneigt sein.
Erstlich: Wäre es durch Ihre gütige Vermittlung nicht möglich,
daß eine kurze Anzeige unseres Vorhabens und die daraus hervor-
gegangene Einladung ein kleines, aber dadurch keineswegs sogenannt
verlorenes Plätzchen in der Heidelberger Deutschen Zeitung fände?
Vielleicht markierte sich eine solche zwar kurze, aber die Sache in ihrer /
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Bedeutung erfassende Anzeige ganz am Ende der politischen Nach-
richten. Fordert doch auch ein Landesvertreter in der Berliner oder
vielmehr preußischen Nationalversammlung nun ein aufmerksames Ohr
für „das Stilleben der Volksschullehrer". Sollten wir zur Feier des
jetzt eingetretenen festlichen Ruhe- und Haltpunktes in dem politi-
schen Leben nicht auch ein kleines Plätzchen "für das Stilleben der
deutschen Volkserziehung" ( ich will nicht persönlich sagen: "der deut-
schen Volkserzieher"!) in Anspruch nehmen können? Tun Sie hier, was
Sie tun können!
Daran schließt sich aber gleich die zweite, dieser gleiche Bitte. Könnten
Sie, könnte Ihre Liebe zu der aufkeimenden und heranwachsenden deut-
schen Kindheit und Jugend nicht auch eine kurze solche Anzeige in einer
norddeutschen, z.B. der Weserzeitung oder auch der Bremer vermitteln?
Die Herren Redaktoren der echt politischen Zeitungen sind gar zu spröde
gegen die Aufnahme von selbst die Volkserziehung betreffenden Ar-
tikeln, und welche anderen Organe an das gesamte deutsche Volk haben
wir denn als die politischen Zeitungen? Was in den rein pädagogischen
Zeitungen steht, das interessiert das Volk wenig - wir aber wollen, daß
sich das gesamte deutsche Volk, wie jetzt die gesamte deutsche Volks-
erzieher- und Volkslehrerschaft für die deutsche Volkserziehung und
ihre echte Begründung nicht nur interessiere, nein, nein! dabei wahrhaft
tätig, förderlich tätig beteilige. Dazu kommt, daß Politik und Pädagogik
(jede in ihrem umfassenden Sinne genommen) die Namen der beiden
Ehegatten des Menschheits- wie des Volkslebens sind, Mann und Weib,
die durch Gott geeint sind - und, was Gott geeint hat, das soll der
Mensch nicht scheiden? Daß beide weibliche Namen tragen, tut nichts
zur Sache, d. h. schadet ihr nicht; gab es nicht in ihrem Fache männlich
wirkende Männer, welche weibliche Namen hatten, z. B. Maria Weber
u. a. ? Doch eine mir so höchst wichtige, wie tiefgegründete, wenn auch
hier nur angedeutete Überzeugung ist diese: in der bisherigen natur-
widrigen Trennung beider hat alles Unheil seinen Grund, welches die
Menschheit von Anbeginn der Welt bis jetzt getroffen hat. Mit ihrer
naturgemäßen Einigung wird die Menschheit, werden die Völker und
Familien, wird der Einzelne die Freiheit, den Frieden und die Freudig-
keit im Leben erreichen, nach welchen sie alle, ich möchte sagen von
Anbeginn des Menschengeschlechtes, gestrebt haben. Seit 43 Jahren suche /
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ich diese Einheit wieder herzustellen. Niemand hat mich so ganz ver-
standen wie Sie, mein teurer, daher von mir innig geliebter Freund! Sie
waren es, welcher die unnatürliche Trennung wieder aufhob und an
deren Stelle die natürliche, ursprüngliche Einigung setzte, und war nicht,
wie in einer echten Ehe, sogleich liebenswürdige, unschuldige, lebens-
und seelenfrohe, engelreine, kurz himmelsgeborene Kindheit in, ich er-
laube mir zu sagen, unsern beiden Lieblingen, die Gottesgabe dieser
Einigung? Warum lebte ich 1844 so lang im Badener Land? Ich
hoffte, die Vertreter desselben beim Landtage zur Ahnung mindestens
der ursprünglichen Einigung von Politik und Pädagogik zu erheben.
Gleiches erstrebte ich bei den sächsischen Volksvertretern beim säch-
sischen Landtag. Doch der alte Spielmann erschien vielleicht beiden ein
kindischer Alter, sie gedachten nicht an des großen Schillers großes
Wort: "Gar hoher Sinn liegt oft im kind'schen Spiel", an das Wort
unseres deutschen, echt deutschen Dichters, welcher eben dadurch groß
ist und immer von nun an höher steigen wird, weil er Politik und Päd-
agogik sich so innig gegenseitig durchdringend einigte, daß man sie eben
gar nicht von einander mehr unterscheiden konnte, ja keines von beiden
mehr als ein verschiedenes von dem andern sah und sieht. Da sprach er
jenes ewig große, göttliche Wort! So groß, so göttlich ist dieses Wort
wie das des Menschheitserziehers: "Den Kindern ist das Himmelreich".
Dieser sieht in dem Kinde das Wesen desselben und jener sieht das
Wesen des Kindes in seinem Tun, seinem Schaffen. Beide sehen in dem
Kinde, gleich wie in dem Samenkorne, noch die Einigung von beiden
ganz ungetrennt, welche aber später in der Blüte als Staubfäden (männ-
lich Politik) und Staubwege (weiblich Pädagogik) getrennt hervortreten,
allein bloß um die beide wieder einigende Frucht, d. i. für uns Menschen
und Völker: das freie, friedige und freudige Leben zu erzeugen.
Darum, mein so teurer als innig geliebter Freund, vollenden Sie das
Werk, welches Sie so schön begonnen! Vollenden Sie es in der Stille,
allein mit der Entschiedenheit, mit welcher es begann und sich bisher
fortentwickelte! Nur in stiller Pflege keimt aus dem Kleinen und ent-
wickelt sich das Große. Fühlen Sie nicht den deutschen Genius, wie er
schützend über uns waltet! wie er liebeleitend uns führt? Fühlen Sie
nicht das segnende Wirken des Genius Schillers, wie er pflegend denen
zur Seite geht, welche den Ahnungen seines Geistes Wirklichkeit geben? /
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Vollenden Sie das Werk, zu dem Sie berufen sind! Doch berufen wird
nur der, welcher mit Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstwahl sich
seine Wirksamkeit und sich in seiner Wirksamkeit bestimmt, wie sie sich
selbst mit Freiheit und Selbstwahl bestimmt, als Anwalt der Einigung
von Politik und Pädagogik zuerst aufzutreten. Gehen Sie, ich sage es
nochmals, gehen Sie ruhig und still weiter!
Zuerst erfüllen Sie mir und uns die vorstehenden beiden Bitten: die
Entwickelung wird die Bedeutung dieser Erfüllung zeigen. Und nun die
dritte Bitte, welche Ihnen zwar ganz auszusprechen ich mir erlauben
will, deren Erfüllung ich jedoch nur mit wesentlicher Beschränkung er-
warte. Ich trage nämlich die Überzeugung in mir, unsere Versammlung
sei die erste Tatsache wirklich allgemein deutscher, persönlicher
Volkseinigung, wahrer persönlicher , deutscher Volkseintracht; sie
sei die erste Erscheinung, der erste Ausdruck fried- und freudvollen
Lebens und persönlichen Zusammenwirkens in dieser Einigung, durch
diese Eintracht. Daher nun wünschte ich wohl, daß aus dem Kreise der
deutschen Nationalversammlung ein Glied, gleichsam als Vertrauens-
mann, Abgeordneter oder wie man ihn sonst bezeichnen wollte, an dieser
Versammlung Anteil nehme, damit, um in der obigen Sprachweise fort-
zureden, auch schon in dieser Versammlung das rein pädagogische und
das rein politische Element in ihrer notwendigen innern Einigung, zum
guten Zeichen für deutsches Land und deutsches Volk, vertreten wären.
Doch, so treffliche Früchte auch gewiß die Ausführung dieses Ge-
dankens bringen würde, so muß ich doch wohl aus mehrfachen Gründen
auf die Erfüllung desselben Verzicht leisten. Jedoch fragt es sich, ob
nicht auf eine andere Weise wenigstens das Wesentlichste dieser Idee er-
reicht werden könnte, nämlich durch die Gegenwart eines Referenten,
wodurch zu seiner Zeit dem Nationalparlament freie, allseitige Kunde
von dem in der Versammlung Verhandelten zukäme. Ich meine, dies
könnte zunächst auf dem einfachen Privatweg geschehen, nur daß man
hier einen künftigen Fall vorgesehen und vorbedacht hätte, und jenes
zwar so, daß ein bei der Versammlung Anwesender um dies Referat er-
sucht würde. Ich dachte mir die Sache so, daß Sie um der, wenn auch
erst später sich zeigenden Wichtigkeit der Sache willen die Güte hätten,
gelegentlich den Gegenstand mit unserem Abgeordneten bei der National-
versammlung, Herrn Regierungsrat Höniger, zu besprechen und dieser /
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dann so geneigt wäre, einen ihm dazu passend scheinenden Mann in
Rudolstadt um dieses Referat zu ersuchen, z. B. den Herrn Superinten-
denten Schumann
oder Herrn Generalsuperintendenten Gräfe oder
Herrn Geheimrat v. Röder oder wer es sonst sei. Dadurch würde eine mehr-
fach organisch lebenvolle Verbindung mit dem gesamten deutschen Volks-
erziehungsstreben und dem Volksregierungswesen angebahnt werden.
Genug, ich hielt es für meine Pflicht, Ihnen als tätig wirksamem Gliede
der Nationalversammlung dies mitzuteilen. Ein Grundsatz meines Han-
delns ist der: man muß das, was sich später entwickeln soll, früh in den
zartesten Keimen und Wurzeln, die es zeigt, beachten und pflegen.
Sehen Sie nur, wie langsam und stetig, aber immer fortschreitend, fast
von einem Hauche aus, und kaum dies, von einem fröhlichen Kinder-
gesichtchen und Blicke aus sich unser Leben bisher entwickelte, und
pflegen wir es innig, einig, treu so fort, so wird uns einst das friedige
und freudige Lächeln der ganzen deutschen Kindheit, das frohe auf-
jauchzende Leben der deutschen Jugend und das wahrhaft freie,
friedige und freudige, d. i. das allseitig gesunde deutsche Volksleben,
so daß in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt, zuteil
werden.
Von Ihrer freundschaftlichen Gewogenheit als einer, welcher sich freier
Post erfreut, darf ich gewiß auf Nachsicht rechnen, daß ich mir die
Beilagen erlaubte und nun die Bitte hinzufüge, solche gütigst durch
Ihre Bedienung besorgen zu lassen. Vielleicht sind Sie auch noch so
freundlich, der Aufschrift an Herrn von Leonhardi dessen Wohnungs-
angabe hinzuzufügen, indem solche mir unbekannt ist.
Schreiben Sie Ihren lieben Kindern, so grüßen Sie solche herzinnig von
mir; möge ich nicht von ihnen vergessen sein! Um ein freundliches,
wenn auch noch so kurzes Wort der Erwiderung - wie um Nachsicht
dieser langen Mitteilung bittet Ihr herzlich Ergebener
Friedrich Fröbel.

Soeben lese ich in öffentlichen Blättern eine Äußerung des Erz-
herzogs Johann
, welche er jüngst bei einer geeigneten Veranlassung
in Wien getan haben soll: "Wissen Sie, meine Herren, die Republik ist
das schönste Ziel des Menschen; sie wird und muß kommen, aber sie
bedarf großer Tugenden: für jetzt ist sie noch nicht an der Zeit". Hier- /
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durch veranlaßt darf und will ich Ihnen, teurer Freund, etwas aus-
sprechen, was bisher als tiefes Geheimnis gleichsam in meinem Inner-
sten schlummerte: Prüfen Sie all mein erziehendes Tun in seinem inner-
sten Kern, - ich erziehe und bilde seit einem Menschenalter für die
Republik und zu ihr hin, ich bilde und erziehe für die Ausübung der
republikanischen Tugenden. Welcher echte Staat, und der es zu werden
strebt, bedürfte sie nicht? Darum muß meine Erziehweise in jedem
solchen Staate eine erfreuliche, eine zu fördernde Erscheinung sein. Der
Ausspruch Johanns beweist übrigens und bestätigt so, was ich über die
Menschheitsehe der Politik und Pädagogik sagte: große menschliche
Tugenden sind gleichsam ihre Kinder
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