Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an < ? > ["Sie"-Anrede] in < ? > v. zw. 1844 u. 1848 (Keilhau)


F. an < ? > ["Sie"-Anrede] in < ? > v. zw. 1844 u. 1848 (Keilhau)
(BN 707a, Bl 26 1Bl 4° Briefentwurf auf Vorderseite) (Entwurf Dat.: Auf der Rückseite eines einzelnen Titelblattes von: R. Kohl: "Kommt, laßt uns unsern Kindern leben!" Hundert Lieder zu den in dem Kindergarten zu Blankenburg bei Rudolstadt ausgeführten Spielen mit dem Ball; zweistimmig in Musik gesetzt, Blankenburg 1844.
Zu dem Entwurf v. einem Frühling zw. 1832 u. 1848 [BN 707a, Bl 100] könnte nach Inhalt und Schrift dieses Blatt ein direkter Anschluß sein.)

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Da sich mir nun bei einer gelegentl. Anwesenhei[t]
hier in Gotha die verehrl. Redaktion d. Allg. Anz. der D. die freundl.
Zusicherung giebt einige Blätter an Sie gefälligst besorgen zu wollen
u da ich zufällig ein Anzeige Schriftch[en] von [sc.: vom] Jahr 1822 bei mir
habe welches jene Gedanken bis S. 29 ausspricht so bin ich so frey
ihnen [sc.: Ihnen] dieses hier vielleicht in der Absicht zu zu [2x] übersenden daß [sc.: da] es sich hier um die Pflege
eines dürr[en] Gewächses handelt.
Gern hätte ich Ihnen noch 2 andere Anzeigeschriften
sowohl aus der Vergangenheit als aus der Ge-
genwart gern so alles das zur Prüfung vor[ge]leg[t]
was für in zu diesen [sc.: diesem] Gegenstand von mir geschrieben
ist, könnte es dann ein gemeinsames Wirken
für denselben herbei führen so würde mich
dieß sehr glücklich machen da der Einzelne wenigstens ich
für diese so große als wichtige Sache
so wenig vermag.
Mit wahrer Hochachtung Aufrichtigkeit Wahrheit
      Ihr hochachtungsvoll ergeben[er] /