Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 18.4.1849 (Dresden)


F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 18.4.1849 (Dresden)
(BlM Neuerwerbung 1991/92, Brieforiginal 1 Bl 8° 1 S.)
(Verhältnis Originalzeile : Transkriptionszeile nicht 1 : 1)

Dresden Liliengasse No 19. Am 18 April 1849


Lieber Meister Löhn

Ihren Wunsch wegen Übersendung der 20 rth werde ich in den nächsten Tagen erfüllen; dagegen hoffe ich auch Erfüllung meiner Bitte.
Ich bedarf mindestens 6 Duzzend Spielkästen 3er und ebensoviel 4 Gabe, das heißt erstere zu 8 Würfel, die 4 Gabe zu 8 Bausteinen oder Plättchen wie Sie es nennen; sollten nun nicht so viel Würfel vorräthig seyn und nicht so viel Bausteine, so bitte ich recht sehr sich sogleich darüber zu machen um solche herzustellen, weil ich sie auf das aller dringende bedarf; übrigens können Sie von jeder Art ein paar Hundert Kästen fertig machen, sie werden in der Kürze alle gebraucht werden. Ebenso vergessen Sie ja nicht Kästen mit den 14 Festgestalten herzustellen und wenn es deren 1 Dzzd, d.h. also von jeder Art 12 Stück wären. Aber sammeln Sie dann ja die Abschnitte recht sorgsam.- Unsere Warre [sc.: Waren] scheinen jetzt ein sehr gesuchter Artikel zu werden; deßhalb werde ich Sie in der Zukunft wenn Sie es wünschen sogleich bezahlen, wie Sie die Arbeit abliefern.
Legen Sie der nächsten Sendung Rechnungen bei.
An Ihre Frau und Sohn meinen Gruß.
Wenn der Brief für Sie unleserlich geschrieben ist, so mag ihn Straubel zu lesen suchen
Ihr alter Freund
      FrFröbel