Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 21.4.1849 (Dresden)


F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 21.4.1849 (Dresden)
(BlM Neuerwerbung 1991/92, Brieforiginal 1 B 8° 2 S.)

Dresden, Liliengasse No 19. Am 21 April 49


Mein lieber Meister Löhn.

Sie werden durch August Straubel
mein Briefchen mit der Versicherung
erhalten haben Ihnen die gewünschten
Zwanzig Thaler prß Cour[an]t
zu senden. Angeschlossen erhalten Sie
solche.- In meinem Briefe an Straubel
sprach ich Ihnen manche Bitten und Be-
stellungen aus; ich hoffe, daß Sie an de-
ren Erfüllung arbeiten. Wenn mir
nun August die bestellten Sachen sendet
so bitte ich Sie, mir auch die Rechnung
f über alles was ich sie [sc.: Sie] neuerdings wie-
der geliefert haben, beizulegen. Oder
noch besser, machen Sie sogleich die Rech-
nung und geben Sie solche an Straubel
ab, mit der Bitte mir dieselbe augen-
blicklich zu schicken, weil ich solche wegen
der Preisbestimmungen nöthig habe. /
[1R]
Beiliegenden Brief mit einem Tha-
ler inliegend bitte ich an den Todten-
graber Illinger persönlich abzugeben[.]
Er enthält die Bitte an Illinger an dem
Todes- und Sterbetag meiner seel[i]gen
Frau das Grab derselben möglichst
mit Blumen und Grünem zu schmük-
ken auch sonst die ganze Grab-
stätte herzustellen; ich hoffe, daß
er es ordentlich besorgt. Wie ich
von Ihnen bald das Erbetene
erwarte.
Ihr
Freund
Friedrich Fröbel /

[2VR]
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