Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an < ? > ["Sie"-Anrede; Bekannter Hermann von Leonhardis] in Frankfurt/M., geschrieben in einem Frühjahr (vor 1.6.) zwischen 1839 u. 1849, mglw. 1840 (<Keilhau / Blankenburg>)


F. an < ? > ["Sie"-Anrede; Bekannter Hermann von Leonhardis] in Frankfurt/M., geschrieben in einem Frühjahr (vor 1.6.) zwischen 1839 u. 1849, mglw. 1840 (<Keilhau / Blankenburg>)
(BN 707a, Bl 23) (Entwurf)
(Dat.: lt. BN-Beizettel "um 1839"; für eine Frühdatierung spricht mglw. die Berufsbezeichnung "Kindheitpfleger".)
(Der Entwurf ist auf der Innenseite eines von anderer Hand an Ernestine Langethal adressierten Briefumschlags geschrieben.)

(23)
In allem übrigen Einzelnen doch in der Sache nicht wesentl. muß ich mich auf meinen mit der
heutigen Post an He. Dr. v. Leonhardi abgegangenen
Brief beziehen. Nur Eins wiederhole ich daß wenn
der junge Mann kommen will daß er sich dann
sobald als mögl. auf den Weg mache - daß er seinen
Weg über Frankfurt nehme, u daß Sie ihn selbst auf
den Beruf als Kindheitpfleger prüfen - und daß er zu so
angemessener Zeit hier eintreffe, daß ich wo mögl. wenigstens
in einiger Allgemeinheit bis zum 1 Juny spätestens ein Urtheil
über ihn habe.
Ich freue mich gar sehr darauf auf irgend einem
Wege in Hinsicht auf unser[e] Angelegenheit der Kindheit
der heraufblühend[en] Menschheit recht bald
wieder etwas von Ihnen zu hören.
Mit wahrer Hochschätzung
Ihr
ergebenster
Fr. Fr.