Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Luise Hertlein in St. Georgen [ = heutiges HH-St. Georg] v. 6.4.1850 (Hamburg)


F. an Luise Hertlein in St. Georgen [ = heutiges HH-St. Georg] v. 6.4.1850 (Hamburg)
(BlM XXVII,1,1, unvollst. dat. Brieforiginal, oben links Bl eingerissen.)

<A.> H. Hohe Bleichen No 19 Am 6 Apr. [1850] Mittags


Liebe Hertlein

[Beyko]mmend empfangen Sie einen Brief welcher ge-
[stern] Abend aus Wien (?) für Sie angekommen ist. <Auslag-
[?]ße>.- Sagt er etwas Neues über die dortigen Verhältnisse?
- Bei dieser Gelegenheit will ich Ihnen doch sagen, daß
ich heut Nachmittags von 4-6 Uhr mit ohngefähr 6-8 Personen
für 4 der nächsten Sonnabende einen skizirten Vortrag über
das Wesen und den Lehrgang in der Vor- oder Vermittel[un]gs-
schule vom 6 - ohngefähr zum 7 oder 8 Jahre beginne. Wollen
Sie die Gefälligkeit haben und es wohl dem Frl. E[mma] Kalisch
welche Ihnen ja gerad gegenüber wohnt sagen im Fall
sie Antheil nehmen wollte; das Honorar beträgt 2 Rth
prCt, oder 5 f [sc.: Florin = Gulden]. Antheil werden nehmen: Hoffmann,
Beit; Frl. Hesse rc, rc.
Morgen seh ich Sie vielleicht nach der Kirche einen Augen-
blick. Helene Ehlers wird nun mit Bestimmtheit nach
Cassel kommen.
Grüßen Sie Frau Lütkens von mir, wie ich Sie
freundlich grüße
Friedrich Fröbel

[3R/4V]
(quergeschrieben)
Fräulein Luise Hertlein
Adresse Frau Doris Lütkens geb. v. Cossel
St. Georgen
Nächst dem Strohhaus No 64.
d. Gefälligkeit /
[4R]
[leer]