Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 1.4.1851 (Marienthal)


F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 1.4.1851 (Marienthal)
(BlM Neuerwerbung 1991/92, Brieforiginal 1 B 8° 1 S. +Adresse.)

Marienthal nächst Bad Liebenstein bei Eisenach
am 1 April 1851.


Mein lieber Meister Löhn

Zur abschläglichen Zahlung auf Ihre mir unterm
21 Januar eingesandten Rechnung in Betrag von
79 th.21 Xr [sc.: Kreuzer] erhalten Sie beikommend 30 rth pr Ct oder
52 th. 30 Xr; so daß Sie auf diese Rechnung noch
28 th 51 Xr oder 16½ rth. pr Crt bei mir zu
Gute haben. Sollten Sie auch diese Summe jetzt
nothwendig bedürfen, so dürfen Sie mir es nur
mit ein paar Worten melden und Sie sollen die
Zahlung mit umgehender Post erhalten; dagegen
erwarte ich auch daß Sie meiner Bestellung be-
sorgt und wenigstens
100 Stück Kästen und Würfel 3e Gabe, jeden
     Kasten mit 8 Würfeln und
100 Stück Kästen mit 8 Stück Bauklötzchen
     jeden, oder 4 Gabe
in Arbeit genommen und ich hoffe bald fertig haben.
Haben Sie nun die Güte mir mit nächstem Posttage
den Eingang dieses Geldes und zugleich zu melden,
was Sie schon fertig und was Sie in Arbeit haben.
Die 30 rth empfangen Sie in einer Banknote zu 25 rth -
gezeichnet N 194206. und in
einem 5 rth Schein No 122,333.
Leben Sie wohl. Es grüßt Sie, Frau und Sohn Ihr Freund

Friedrich Fröbel. /
[1R/2V]
[leer] /
[2R]
Den Tischlermeister Herrn Löhn
Blankenburg.
Inliegend 30 rth pr: Crt in C.A.