Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Musikdirektor <J.A.Lecerf> in <Dresden> v. 23.8.1851 (Marienthal)


F. an Musikdirektor <J.A.Lecerf> in <Dresden> v. 23.8.1851 (Marienthal)
(BN 725, Bl 2, hier: 2V, dat. Briefentwurf 1 Bl 8° ½ S. - Der Entwurf war ursprünglich als Reinschrift angelegt; Adressat ist mglw. J. A. Lecerf in Dresden. Auf dem Blatt findet sich außerdem Briefentwurf F.s an F. Gustav Kühne, wohl v. selben Tag.)

Marienthal am 23. August 1851.
"Kindergarten! Wonnelaut!
"Kind und Garten - wie so traut!
"Kind und Garten - eng verwandt!
"Kindergarten! - Liebesband."
Glauben Sie wohl Hochzuehrender Herr Musikdirector, daß
diese Worte, welche mir von einem gewissen Fräulein
Julie Adrian, Erzieherin in Baden Baden zugesandt
worden sind, diese Worte sind es, welche mir gestern,
zugleich mit der [{]Bitte / Frage[}] an Sie vorschwebten bei Ihrer freundlichen
ob auch sie wohl zu
zu einem kleinen Kindergarten[-] Aufnahme und Be-
liedchen oder zu einer Kindergarten Compo- achtung unserer
sition b zu benutzen wären? Kinderliedchen
vielleicht zu einem 4st. Conon [sc.: Canon] für mehrere Kindergärtnerinnen und zugleich mit der Frage an Sie Kinderliedchen [ent]gegen traten:
Ist es nicht und sind ist viellei[c]ht die 4mal[i]ge Wiederhol[un]g "Kind Garten" für die Composition zu <ha[r]t> so bitte ich dieselbe unbeachtet an die Seite zu legen.
Diese Worte
welche mir von einem gew. Frl. J. Ad. Erz[.] in B. B[ade]n zugesand[t] [wurden]
traten mir gestern in die Er[i]nne[run]g als von
Kindercompos. die Rede war. [Text bricht ab]