Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an August Straubel in Blankenburg v. 19.11.1851 (Marienthal)


F. an August Straubel in Blankenburg v. 19.11.1851 (Marienthal)
(BlM F 604, Mappe XXII, Geschäftstagebuch; Bl 8, Abschrift 1 Bl 8° 1 S., nicht F.s. Hand.)

Brief an HEn August Straubel, Amtscopist in
Blankenburg bei Rudolstadt.
Lieber August! Wie sieht es mit Deinem Vorrath
aus? Kannst Du uns Etwas übersenden, so wird
es uns sehr lieb sein; besonders leiden wir
Mangel an gefüllten Ballkästen; auch wäre es
uns sehr lieb, wenn wir eine Sendung von den
bestellten Spielkästen bekommen könnten.
Nur mußt Du darauf sehen, daß die Füllung der
einzelnen Kästen recht sorglich geschehe, d.h.
daß möglichst die Würfel und Bauklötze in je-
dem Kasten von gleicher Farbe, besonders aber
von gleicher Größe sind und daß namentlich
kein Ausschuß in dieselbe einschleiche. Ich erlaube
mir, dieß besonders hervorzuheben, im Fall Du
beim Verpacken, wie wir verabredet, fremde
Hülfe gebrauchst.
Es wird uns freuen, wenn wir die Sendung,
wegen dem nahen Weihnachtsfeste, bald be-
kommen können.
Am Schlusse des Jahres wirst Du mir auch einen
übersichtlichen Rechnungsabschluß zuschicken.
[Unterschrift fehlt]