Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 2.12.1851 (Marienthal)


F. an Heinrich Löhn in Blankenburg v. 2.12.1851 (Marienthal)
(BlM Neuerwerbung 1991/92, Brieforiginal 1 Bl 8° 1 S.)

[Briefkopf: Lithographie Marienthals mit Bildunterschrift "Bildungsanstalt Marienthal", die in den Briefkopf integriert wird]

Bildungsanstalt Marienthal
ohnweit Bad Liebenstein bei Eisenach.
Am am [2x] 2 Decbr. 1851


Lieber Meister Löhn.

Sie empfangen beikommend die Ihnen schuldigen Siebenzig
Gulden Rheinisch, in 40 Thaler prßisch Currant und zwar
in einer preußischen Banknote zu 25 rth No: 342088 und
in drei Stück pr: Cassen 5rth. Scheine = 15 rth., welches zu-
sammen die genannte Summe der 40 rth. beträgt.-
Die Summe sollte Ihnen schon seit längerer Zeit von
einem andern Punkte aus bezahlt werden, was aber
leider, wie ich erst jetzt höre, nicht geschehen ist; daher
die Verspätung der Zahlung. Da die Spielmittel jetzt
sehr viel Absatz finden, so bitte ich die von Herrn Ren-
ner
gemachte Bestellung recht bald auszuführen;
die Zahlung soll sogleich nach abgelieferter Arbeit
folgen. Geben Sie mir bald vom Eingang des Gel-
des und wie es mit der Arbeit steht Nachricht.-
Mit Achtung Sie, die Frau und den Sohn grüßend.
FriedrichFröbel