Briefausgabe Friedrich FröbelBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung / Fröbel-Forschungsstelle der Universität Duisburg-Essen

F. an ”Tochter” in <?> <1840/43>(Blankenburg)


F. an ”Tochter” in <?> <1840/43>(Blankenburg)
(BN 707a, Bl 72, 1 Bl 8°.Undatierter Briefentwurf auf Kuvert geschrieben, das an F in Blankenburg adressiert ist, ungesicherte Datierung nach Briefliste)

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zuerst Dir zur Gegen-
gabe eine Darstellung
meines Lebens seit mei[-]
ner Erziehung
müssen wir mit so gleich kindl[ich] hingebenden als treu beachten[den]
Wohl-
sinn unser[m] innern u äußern Leben u dessen Forderungen nachgehen
denn Gott spricht d[urc] beydes gleichstark u gleich wahr zu uns[.]
Nun weiter zur Beantwortung Deines lieben Briefes [.]
Könntest Du Deinen am 16 7br [September] angefang[enen]
Brief ein Halbjahr liegen lassen ohne ihn
abzusenden ohne ihn fortzusetzen. Verzeihe
geliebte Tochter Deinem Dich
herzl lieben[den] Vater <Dich frey>
u ist damit ob [Dein] Leben g[an]z
für die Zukunft beydes <gleiche> u Dein innres Wirken
klarer in Dir u über dir werdest
durch das Schicksal <Vertrauen> hiererst alles <so vorberechnen> daß
Dein Brief so zur rechten Zeit <angekommen>
er jetzt gekommen ist