Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 28. Dezember 1903 (Potsdam, Postkarte)


<Poststempel: 28.12.03>
Hochgeehrtes gnädiges Fräulein! Meine beiden Jungen haben mich heute versetzt. Vermutlich wegen der Eisbahn. Voilà mon pouvoir! Dafür begleitet mich die Sonne, und 1000 Farben spielen in der Havel u. der Luft. Dazu die Freude über Ihren lieben Brief. Es geht mir also doch. Ich meditiere jetzt an d. 2. Aufsatz des Cynicus <mehrere Worte unleserlich> die Formen u. Schicksale des Stoicismus behandelte: Aktionen, reflektierender, <mehrere Worte unleserlich>. Vielen Dank und [Kopf] freundliche Grüße Ihr Eduard Spranger.
[re. Rand] Hrzl Gruß
[li. Rand] Ihrem Bruder