Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 31. August 1904 (Hausach, Postkarte)


Hausach, den 31.VIII.04.
Hochgeehrtes gnädiges Fräulein!
Ihre frdl. Karte aus Straßb. Heid. – wurde mir hierher nachgesandt. Tübingen war nur ein Abstecher. Nachdem hatte ich noch qualvollen Besuch in F. Morgen Straßburg, Freitag Baden-Baden. Sonnabend Vorm. gegen 11 Uhr werde ich mir gestatten, Sie zu besuchen u. zu fragen, ob Ihnen [über der Zeile] am Nachmittag bei geeignetem Wetter ev. der Weg nach d. Schriesheimer Hof nicht zu anstrengend wäre.(?) Sonntag früh fahre ich nach Cassel; Montag abend bin ich zu Haus. – Für Ihren letzten lieben Brief bin ich Ihnen noch Dank u. Antwort schuldig. Auch habe ich einen eingehenden, mir sehr wertvollen Brief v. Hermann. Bitte empfehlen Sie mich Frl. Knaps. Auf frohes, gesundes Wiedersehen mit herzl. Gruß Ihr Eduard Spranger.