Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 10. August 1905 (Eberbach, Postkarte)


<Poststempel: 10.08.1905.>
Der Strich war voreilig, weil unzulässig. Wenn Sie eine Ahnung hätten, in welchem kläglichen Zustande ich in E. angekommen bin! Bis jetzt ist Gott sei Dank alles schief gegangen; die unaufhörlichen Gewitter haben mich in eine nervöse Aufregung versetzt, die beinahe so abscheulich ist, wie die sauren Weine hier. Wohnung habe ich noch nicht. Hoffentlich geht es Ihnen besser, d. h. gut. Aber schön ist E. doch. Herzl. Gruß Ihr Ed. Sp.