Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. September 1905 (Weimar, Postkarte)


Weimar, 4. September 1905.
Liebes Fräulein Hadlich!
In Weimar angelangt, drängt es mich, Ihnen, wennschon ansichtslos, einen eiligen Gruß und Dank zu senden. Wenn Sie meine Originalnotiz gelesen haben, so werden Sie finden, daß sich diese Übereinstimmung aber nicht "illustrieren" läßt. Herzlichsten Dank für die Ihrige. Wie sehr das, was ich meinte! Nicht ohne Schwingen kehre ich von Heidelberg zurück, sondern unerhofft auch geistig bereichert - hier sah ich nur Nietzsches Villa von außen. Mit den herzlichsten Grüßen auch an Ihre von mir ganz besonders hochverehrte Freundin Ihr E.S.