Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 4. Februar 1907


4.II.07
L. F. H!
Unmittelbar nach Abgang m. e. Briefes fiel mir ein, daß ich unter d. Einfluß [] [Schade, daß ich kein selbstgemaltes Pendant zu Schwetzingen senden konnte.] momentanen Besinnungsmangels den Punkt Dresden ganz vergessen hatte. Die Idee ist herrlich, daß das Schicksal sie reisen ließe! Halten Sie sie ja fest. Brieflich mehr. -
Eben erhalte ich Ihren l. Brief. Herzlchen Dank für Schwetzingen u. die Predigt, die bei mir immer auf guten Boden fällt. Im Fall R. blieb mir keine Wahl; es war zu meinem Heile, wie Sie noch sehen werden . - Hier melancholisch schöne Landschaft. Bin jetzt öfter hier. Raten Sie, weshalb? Rousseau bedeutet für mich keine Arbeit, nur Verzögerung, da das Pariser Ms lebt. Troeltsch sehr interessant, aber Politiker ist er nicht, näheres bald. Schule immer noch sehr nett. Über Forts. im Sommer zweifle ich eigtl. nicht. Es scheint mir das Beste. Herzl. Grüße u. Dank Ihr
E.S.