Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 6. Mai 1907 (Charlottenburg)


<Briefauszüge in Abschrift von L. E.;Original fehlt >
Charlottenburg, 6. Mai 1907
<S.9>
In der Christlichen Welt vom Himmelfahrtstage ist eine Lumperei von mir über Eucken. (S.11) Noch eins von der 2. Klasse: Die Aufsätze über das Warenhaus waren ganz nett, aber ohne große Individualität. L. Menze war vorher zu mir gekommen und hatte gesagt: Mein Aufstaz ist nicht besonders. Ich darf allein nicht gehen, Tante ist krank, und Onkel hat keine Zeit. Darauf schlug ich ihr vor, etwas anderes zu machen. Nach Beratung mit Frl. Naumann befolgte ich deren Vorschlag und schrieb ihr auf: "Was der Tag Schönes bringt". Ich erwartete wenig davon, und in der Tat brachte sie nicht das Perönliche, worauf wir beide hofften, sondern lauter Lesebuchsachen: Sonnenaufgang-, untergang, Sommer, Winter etc......