Briefwechsel Eduard Spranger/Käthe HadlichBibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Eduard Spranger an Käthe Hadlich, 27. Juli 1907 (Churwalden), Postkarte


<Poststempel: 28.07.1907>
L.F.H. Eben war ich in P., man hatte aber keine Zeit, mir die Zimmer heute noch zu zeigen. Die Preislage stimmt, frei ist etwas zum 10.VIII, wenn ich also morgen 1 passendes Zimmer finde, werde ich Ihnen schreiben und dann am Mittwoch, wo ich z. letzten Mal nach P. komme, wenn Sie wünschen, die Sache fest abmachen. Offengestanden weiß ich allerdings nicht, was Sie an P. schön finden. - So weit m. Plan bis jetzt fest steht, komme ich am 6.VIII. in H. noch mitt. an; will dann Troeltsch besuchen, auch wenn er verreist ist, wenigstens m. Karte abgeben. Bitte erkunden Sie doch Ruskas Wohnung u. ob er Direktor oder nur Lehrer der O. R. ist. Auch zu ihm muß ich gehen, hoffe aber spätestens 6 Uhr fertig zu sein. Am 7. würde ich dann, falls Sie mich haben wollen, ganz zu Ihrer Verfügung stehen. Hoffentlich haben Sie Zeit. Am 8. fahre ich glatt durch nach Berlin; dies alles mit dem Vorbehalt, daß sich keine wichtigen Gründe für Station in Marburg ergeben. - Hoffentlich ist Frl. K. wieder ganz gesund. Bitte grüßen Sie sie vielmals von mir. Bis Donnerstag oder Freitag bleibe ich hier. Herzliche Grüße Ihr E.S.